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7600 Euro für die Friedensarbeit

Zufrieden mit dem diesjährigen Ergebnis der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) ist Ortsgeschäftsführer Wilfried Hejnal. Nach Abschluss der Sammlungen stehen unterm Strich 7606,86 Euro für die Jugend- und Bildungsarbeit des Verbandes. Hejnal dankte allen Spender auch im Namen von Bürgermeister Dr. Alexander Berger, der Anfang Dezember die sogenannte Prominentensammlung anführte.

Dass erstmals nach vielen Jahren auch wieder eine von der Bundeswehr unterstützte Sammlung in Dolberg zustande kam, freut Hejnal besonders. „Ich bin guter Dinge, dass das kein Strohfeuer bleibt“, sagte er bei Bekanntgabe des Ergebnisses.

Die Bilanz nach Ortsteilen: In Ahlen sammelten die ehrenamtlichen Helfer 3493,07 Euro, in Vorhelm 3067,19 Euro und in Dolberg waren es zum guten Ende 1046,60 Euro. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt die Gräber von 2,8 Millionen Kriegstoten auf mehr als 800 Friedhöfen in 45 Staaten Europas und Nordafrikas. Neben der Unterhaltung der Gedenkstätten sorgt der Volksbund auch dafür, dass die Gräber jährlich von bis zu 20.000 jungen Menschen aus 30 Staaten besucht werden. Damit trägt er dazu bei, besonders bei den jüngeren Generationen das Bewusstsein für den unschätzbaren Wert des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen zu schaffen, gleich wo, gleich welcher Herkunft und gleich welchen Glaubens.

Wer als Sammlerin oder Sammler die Arbeit des Volksbundes im nächsten Jahr unterstützen möchte, kann sich dazu mit VDK-Ortsgeschäftsführer Wilfried Hejnal in Verbindung setzen. „Auch Vereine und Schulen sind herzlich eingeladen, uns unter die Arme zu greifen“, sagt Hejnal, der für weitere Auskünfte telefonisch unter 02382 82358 zu erreichen ist.

Foto: Deutscher Soldatenfriedhof in Langemark (Belgien)

Deutscher Soldatenfriedhof in Langemark (Belgien)