100 Jahre Bauhaus. Fritz Winter - ein Meisterschüler


100 Jahre Bauhaus. Fritz Winter - ein Meisterschüler-1

Fritz Winter, "Metamorphose", 1944, Öl auf Leinwand, 130 x 110 cm


Aktuelle Ausstellung im Fritz-Winter-Haus

Das Werk von Fritz Winter wächst auf dem geistig - ideologischen Boden des Bauhauses. Schon während des Studiums von 1927 – 1930 arbeitete Winter, ermutigt durch seine Lehrer Schlemmer, Klee und Kandinsky, selbstbewusst an der Transmission alles Irdischen in die Kraft der Farbe. Das Lebenswerk steht beispielhaft für die Kontinuität abstrakter Malerei in Deutschland, die von dem Meisterschüler, nach Schließung des Bauhauses 1933 durch die Nazis, in selbstständiger Kraft, trotz Ausstellungsverbot, Diffamierung als entarteter Künstler, Kriegsteilnahme, Verwundung und Gefangenschaft, weiterentwickelt wurde.

Als Winter 1949 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, musste ein noch größerer gesellschaftlicher Umbruch bewältigt werden. Er hat die Positionen der Kunst in den 50 er und 60 er Jahren weit über Deutschland Grenzen hinaus entscheidend geprägt.

1955 konnte das Land Hessen den inzwischen vielfach ausgezeichneten und international anerkannten Künstler gewinnen, an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel, der documenta - Stadt, zu lehren.

Das Leuchten der Farben und die Wandlungen, die Metamorphosen in den Bildern, sind die endlichen Voraussetzungen für die unendlichen Annäherungen im Streben nach Absolutheit der Aussage. In der Natur und der kosmischen Schöpfung fand er alle Gestaltungselemente enthalten.

Veranstaltungsort

Routenplaner

Veranstalter

iCalendar


Weitere Veranstaltungstage