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Feierstunde im Rathaus
Über 40 Jahre lang im öffentlichen Dienst – „das ist heute fast unerreichbar“, würdigte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller die bisherige Leiterin der Stadtkämmerei, Elke Bergmann-Pieconkowski. Sie wurde jetzt gemeinsam mit zwei Kollegen in einer kleinen Feierstunde im Rathaus in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Feierstunde im Rathaus – (hintere Reihe von links) Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Hartmut Mitschke und Personalratsvorsitzender Wolfgang Hoffleit, (in der Mitte von links) Johannes Kaminski und Susanne Stahnke, (vorne von links): Elke Bergmann-Pieconkowski und Birgit Löseke.
Ihre ersten Schritte im öffentlichen Dienst unternahm Elke Bergmann-Pieconkowski ab dem 1. August 1967. Sie begann als Anwärterin für den gehobenen Dienst bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt a. M. Nach ihrer Ausbildung war sie als Sachbearbeiterin für Grundstücksangelegenheiten bei der Oberfinanzdirektion Stuttgart beschäftigt. 1971 folgte der Wechsel zur Stadt Frankfurt. 1980 wurde Bergmann-Pieconkowski als Oberinspektorin bei der Stadt Ahlen eingestellt.
Hier lernte die engagierte und kompetente Beamtin mehrere Fachabteilungen kennen, bevor sie 1984 in die Stadtkämmerei wechselte. Knapp 14 Jahre war sie als Amtsleiterin für das Haushaltswesen, für Steuerangelegenheiten und viele weitere wichtige Fragen zuständig.
Mit Johannes Kaminski verabschiedete Bürgermeister Ruhmöller in der Feierstunde einen langjährigen Müllwerker und Kraftfahrer. Nach einer handwerklichen Ausbildung begann Kaminski 1988 seine Tätigkeit in den heutigen Ahlener Umweltbetrieben.
Als Bautechniker im Tiefbauamt war der dritte „Jungrentner“ tätig: Hartmut Mitschke war für die Verkehrssicherung, die Straßenbeleuchtung und andere Verkehrsanlagen verantwortlich. Ihm galten ebenso die besten Wünsche der Stadtverwaltung für den Ruhestand.
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Personalrates, Wolfgang Hoffleit, gratulierte Ruhmöller zugleich zwei Erzieherinnen zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum: Birigt Löseke und Susanne Stahnke sind seit einem Vierteljahrhundert in den städtischen Kindergärten tätig und kümmern sich dort „rührend“, so der Bürgermeister, um die ihnen anvertrauten Kinder. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeiten die beiden Frauen am Lilienthalweg, wo auch die Kinder die beiden Jubilarinnen hochleben lassen werden.

