„Kreuz` an für`s Klima“


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Kinofilm: „Wer wir waren“

Klimaschutz ist wichtiges Thema bei der Bundestagswahl. Die jetzigen Kinder und Jugendlichen werden die Auswirkungen des Klimawandels deutlicher zu spüren bekommen, darin sind sich die Wissenschaftler einig. Deswegen ist Klima- und Umweltschutz der wichtigste Themenkomplex der Zukunft für die Bundestagswahl am 26. September. 

Auch das Ahlener Jugendforum von „Demokratie leben. Eine Idee vom Glück!“ ist dieser Ansicht und meint, dass die jüngste Generation nicht damit allein gelassen werden darf, sondern dass die vielfältigen Veränderungen für einen effektiven Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe aller Generationen darstellt. 

Aus diesem Grund laden die jungen Menschen des Jugendforums am Dienstag, 21. September, um 18.00 Uhr in das CinemAhlen zu „Kreuz` an für`s Klima“ ein, um gemeinsam den aktuellen Film „Wer wir waren“ anzusehen und im Anschluss darüber zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.

„Was werden zukünftige Generationen über uns denken, wenn wir bereits Geschichte sind?“ Diese Frage stellt sich der Film „Wer wir waren“. Die Klimaprobleme unserer Zeit wirken so klar und doch scheinen die Anstrengungen für eine Veränderung zu gering. 

„Wer wir waren“ versucht einen Schritt zurückzutreten und unsere Situation mit mehr Abstand zu betrachten, denn „Wir waren jene, die wussten, es aber nicht verhinderten”. Sechs Expertinnen und Experten nehmen die Zuschauenden mit auf die Reise in ihre Gedankenwelt, vom Boden des Ozeans bis hoch oben zur ISS 408 km über der Erdoberfläche und weiter mit Blick in die Zukunft. Dabei wird klar, dass sich unsere immer größer werdenden Probleme nur in Zusammenarbeit als globales „wir” lösen lassen. Jede der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat eine überwältigende Ausstrahlung und ein aufrichtiges Interesse für sein oder ihr Themengebiet. Sie bleiben authentisch und ehrlich und teilen nicht „die Wahrheit”, sondern viel mehr ihren Gedankenprozess mit. 

Auf diese Weise macht der Film eindringlich auf Probleme aufmerksam und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten auf, diese ändern und gestalten zu können. Mit dabei sind Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom), Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Buddhist), Sylvia Earle (Ozeanologin), Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) und Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin). Doch „Wer wir waren“ hebt sich durch die Erzählweise von vielen anderen Dokumentationen ab. Der nüchterne, professionelle Blick schafft es auf eine ganz andere Art, Dringlichkeit zu vermitteln. Besonders helfen dabei die langen überwältigenden Panoramen, die auf der Kinoleinwand beeindruckend aussehen. Durch sie bleibt für die Zuschauenden zwischen den Interviews reichlich Zeit, um sich eine eigene Meinung zu bilden. 

„Wer wir waren“ wurde mit dem Hessischen Film- und Kinopreis 2020 ausgezeichnet. Länge 114 Minuten, empfohlen ab 14 Jahren. 

Kinobesuchende müssen am Eingang eine Bescheinigung über eine der 3Gs (getestet, geimpft oder genesen) vorlegen. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Die Veranstaltung wird organisiert vom Jugendforum der Partnerschaft „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“. Diese ist eine Trägerschaf zwischen der AWO Ruhr-Lippe-Ems, der Stadt Ahlen und des Bürgerzentrums Schuhfabrik und wird ihrerseits vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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