4 Service
5 Externe Links
- 5.1 Bodenrichtwerte im Kreis Warendorf
- 5.2 DEULA Westfalen-Lippe GmbH
- 5.3 Finanzamt Beckum
- 5.4 Gewerbeimmobilien im Kreis Warendorf
- 5.5 gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH
- 5.6 IHK Nord Westfalen
- 5.7 Informationen für Existenzgründer
- 5.8 Kreishandwerkerschaft
- 5.9 Masterplan Ahlener Innenstadt
- 5.10 Mittelstandspolitik
6 Stadtnetz Ahlen
Newsletter: „Neues aus dem Rathaus“
Liebe Leserinnen und Leser, es ist wundervoll, Bürgermeister von Ahlen zu sein. Trotzdem kann man sich auch in diesem Amt manchmal ärgern. Dies geschah kürzlich, als ich in einer Zeitung die Aussage las: „Schon seit langem wird von vielen Seiten festgestellt, dass in Ahlen immer weniger Möglichkeiten vorhanden sind, einen schönen Abend in der Gastronomie zu verbringen.“ Eine Aussage, die mich sehr ärgert, weil sie falsch ist und weil sie unsere schöne Stadt in Verruf bringt.
Ahlen verfügt, wie wir gerade an sonnigen Sommerabenden feststellen können, über eine hervorragende Gastronomie. Dies schätzen nicht zuletzt viele Gäste aus dem nahen Ruhrgebiet und aus dem ganzen Kreis Warendorf. Viele nehmen lange Anfahrten in Kauf, um hier das vorzügliche Angebot an Speisen und Getränken in einem attraktiven Ambiente zu genießen. Besonders auch die Außengastronomie hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt und lädt immer wieder dazu ein, „einen schönen Abend in der Gastronomie zu verbringen“.
Ich unternehme jetzt ein riskantes Wagnis: Ich schildere nur mal aus meiner Sicht, wie sich die Außengastronomie in Ahlen in den letzten Jahren an Quantität und Qualität ausgeweitet hat. Die große Gefahr liegt darin, dass ich einzelne Lokalitäten unbenannt lasse (auch der Bürgermeister weiß ja nicht alles). Dies kann mir zu Recht den Vorwurf der Unvollständigkeit einhandeln. Aber ich scheue dieses Risiko angewandter Wirtschaftsförderung nicht! Also:
Im Jahr 2005 eröffnete Peter Peine seine außerordentlich attraktive Gastronomie im Mariengarten und an der Ecke Nordstraße/Klosterstraße. Dieses Angebot wird an sonnigen Tagen und Abenden so gut frequentiert, dass jetzt eine Erweiterung ansteht. Das „Las Tapas“ am Markt stellt mit Balkon und Terrasse seit nunmehr vier Jahren einen reizenden kulinarischen Anziehungspunkt dar. Ebenso bewirtet die „Posthalterey“ in der Nordstraße schon lange gerne draußen sitzende Gäste.

Mariengarten Bürgerzentrum
Das Bürgerzentrum „Schuhfabrik“ in der Königsstraße verfügt Dank des Projektes „Ab in die Mitte“ über eine ansprechende Außenterrasse. Das Restaurant „Chagall“ hat erst vor zwei Jahren seinen „Biergarten“ (wenn man diesen profanen Begriff für das kleine Paradies verwenden möchte) noch erweitert. Im selben Jahr ging der Hof Schulze Rötering mit einer sehr großzügigen Parkanlage gastronomisch an den Start. Im letzten Jahr folgten das Weinhaus Schulz und das griechische Lokal an der Ecke Südstraße/Hellstraße mit dem Servieren an der frischen Luft; in diesem Jahr zog die „Zisterne“ an der anderen Marktseite nach.

"Geisthövel" Chagall
Nicht vergessen darf man solch’ traditionsreiche, aber immer wieder neu in Szene gesetzte Lokalitäten wie an der Langst und am Dicken Stein oder den „Hof Münsterland“, wo ebenfalls draußen vortrefflich gespeist werden kann. Unbedingt muss ich hier an die Außenterrasse der Zechen-Lohnhalle erinnern sowie an den neu hergerichteten Wersehof-Biergarten. Ja, und fast hätte ich es vergessen: Klein und fein bietet Mario Wesselmann in der Hellstraße sein Gourmetangebot jetzt auch vor der Tür an. Das Restaurant „Romantica“ in der Südstraße steht dem nicht nach. Und zum Schluss der Beispielliste, einmal ehrlich: Saßen Sie noch nie im Sommer vor „Geisthövel“ in der Freiheit, jetzt mit italienischer Küche? Wunderbar!
Ahlen hat also in den letzten Jahren außengastronomisch erheblich gewonnen. Unschwer können Sie zwei Wochen lang jeden Tag einen schönen Abend in einem anderen Freiluft-Etablissement verbringen und genießen. Das gehört unbedingt zur heutigen Lebensqualität in einer lebensfrohen Stadt! Darauf bin ich stolz.
Wichtig ist es mir jedoch nicht nur, dass wir als Ahlener diese Lebensqualität und das dahinter stehende wirtschaftliche Engagement der Gaststätten-Betreiber zu würdigen wissen. Auch indem wir selbst die Gastfreundschaft der Wirte genießen! Wichtig ist mir ebenso, dass wir unsere Stadt mit all’ ihren Vorzügen und ihrer Gastlichkeit kräftig bewerben. Denn es ist Platz genug da für viele Gäste, die wir alle nach Ahlen einladen und hier mit den Attraktionen unserer Stadt vertraut machen sollten.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch einige sonnige Sommer-Wochen mit lauschigen Abenden und fröhlichen Aufenthalten in unseren vorzüglichen gastronomischen Lokalitäten!
Ihr Bürgermeister
Benedikt Ruhmöller


