Sigrún Ólafsdóttir: Gegenwärtige Ausdehnung


Sigrún Ólafsdóttir: Gegenwärtige Ausdehnung-1

Vorspiel # 1, # 2, # 3 (2013, Gummi, verschiedene Maße) © Sigrún Ólafsdóttir


Münsterland Festival part 9

Eine reduzierte und doch elegante Formensprache zeichnet die Skulpturen von Sigrún Ólafsdóttir aus. Bewegung und Dynamik wirken auch in ihren oft großformatigen Zeichnungen.

Filigran und doch von beeindruckender Präsenz sind Ólafsdóttirs Skulpturen aus Stahl, Aluminium, aber auch Holz, Gummi oder Latex. Sie stehen, hängen oder schweben im Raum. Die gegensätzlichen Qualitäten der Materialien bilden das Spannungsfeld, in dem widerstrebende Bewegungen und Kräfte in ein fragiles Gleichgewicht gebracht werden.

Die Arbeiten scheinen im Raum zu schwingen und der Schwerkraft zu trotzen. Ein Phänomen, dem sich die Künstlerin in ihren Arbeiten immer wieder stellt, das sie nutzt und dem sie gleichzeitig immer wieder überraschende Wendungen abringt.
Plastisch verschlungen wirken auch Ólafsdóttirs Zeichnungen. Sie strecken sich von der Wand her den Skulpturen, die den Raum gestalten, entgegen, wodurch der Künstlerin eine innere Verbindung zwischen ihren Werken gelingt.

Das Ausstellung ist Teil des Münsterland Festivals part 9.

Informationen zu  Tickets/ Online-Shop: http://www.muensterland-festival.de/tickets/

Festival-Homepage:
www.muensterlandfestival.com

Tourismus-Center Münsterland (Tickets und Informationen):
Tel: 02571/ 94 93 92 (Mo – Fr 9:00 – 18:00 Uhr)

Förderer & Unterstützer
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kreise des Münsterlandes (Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf), Stadt Münster, LWL-Kulturabteilung, Sparkasse Münsterland Ost, Sparkasse Westmünsterland, Kreissparkasse Steinfurt, Botschaft von Island, Griechische Botschaft Berlin, Crone Stiftung, Stiftung Kunst und Kultur Münsterland, Beresa, Pianohaus Micke, K.WEST (Medienpartner), Westfalenspiegel (Medienpartner), WDR 3 (Kulturpartner).

 

Allgemeiner Infotext zum Münsterland Festival:

Musik, Kunst und Dialoge. Das Konzept
Alle zwei Jahre, jeweils für fünf Wochen im Herbst, trägt das Münsterland Festival dazu bei, Grenzen in Europa zu überwinden. Mit Musik, Kunst und Dialogen strömen dann die Traditionen und das Lebensgefühl eines europäischen Landes oder einer bestimmten Region hinein in das Münsterland – mitten unter die Menschen. Denn das ist der besondere konzeptionelle Aspekt der im Jahr 2005 begonnenen Veranstaltungsreihe. Das umfangreiche Angebot ist nicht abgeschottet in den großen Veranstaltungshallen und Museen der Region zu finden, sondern an besonderen, oftmals etwas kleineren Orten – in historischen Wasserschlössern, ehemaligen Industriebrachen, Ausstellungshallen und Kunstvereinen, ausgesuchten Konzertsälen oder Theatern.

Der musikalische Fokus liegt auf Jazz, Pop, Folk und Klassik und wird ergänzt durch ein vielseitiges Angebot an Ausstellungen und Exkursionen. Die Künstler repräsentieren die kulturelle Vielfalt und die aktuellen Tendenzen der jeweiligen Gastregion, wobei es sich nicht unbedingt um die ohnehin schon bekannten Stars handeln muss. Viel wichtiger ist die gegenseitige Aufgeschlossenheit. Insbesondere die Konzerte lassen dank der ungewöhnlichen räumlichen Nähe zwischen Musiker und Publikum auch eine emotionale Nähe entstehen, die das Konzert zu einem Miteinander macht. Ausstellungen, ein Graphikprojekt und Dialoge, die unter anderem als Exkursionen ein Experimentierfeld für neue Ideen der gegenseitigen Annährung sind, erweitern die intensive Auseinandersetzung mit der Kultur der Gastregion, so dass das Münsterland Festival schließlich seinen Beitrag zu weltoffener Herzlichkeit und gelebter Toleranz leistet.

part 9 (2017)
Hoch in den Norden und tief in den Süden führt das Münsterland Festival part 9 (2017): Griechenland und Island sind die Partnerländer im Herbst 2017. Europa ist ein Kontinent der Ideen, Gegensätze und Vielfalt. Das wollen wir mit der Wahl unserer Partnerländer zeigen und damit die Ursprungsidee des Festivals bewusst in den Fokus stellen. Kultur dient als Instrument der Völkerverständigung, was wir in der aktuellen Situation als wichtiger denn je empfinden. Auch 2017 werden wieder mehr als 40 Veranstaltungen an besonderen Orten der Region stattfinden.