„Sternstunde“


„Sternstunde“-1

Lina Atfah

„Sternstunde“-2

Nazanin Asgari

„Sternstunde“-3

Elham Sayd Hashemi


Geschichten aus 1001 Nacht

Weihnachten ist die Zeit der Geschichten. Märchen und Mythen aus aller Welt werden rund um die Zeit zwischen den Jahren erzählt und begleiten die Festlichkeiten verschiedener Welt-Religionen. Am Sonntag, dem 22. Dezember lädt das Bürgerzentrum Schuhfabrik ab 15.00 Uhr zu Märchen und Geschichten unter dem Titel „Sternstunde“ alle Kinder und ihre Familien ein.

In dieser Veranstaltung werden Geschichten aus dem Orient, Märchen aus Deutschland und theatrale Mitmach-Erzählungen für Kinder und ihre Familien präsentiert. Drei Autorinnen und Künstlerinnen, die mit den Erzählungen aus 1001 Nacht aufgewachsen sind, bringen ihre Kindheits-Geschichten mit.

Dabei geht es um fremde Welten, spannende Helden, verzaubernde Klänge. Die Besucher erleben, welche Geschichten und Märchen in Afghanistan, in Syrien und dem Iran erzählt werden. Sie hören eine Sage, die die Kinder durch die Wüste begleitet. Und teilen den Moment, wenn sich ein ganzes Dorf versammelt, um eine Legende zu hören. Spannend ist auch die Geschichte hinter den Geschichten: wenn die drei Autorinnen dieses „Sternstunde“-Nachmittags darüber berichten, wie sie selbst mit uralten Erzählungen in ihrer Familie aufgewachsen sind und wie diese Geschichten sie auch jetzt noch in Deutschland begleiten.

Eine bunte Mixtur von Erzählungen aus 1001 Nacht, bei der ferne Länder und Sprachen, fremde Gerüche und atemberaubende Landschaften mitschwingen. Die Geschichten werden zum großen Teil auf Deutsch vorgetragen, gelegentlich tauchen die Erzählerinnen jedoch auch in ihre Muttersprache ein und lassen das Publikum Anteil nehmen an arabischen, persischen und anderen orientalischen Klängen.

Ein märchenhafter Nachmittag kurz vor Weihnachten, der die Kraft von Geschichten für die ganze Familie feiert.

Mit der syrischen Lyrikerin Lina Atfah („Das Buch von der fehlenden Ankunft“, Pendragon-Verlag), der afghanischen Romanautorin Elham Sayd Hashemi („Mahrokh“, Agenda Verlag), der iranischen Künstlerin Nazanin Asgari sowie dem deutschen Dramaturgen Thomas Richhardt.

Gefördert von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren aus Mitteln des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Eintritt beträgt 2,- € für Kinder, 4,- € für Erwachsene.


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