PolDI


Format zu politischer Diskussionskultur

Die Bundestagswahl ist entschieden. Wie verfährt man mit der Zeit nach der Wahl und wie ist die Stimmung? Hoffnungsvoll, oder hätte man doch lieber die anderen gewählt, voller Unsicherheit oder wütend? Was sagt das Ergebnis über die politische Stimmung in Deutschland?

All diese Fragen und noch viel mehr können am Montag, dem 16. Oktober bei „PolDi“, dem Format zur Revitalisierung der politischen Diskussionskultur, um 19.30 Uhr im Saal des Bürgerzentrums diskutiert werden.
Das Kernthema des fünften „PolDi“ abends ist „Nach der Wahl“. Die Teilnehmer sind eingeladen sich über mögliche Koalitionen auszutauschen, sowie das Wahlergebnis, Wahlbeteiligung und ähnliches zu analysieren. Wird sich in den nächsten vier Jahre für uns nun etwas ändern und wenn ja was?

Seit dem gelungen Start im Mai, geht „PolDi“ an mehreren Terminen zentralen politischen Fragen auf den Grund. Oft steht die aktuelle politische Diskussionskultur in der Kritik. Bemängelt wird besonders häufig die mangelnde Bereitschaft einem Gegenüber mit einer anderen Meinung respektvoll zuhören zu wollen. Aus diesem Anlass will die Schuhfabrik die neue Reihe „PolDi“ mit einem frischen Format der Diskussionsführung anbieten.

Doch was genau ist anders an dieser Diskussionsrunde? Im Saal werden zwei Stuhlkreise gebildet. Im äußeren sitzen maximal 22 Teilnehmer und in einem inneren stehen drei Plätze. Nur wer auf diesen drei Stühlen sitzt, darf konkret mitreden, alle anderen im äußeren Ring hören aufmerksam zu. Allerdings können die drei Diskutierenden jederzeit ausgewechselt werden und alle Teilnehmer können nach eigenem Belieben fließend zwischen den beiden Kreisen wechseln.

Dieses Konzept, auch unter dem Namen Fishbowl Methode bekannt, soll diejenigen ansprechen, die den weit verbreiteten Podiumsdiskussionen, vor allem in Zeiten des Wahlkampfes, müde sind und endlich auch mal mitreden möchten. Das Format profitiert von seinem klaren Aufbau und befördert aufmerksame Diskussionen auf Augenhöhe. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Das Projekt wird im Rahmen des Interkultur Projektes „Kulturelle Vielfalt - Gelebte Diversität“ vom Bundesministerium des Innern und durch die Stadt Ahlen unterstützt.