Werner Freitag: Die Reformation in Westfalen


Werner Freitag: Die Reformation in Westfalen-1

Prof. Dr. Werner Freitag


in der VHS-Reihe „Autoren lesen“

Der Buchautor Werner Freitag stellt am Donnerstag, 19. Oktober, 19.00 Uhr, Mayersche Buchhandlung Sommer, Oststraße 67, Ahlen, sein im Aschendorff-Verlag erschienenes Buch „Die Reformation in Westfalen“ vor und geht auch auf den konkreten Verlauf der Reformation in Ahlen ein, der er in seinem Buch ein eigenes Kapitel widmet. Er berücksichtigt dabei sowohl zentrale Ereignisse als auch das ganz normale Leben in den westfälischen Pfarreien.

Eine Reformationsgeschichte Westfalens vorzulegen war ein durchaus schwieriges Unterfangen, an dem der Autor viele Jahre gearbeitet hat. Denn Westfalen im 16. Jahrhundert war ein Flickenteppich von ganz unterschiedlichen Territorien, weshalb es auch die eine Reformation in Westfalen nicht geben konnte. Auch wurde das das neue Bekenntnis, die Deutsche Messe Martin Luthers und die neue Kirchenorganisation nicht überall eingeführt.

Für Ahlen prüfte Freitag auch die überlieferte Legende auf ihren Wahrheitsgehalt, wonach die Evangelische Kirchengemeinde nach der Reformation wieder zum Katholizismus zurückkehrte, nachdem der katholische Adel den Bauern als Strafe die Kühe entführt hatte.

Dr. Werner Freitag, der auf Einladung der VHS, der Evangelischen Kirchengemeinde und der Katholischen Familienbildungsstätte spricht, ist Professor für Westfälische und Vergleichende Landesgeschichte am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und zugleich Vorstand des Instituts für vergleichende Städtegeschichte.

Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €