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Anstoß im Sportpark Nord: Neuer Kunstrasenplatz übergeben
Immer fair und erfolgreich mögen die Kämpfe auf dem neuen Kunstrasenplatz im Sportpark Nord ausgetragen werden, wünschte sich Bürgermeister Benedikt Ruhmöller aus Anlass der feierlichen Übergabe an die Vereine. Der Stadtsportbund beantragte die Maßnahme zur Verbesserung der Platzversorgung im Stadtgebiet.

Beim Anstoß dabei (von links): Christoph Wessels (Fachbereichsleiter Sport der Stadt Ahlen), Bernd Döding (Leiter Ahlener Umweltbetriebe), Benedikt Ruhmöller (Bürgermeister der Stadt Ahlen), Dirk Neuhaus (Stadtsportverbands-Vorsitzender), Manfred Mielczarek (Vorsitzender Fußballkreis Beckum), Detlef Muntschick (Stadt Ahlen), Christoph Heidenescher (Fa. Mondo), Lars Russwinkel (Bauleiter Brinkmann und Deppen), Harald Schwick (Geschf. der Firma Lodenkemper)
Vorsitzender Dirk Neuhaus legte Wert auf die Feststellung, dass der Kunstrasenplatz nicht auf Kosten sonstiger Maßnahmen ging, da der Bund einen Extratopf für die Umwandlung von Sportflächen zur Verfügung gestellt hatte. Das gute Einvernehmen mit dem Stadtsportbund betonte auch Rita Pöppinghaus-Voss als stellvertretende Sportausschussvorsitzende. Einstimmig habe der Ausschuss den Umbau beschlossen, das sei ein starkes Signal an den Sport in Ahlen gewesen.
Ab sofort haben auch im Winter die Vereine die Chance, durchgehend zu trainieren. Für die Umbauarbeiten standen Mittel im Rahmen des Konjunkturpaketes II in Höhe von 415.000 Euro zur Verfügung. Das Fachbüro Brinkmann + Deppen aus Sassenberg wurde beauftragt, Umbauarbeiten des Platzes von Tenne zu Kunstrasen zu planen und zu begleiten. Deren Bauleiter, Lars Rußwinkel, stellte die besonderen Rolleigenschaften des neuen Platzes heraus. Gegenüber früher gebräuchlichen Materialien führe das hier verarbeitete Gummigranulat (Thermoplastisches Elastomer - TPE) kaum zu Verletzungen. Es sei dämpfender und führe nicht mehr zu Abschürfungen und Verbrennungen. Während früher recyceltes Gummi benutzt worden sei, handle es sich bei TPE um das hochwertigste Gummi, das man bekommen könne.
Der Auftrag wurde der Firma MONDO aus Trier als Hauptauftragnehmer erteilt. Regionalvertreter Christoph Heidenescher überreichte für die Vereine Bälle aus eigener Produktion, schließlich ist die renommierte italienische Firma einer der weltgrößten Hersteller von Spielbällen. Jahr für Jahr verlassen ca. 50 Millionen Stück die Produktion. Er versicherte, das Ahlen jetzt einen der besten Kunstrasenplätze in Deutschland habe. MONDO besitzt jahrzehntelange Erfahrung im Bau von Sportanlagen mit Kunststoffoberflächen. Seit 1976 war MONDO bei allen olympischen Sommerspielen offizieller Ausstatter für Sportböden und Ausrüstung. So wird sie auch 2012 in London das zehnte Mal hintereinander bei den olympischen Spielen mit dem Organisationskomitee der Spiele zusammenarbeiten.
Die Tiefbauarbeiten wurden durch die ortsansässige Firma Lodenkemper als Subunternehmer ausgeführt. Dieser Teil der Arbeiten machte fast die Hälfte des Bauvolumens aus. Die Firma Lodenkemper hat ebenfalls gute Referenzen im Sportplatzbau und hat u. a. in Hamm-Rhynern und Enniger am Neubau von Kunstrasenplätzen mitgewirkt.
Das Kunstrasenspielfeld wird für Trainingszwecke und Ligaspiele der Ahlener Fußballvereine benötigt. Durch den Umbau werden die Nutzungszeiten erheblich gesteigert, da eine ganzjährige Bespielbarkeit gegeben sein wird.

