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Beförderungen bei der Feuerwehr Ahlen

Die Feuerwehr dient der Sicherheit aller Menschen in Ahlen. Wie bedeutend ihre Arbeit ist, zeigte im letzten Jahr das Gutachten „Stellenbewertung Feuerwehr“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt.) Aufgrund des Gutachtens wurden auch bei der Feuerwehr der Stadt Ahlen Stellen neu bewertet und angepasst.

Im Ergebnis gab es jetzt 19 Beförderungen an der Feuer- und Rettungswache. Bürgermeister Dr. Berger händigte zusammen mit der zuständigen Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann, Personalsachbearbeiterin Ute Neufeld und dem Leiter der Ahlener Feuerwehr, Walter Wolf, Urkunden und Schulterklappen aus.

Hierbei wurden zwei Beförderungen zu Oberbrandmeistern, elf zu Hauptbrandmeistern, drei zu Stadtbrandoberinspektoren, eine zur Stadtbrandamtfrau, einer zum Stadtbrandamtsrat sowie einer zum städtischen Oberbrandrat ausgesprochen. Im Laufe des Jahres werden noch weitere Beförderungen bei der Feuerwehr folgen. „Die Stadt Ahlen kann stolz sein auf ihre Feuerwehr“, sagte Bürgermeister Berger bei der Beförderung. Die hauptamtlichen Kräfte hätten für ihre nicht immer gefahrlose Tätigkeit einen Anspruch auf angemessene Besoldung. Schlagkraft und Umsicht habe die Feuerwehr zuletzt am Wochenende beim Wintersturm „Sabine“ unter Beweis gestellt, rief Berger in Erinnerung. Auf das routinierte Zusammenspiel haupt- und ehrenamtlicher Feuerwehrleute sei Verlass.

Hintergrund:
Von allen Berufsgruppen genießen Feuerwehrleute und Beschäftigte im Rettungsdienst das höchste Vertrauen. Die Anerkennung in der Gesellschaft ist seit Jahren ungebrochen, obwohl es zunehmend an der Dankbarkeit mangelt. Fast jeder erwartet, im Notfall rund um die Uhr schnell gerettet und perfekt erstversorgt zu werden. Trotz aller Wertschätzung nehmen im Alltag Behinderungen und Beleidigungen oder sogar körperliche Angriffe auf Feuerwehr- und Rettungskräfte zu. Die Feuerwehr ist ein besonderer Teil der Kommunalverwaltung. Fast alle Stellen sind im Beamtenbereich angesiedelt und umfassen in Kommunalverwaltungen eine Vielzahl von Stellen. Das Gutachten „Stellenbewertung Feuerwehr“ eröffnet neue Dimensionen in der Stellenbewertung, da erstmals für einen großen Bereich der Verwaltung parallel vollständige Stellenbeschreibungen und umfassende Bewertungsbegründungen eingestellt sind.

Die Anforderungen an Verwaltung und Stellen ändern sich. Das KGSt®-Modell Stellenbewertung kann mit seiner Flexibilität als Chance genutzt werden, um auch neue Aufgaben in bewegten Zeiten mit schwieriger Personalgewinnung und digitalem Arbeiten sachgerecht und unter Berücksichtigung lokaler Besonderheiten zu bewerten. Unabhängig von der Stellenbewertung Feuerwehr erklärt der Bericht „Stellenbewertung Feuerwehr", wie und womit.

Foto: Gruppenbild Feuerwehr

Den frisch beförderten Feuerwehrbeamten gratulierte Bürgermeister Dr. Alexander Berger.