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Blühende Landschaften und ganz viel Kultur entlang der LandesGartenSchau-Route

Blumen und Bäume, Natur und Ökologie, Freizeit und Erholung: Alles das kennzeichnet Landesgartenschauen, die es in Nordrhein-Westfalen schon seit 1984 gibt.

Die LandesGartenSchau-Route (LGS-Route) verbindet auf rund 140 Kilometern einige der schönsten ehemaligen Landesgartenschauen. Auch die Orte und Sehenswürdigkeiten entlang der LGS-Route machen eine Fahrradtour durch das Kulturland Westfalen zum Genuss. Den richtigen Weg weisen Schilder mit einer bunten Blüte. Es bleibt den Radlern überlassen, ob sie in Lünen oder in Paderborn starten: Beide Richtungen sind markiert und lohnenswert.

In Lünen locken der Seepark Lünen mit dem Horstmarer See und dem benachbarten Schlosspark Schwansbell, die während der Landesgartenschau 1996 wichtige Ankerpunkte bildeten.

Über Bergkamen geht es am Lippeufer entlang bis nach Hamm. Die „Großstadt im Grünen“ hat seit 1984 ein neues Wahrzeichen: Den begehbaren Glaselefant im Maximilianpark. Er war seinerzeit der weithin sichtbare Hingucker der ersten Landesgartenschau in NRW.

Weiter geht es in Richtung Norden nach Ahlen. Ein Besuch dieser Stadt, in der münsterländischen Parklandschaft mit vielerlei Sehenswürdigkeiten ist ein Muss.

Entlang des Flusses Werse verläuft die LGS-Route weiter in östlicher Richtung. Schon bald erreicht man Beckum. Die renaturierten Steinbrüche geben der Natur viel Raum und sind Refugien seltener Pflanzen und Tiere.

Später gelangen die Radler nach Oelde. Hier entstand 2001 im Rahmen der dortigen Landesgartenschau der sehenswerte Vier-Jahreszeiten-Park.

Nun führt die LGS-Route entlang der Ems in die Doppelstadt Rheda-Wiedenbrück, in der 1988 eine der bisher erfolgreichsten Landesgartenschauen stattfand. Heute verbringen jedes Jahr zahlreiche Besucher ihre Freizeit in dem fast drei Kilometer langen Flora-Westfalica-Park, der die beiden Stadtteile Rheda und Wiedenbrück durch ein grünes Band miteinander verbindet.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum jüngsten Mitglied im Kreis der LGS-Städte: Seit 2008 gehört Rietberg dazu. Die Stadt mit über 60 liebevoll restaurierten Fachwerkgebäuden liegt mitten im ehemaligen Landesgartenschau-Gelände.

Nach kurzer Fahrt erreicht man die Stadt Delbrück. Besonders sehenswert ist der malerische Kirchplatz mit historischen Fachwerkhäusern, die rund um den „Schiefen Turm von Delbrück“ angeordnet sind.

In Schloß Neuhaus schließlich gelangt man auf das Gelände der Landesgartenschau 1994. An den Flüssen Lippe, Alme und Pader entstand um das Weserrenaissance-Schloss ein attraktives Naherholungsgebiet.

Das letzte Stück der LGS-Route folgt den Paderauen bis nach Paderborn. Dom, Rathaus, Paderquellgebiet und Adam-und-Eva-Haus sind nur einige Sehenswürdigkeiten, die ein Muss für jeden Besucher sind.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der LandesGartenSchau-Route: Delbrücker Marketinggemeinschaft e.V., Marktstraße 6, 33129 Delbrück, Tel.: 05250/996-111, Fax: 05251/1322736111, E-Mail: info@lgs-route.de, www.lgs-route.de