„Macki Messer - Brechts 3Groschenfilm"


„Macki Messer - Brechts 3Groschenfilm"-1


im VHS-Seniorenkino

In der nächsten Vorstellung des VHS-Seniorenkinos am Sonntag, 17. März, um 14.30 Uhr wird der 20.000ste Besucher im Ahlener Kino erwartet. Seit der ersten Filmvorführung im Dezember 2006 erfreut sich dieses Angebot von VHS und Cinema Ahlen einer sehr großen Beliebtheit. Der Besucherstrom war schon in den ersten Monaten so groß, dass seit dem Jahr 2008 nicht nur am ersten, sondern auch an jedem dritten Sonntag im Monat ein besonderer Film präsentiert wird. In Ausnahmefällen zeigt sich das Team des VHS-Seniorenkinos flexibel und setzt bei großer Nachfrage Zusatztermine an, wie zuletzt bei dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“. Weitere Merkmale sind die thematische Einführung zu den Filmen und die Pause mit Kaffee und Kuchen.

Den 20.000sten Besucher erwartet zu Beginn der Veranstaltung ein Präsent von Cinema und VHS Ahlen.

Direkt im Anschluss wird dann das historische Drama "Macki Messer - Brechts 3Groschenfilm" gezeigt. Dabei geht es um die Dreharbeiten zur Verfilmung von Bertolt Brechts "Dreigroschenoper", die wegen eines Konfliktes mit dem Produktionsstudio scheiterten. Die Einführung hält Manfred Gesch.

Berlin der 1920er Jahre: Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit, eine erstarkende rechte Bewegung verwandeln die Metropole zum Pulverfass. In dieser Zeit führt Bertolt Brecht seinen Welterfolg die "Dreigroschenoper" zum ersten Mal auf. Das Publikum ist begeistert. Die Lieder von Kurt Weill entwickeln sich zu echten Gassenhauern. Schnell entstehen erste Pläne, die Geschichte zu verfilmen.

Noch im Jahr 1928 schreibt Brecht die Aufbereitung für den geplanten Film. Wie in der Dreigroschenoper soll es um den Gangsterboss Macheath gehen, der sich in Polly (Hannah Herzsprung), die Tochter seines Konkurrenten Peachum, verliebt. Doch das Filmprojekt steht unter einem schlechten Stern. Brecht plant ein soziales Experiment. Dem Studio geht es ums schnelle Geld. Schließlich führt Brecht sogar ein Gerichtsverfahren gegen das Studio.

Hintergründe: Die Konstruktion von Joachim A. Langs "Dreigroschenfilm" ist nicht unbedingt einfach, basiert aber auf der realen Entstehungsgeschichte einer von Brecht geplanten Verfilmung seiner "Dreigroschenoper". Das Projekt ist gescheitert und konnte von Brecht nie vollendet werden. Langs Historiendrama behandelt nicht nur diese Entstehungsgeschichte mit Lars Eidinger. Als Film im Film ist auch die Geschichte des Gangsterbosses Mackie Messer zu sehen, der von Tobias Moretti gespielt wird.

In der Pause werden Kaffee und Kuchen zu erschwinglichen Preisen angeboten.

Telefonische Kartenvorbestellung im CinemAhlen unter 02382 / 9409805.

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