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Bürgermeister Ruhmöller empfängt den Kollegen aus der Mammutstadt
Zwei Wochen lang muss Bürgermeister Benedikt Ruhmöller die Macht in Ahlen teilen. Die Bewohner der Mammutstadt wählten am vergangenen Donnerstag Christoph Aulbur zu ihrem Bürgermeister. Der 12jährige Schüler des St.-Michael-Gymnasiums besuchte am Dienstag gemeinsam mit seinen Kollegen des Bürgerausschusses der Mammutstadt den Amtskollegen im Rathaus.

Bürgermeister-Gipfeltreffen im Rathaus (von links): Jugendamtsmitarbeiter Markus Beckmann, Leon van der Linde, Mammut-Bürgermeister Christoph Aulbur, Lukas Sudholt, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Marcel Hinners
Und der war schon beeindruckt von dem überwältigenden Ergebnis, mit dem Aulbur in sein Amt gewählt wurde. Sage und schreibe 66 Prozent der Mammutianer gaben ihm ihre Stimme – da war ein neidischer Blick nicht zu vermeiden. Mit so viel Verantwortung ausgestattet, machte sich der Neue sofort an die Arbeit. Zahlreiche Gesetzesvorlagen und den Entwurf einer Verfassung habe er in knapp einer Woche erarbeit, ist der Schüler stolz auf das gemeinsam mit seinen Kollegen vom Bürgerausschuss Erreichte. Dieser Ausschuss setzt sich zusammen aus den bei der Wahl unterlegenen Bürgermeisterkandidaten Leon van der Linde (stellv. Bürgermeister und Minister für Kultur, Arbeit und Soziales), Lukas Sudholt (Minister für Inneres und Umwelt) und Marcel Hinners (Minister für Wirtschaft und Finanzen).
Bürgermeister Ruhmöller freut sich, dass jede Mammutstadt etwas Neues hervorbringe: „Es wandelt sich laufend, von Mal zu Mal kommt etwas dazu.“ Neuerungen in diesem Jahr sind vor allem die Einrichtung von Umweltbeauftragten, die das Gelände am JuK-Haus sauber halten, und ein Sicherheitsdienst, der allzu großes Gedränge bei der morgendlichen Jobvergabe vermeiden soll. „Damit alles nach verbindlichen Regeln abläuft, wollen wir uns eine Verfassung geben“, brachte Christoph Aulbur den Entwurf seinem Amtskollegen gleich mit. Der nickte zustimmend, warnte aber auch vor zu vielen Vorschriften: „Mein Tipp ist, es soll möglichst ein zwangloses Beisammensein stattfinden, bei dem alle Kinder zu ihrem Recht kommen.“ So gab es auch ausdrückliches Lob für die gelungene Integration behinderter Kinder.

Zum Schluss durfte sich Bürgermeister Ruhmöller noch im Goldenen Buch der Mammutstadt verewigen. Die Einladung zum Abschlussfest am Freitag nahm er dankend an.

