Meinungsaustausch zum Ahlener Rathaus: Neubau oder Sanierung?


Meinungsaustausch zum Ahlener Rathaus: Neubau oder Sanierung?-1


Bürgerschaft diskutiert im Bürgerdialog mit Stadtspitzen

Mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Stadtbaurat Andreas Mentz am Samstag, 1. Juni, in ein Gespräch über die Zukunft von Rathaus und Stadthalle einsteigen. Ab 10.00 Uhr sind hierzu alle Interessierten in die Stadthalle eingeladen, um drei Stunden lang über Plan A (Sanierung) und Plan B (Neubau) zu diskutieren.

Einlass ist schon ab 9.30 Uhr. Die Moderation des Bürgerdialogs liegt in den bewährten Händen von Elke Frauns, die bereits im Oktober eine Gesprächsrunde mit Bürgerinnen und Bürger zum selben Thema souverän geleitet hatte.

Der Bürgermeister hält den gewählten Zeitpunkt für einen Bürgerdialog sehr geeignet: „Wir befinden uns dann auf der halben Stecke zum Ziel einer Entscheidung“, sagt Berger mit Blick auf die Veröffentlichung der Ratsvorlage „Bürgercampus der Stadt Ahlen“ am 3. Mai und der angestrebten Entscheidung im Rat am 4. Juli. Politik und Öffentlichkeit hätten bis zum Bürgerdialog einen Monat Zeit gehabt, sich mit den Vorzügen beider Varianten zu befassen. Im Bürgerdialog bestehe die Chance nachzuhaken, Verständnisfragen zu stellen und eigene Positionen zu benennen. „Wir werden keine Antwort schuldig bleiben, ob in technischer, planerischer oder wirtschaftlicher Hinsicht“, verspricht Berger einen transparenten Dialog. Mit Stadtbaurat Mentz verfechte er die Lösung Plan B, „die für unsere Stadt sowohl nachhaltig als auch finanziell leistbar ist.“ Beide wollen erneut erklären, warum der Plan B für Ahlens Gegenwart und Zukunft am sinnvollsten sei.   

Die Frage, wie das „Problem Rathaus“ dauerhaft und zuverlässig gelöst werden kann, beschäftigt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ahlen seit mehr als zehn Jahren, erinnert Andreas Mentz. Jetzt liege ein Vorschlag auf dem Tisch, der mit dem Plan B einen auf die aktuellen Bedarfe zugeschnittenen Neuanfang am bewährten Standort zwischen Westenmauer und Werse für Rathaus und Stadthalle vorschlägt. Der Stadtbaurat ist fest überzeugt, „dass dieser Standort der richtige und beste ist.“ Künftig soll die Stadtverwaltung mit ihrer Kernverwaltung im Stadthaus ansässig sein, die Ahlener Umweltbetriebe ziehen in den zurzeit entstehenden Baubetriebs- und Wertstoffhof am früheren Güterbahnhof. Für die Bürgerinnen und Bürger gebe es damit zwei zentrale Anlaufstellen. Vorteile sieht Mentz auch im Neubau eines Bürgerforums. „Heute gängige Möglichkeiten wie ansteigendes Gestühl für die bessere Sicht sind in der Stadthalle nicht zu machen.“ Ebenso gebe es bei der Barrierefreiheit im Falle einer Sanierung immer Kompromisse, im Plan B sei diese uneingeschränkt erreichbar. Hierüber und über weitere Aspekte gelte es sich am 1. Juni mit den Bürgerinnen und Bürgern auszutauschen.

Noch Fragen?

Die Beratungsfolge zum „Bürgercampus der Stadt Ahlen“ sieht vor, dass der Rat der Stadt Ahlen am 4. Juli einen Beschluss für den Neubau trifft.

Die Beschlussvorlage (VO/1452/2019) sowie eine Liste mit häufigen Fragen und Antworten (FAQ) rund um die „Rathausfrage“, die fortlaufend ergänzt wird, u.a. aufgrund von Fragen, die an die Stadtverwaltung gerichtet werden können: www.ahlen.de/start/themen/rathaus-politik/rathaus-sanierung-oder-neubau

Hierzu hat die Stadt zwei Wege eingerichtet: Telefonisch unter der Rufnummer 02382 59555 und per E-Mail unter der Adresse rathaus@stadt.ahlen.de. Antworten werden möglichst innerhalb von 48 Stunden gegeben. 

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