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Trainingsmöglichkeiten im Sportpark Nord ab Herbst ganzjährig
„Dass das so schnell möglich wurde, ist klasse“, lobt der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Dirk Neuhaus, den Umbau des alten Tennenplatzes im Sportpark Nord in einen modernen Kunstrasenplatz. Der Stadtsportbund beantragte die Maßnahme zur Verbesserung der Platzversorgung im Stadtgebiet. Damit haben ab sofort die Vereine auch im Winter die Chance, durchgehend zu trainieren.

Auftakt der Baumaßnahme im Sportpark Nord (von links): Harald Schwick (Geschührer. der Firma Lodenkemper), Lars Russwinkel (Bauleiter Brinkmann und Deppen), Christoph Wessels (Fachbereisleiter Stadt Ahlen), Dirk Neuhaus (Stadtsportverbands-Vorsitzender), Peter Albrecht (Sportausschussvorsitzender), Benedikt Ruhmöller (Bürgermeister der Stadt Ahlen), Rita Pöppinghaus-Voss (stellv. Sportausschussvorsitzende), Bernd Döding (Leiter Ahlener Umweltbetriebe), Frank Buntrock (Projektleiter Stadt Ahlen)
Ins gleiche Horn stößt auch der Sportausschussvorsitzende Peter Albrecht. Die Stadt sei jetzt mit Kunstrasenplätzen gut versorgt, es bestehe ein flächendeckendes Angebot: „Das Gesamtbild stellt sich ordentlich dar“.
Für die Umbauarbeiten stehen Mittel im Rahmen des Konjunkturpaketes II in Höhe von 415.000 Euro zur Verfügung. Das Fachbüro Brinkmann + Deppen aus Sassenberg wurde beauftragt, Umbauarbeiten des Platzes 2 von Tenne zu Kunstrasen auf dem Sportpark Nord-Gelände zu planen und zu begleiten. B+D hat viele Referenzobjekte im Nahbereich von Ahlen (u. a. Hamm, Telgte, Enniger und Everswinkel), aber auch große Baumaßnahmen, u. a. beim Hamburger SV, Eintracht Frankfurt und der LTU Arena in Düsseldorf.
Der Auftrag wurde der Firma MONDO aus Trier als Hauptauftragnehmer erteilt. Es handelt sich um eine renommierte italienische Firma, die jahrzehntelange Erfahrung im Bau von Sportanlagen mit Kunststoffoberflächen besitzt. Seit 1976 war MONDO bei allen olympischen Sommerspielen offizieller Ausstatter für Sportböden und Ausrüstung. So wird auch 2012 die Fa. MONDO in London das zehnte Mal hintereinander bei den olympischen Spielen mit dem Organisationskomitee der Spiele zusammenarbeiten.
Die Tiefbauarbeiten werden durch die ortsansässige Firma Lodenkemper als Subunternehmer ausgeführt. Dieser Teil der Arbeiten macht fast die Hälfte des Bauvolumens aus. Die Firma Lodenkemper hat ebenfalls gute Referenzen im Sportplatzbau und hat u. a. in Hamm-Rhynern und Enniger am Neubau von Kunstrasenplätzen mitgewirkt.
Das Spielfeld erhält einen Kunststoffrasenbelag neuester Generation (Quarzsand und Gummigranulat befüllt) mit Abmessungen nach FIFA-Standard. Das Gummigranulat ist ein Neumaterial, das sich Thermoplastisches Elastomer (TPE) nennt. Die Spieleigenschaften werden vergleichbar mit dem im letzten Jahr sanierten Lindensportplatz an der Friedrich-Ebert-Straße sein.
Das Kunstrasenspielfeld wird für Trainingszwecke und Ligaspiele der Ahlener Fußballvereine benötigt. Durch den Umbau werden die Nutzungszeiten erheblich gesteigert, da eine ganzjährige Bespielbarkeit gegeben sein wird.
Die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober abgeschlossen sein.

