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21.05.10 15:20

Hochwasserschutzmaßnahmen gehen weiter

Nach der Hochwasserkatastrophe vom 3. Mai 2001 wurden entsprechende Lehren gezogen und ein sogenanntes Werse-Entwicklungskonzept erarbeitet. In vier Planungsabschnitten wird eine Sekundäraue mit einem Deichbauwerk zwischen Beckum und Ahlen errichtet. Nun erfolgte der „Startschuss“ für den 2. Bauabschnitt an der Alten Beckumer Straße.

Mit vereinten Kräften beim ersten Spatenstich (von links) Dr. hannes Schimmer, Bernd Grothues, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Bernd Döding (Stadt Ahlen) und Heinz-Josef Heuckmann (Stadt Beckum)

Mit vereinten Kräften beim ersten Spatenstich (von links) Dr. hannes Schimmer, Bernd Grothues, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Bernd Döding (Stadt Ahlen) und Heinz-Josef Heuckmann (Stadt Beckum)

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich von Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller sowie Vertretern der Bezirksregierung und der Stadt Beckum begannen am 20. Mai die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt.

Es ist angerichtet...

Im Rahmen der Baumaßnahme wird nun an der Alten Beckumer Straße in Höhe der Wersequerung bis Ende des Jahres ein 240.000 m³ großes Hochwasserrückhaltebecken entstehen. Dafür wird ein 1,2 km langer und 2,80 m hoher Deich parallel zur Straße angelegt. Hier kann dann im Falle starken Regens das Wasser zunächst aufgefangen und dann kontrolliert zurück in die Werse geleitet werden. Zudem wird die Werse auf einem Abschnitt oberhalb der Brücke verlängert und erhält einen schlängelnden Verlauf.

Gerrit Hegemann vom Abwasserwerk erläuterte die anstehenden Arbeiten

Für die Kombination aus erforderlichem Hochwasserschutz und Renaturierung, die mit diesem  Bauabschnitt realisiert wird, werden 1,4 Millionen Euro investiert.

Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und Landrat Dr. Olaf Gericke unterstrichen die Notwendigkeit der Maßnahme

Bürgermeister Benedikt Ruhmöller bedankte sich nicht nur bei den Zuschussgebern vom Kreis und der Bezirksregierung sondern auch bei den anwohnenden Landwirten, ohne deren Kooperation die Umwandlung dieser Fläche nicht möglich gewesen wäre.


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