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Ab Montag kein Schulsport in Turnhallen

Der Sportunterricht in den Ahlener Schulen findet ab Montag, 23. November, vorerst nicht mehr in Sporthallen statt. Darauf hat sich die Stadt Ahlen trägerübergreifend mit den Schulleitungen verständigt und folgt damit einer Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes. Nicht betroffen ist der Schulsport im Freien.

Die Stadt begründet den Schritt damit, dass die Covid-19-Fallzahlen nicht in der Weise zurückgegangen seien, wie man es sich wünsche. Der Verzicht auf den Hallensport soll dazu beitragen, den Präsenzunterricht an den Schulen nicht zu gefährden.  

„Besonderes Augenmerk gilt dem Sportunterricht nicht in Bezug auf die Möglichkeiten der Ansteckung, sondern mit Blick auf die notwendige Nachverfolgung“, erklärt die Leiterin der städtischen Schulverwaltung, Brigga Kazmierczak. Das Problem beschreibt sie anhand eines einfachen Beispiels. „Wird ein Schüler positiv getestet und hat im infektiösen Zeitraum am Sportunterricht teilgenommen, werden nicht nur die Sitznachbarn aus der Schulklasse in Quarantäne geschickt, sondern gleich die ganze Klasse einschließlich der Lehrenden.“

Absicht der Maßnahme sei es, die hohe Zahl der Nachverfolgungsfälle verantwortlich zu reduzieren. Der Verzicht auf den Sportunterricht in der Halle kennt auch Ausnahmen. „Dort, wo er für Abschlüsse prüfungsrelevant ist, kann er stattfinden, wenn bestimmte Hygienebestimmungen Anwendung finden“, so Kazmierczak. Insbesondere bei Grund- und Leistungskursen für das Abitur sei das der Fall. Ebenso sei theoretischer Unterricht ohne körperliche Betätigung in den Turnhallen erlaubt. Für den Vereinssport bleiben die Hallen weiterhin geschlossen.

Foto: Ab Montag kein Schulsport in Turnhallen - hier die Sporthalle des Städt. Gymnasiums

Ab Montag kein Schulsport in Turnhallen - hier die Sporthalle des Städt. Gymnasiums