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Lindensportplatz wieder eröffnet
Nach einer Bauzeit von knapp vier Monaten können DJK Vorwärts Ahlen und auch die Schülerinnen und Schüler vom Städt. Gymnasium wieder ihren Lindensportplatz nutzen. Endlich, denn die Sportstätte befindet sich eigentlich täglich von 08.00 bis 21.00 Uhr im Dauerbetrieb. Für rund 400.000 Euro ist der Kunstrasenplatz am Westfalendamm mit seinen Nebenanlagen komplett erneuert und nun mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht worden. Im Beisein vieler Vereinsangehöriger, Vertreter der ausführenden Baufirmen, einer politischen Delegation des Sport- und Freizeitausschusses sowie städtischer Mitarbeiter und des Verwaltungsvorstandes mit Bürgermeister Benedikt Ruhmöller an der Spitze bedankte sich mit Theo Leifeld ein sichtlich erfreuter und zufriedener erster Vorsitzender der DJK.
Persönlich bedankte sich Leifeld ausdrücklich bei Christoph Wessels (Fachbereichsleiter Schule, Weiterbildung, Kultur und Sport), Detlef Muntschick (Sportabteilung) und Frank Buntrock (Ahlener Umweltbetriebe) für die Unterstützung durch die Verwaltung. Aber auch für Udo Zambo von RW Ahlen gab es ein Dankeschön. Die Rot Weißen hatten während der Baumaßnahme den Vorwärts-Fußballern das Training und die Durchführung von Spielen auf ihren Sportanlagen ermöglicht.
In seinem Grußwort zeigte sich Bürgermeister Ruhmöller nicht nur begeistert von der neuen Sportanlage, sondern auch über deren finanzielle Realisierung. Da ein Teilabschnitt eines unter dem Platz verlaufenden Regenwasserkanals ebenfalls saniert werden musste, konnte in Abstimmung mit dem Abwasserwerk und allen am Bau Beteiligten eine zeit- und kostengünstige Variante gewählt werden. Hier konnte auf Einzelausschreibungen verzichtet und Aufträge gebündelt werden.
Frank Buntrock stellte den Anwesenden dann noch einmal ausführlich die erfolgreich abgeschlossene Baumaßnahme vor. Nicht nur der Kunstrasen wurde erneuert, so dass der Belag nun einem gut geschnittenen Naturrasen entspricht, auch die Tore wurden ausgetauscht. Zudem ist der Lindensportplatz mit einer neu beschichteten Laufbahn, einem Beachvolleyballfeld und einer Kugelstoßanlage aufgewertet worden, um so auch den Ansprüchen des Schulsportes gerecht zu werden. Dafür fand vor allen Dingen Alfred Rosing vom Städt. Gymnasium lobende Worte.
Peter Albrecht, Vorsitzender des Sport- und Freizeitausschusses, regte an, die nächste Sitzung im DJK-Vereinsheim abzuhalten, damit sich die Mitglieder selbst ein Bild vom neuen Lindensportplatz machen können. Bürgermeister Benedikt Ruhmöller möchte indes noch einen Schritt weiter gehen: „Der Rat hat sich nach der Kommunalwahl ein wenig verjüngt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass hier einmal eine Auswahl von Ratsmitgliedern gegen die Verwaltungsmitarbeiter kickt… mit mir als Schiedsrichter.“ Manfred Mielczarek vom Kreisfußballverband nahm dem Bürgermeister schnell beim Wort: „Im Dezember starten bei uns wieder Schiedsrichterlehrgänge, Herr Bürgermeister.“

