Skip to main content

Bürgerobstwiese sucht weitere Paten

Ökologisch deutlich aufgewertet worden ist der Berliner Park. Dazu trägt unter anderem die neugeschaffene Bürgerobstwiese am Oelmühlenkamp bei. Im letzten Dezember haben dort auf Initiative der Ahlener Umweltbetriebe Bürgerinnen und Bürger erste Obstbäume gepflanzt.

Ein Anfang ist gemacht. Die Bürgerobstwiese am Oelmühlenkamp wächst weiter.

Premiere im letzten Dezember. Bürgermeister Dr. Alexander Berger überreichte den Baumpaten bei der Pflanzung Urkunden.

„Wie schon bei der ersten Bürgerobstwiese an der Brüningswiese wächst hier eine Streuobstwiese mit alten heimischen Obstsorten“, sagt Koordinatorin Marianne Dams. Sehr gut sei die Nachfrage im ersten Jahr gewesen, so die Fachfrau von den Ahlener Umweltbetrieben. Ein Biotop für Kleinstlebewesen soll die Obstwiese werden, deren Ertrag von allen Bürgerinnen und Bürger geerntet werden darf.

Für die zweite Pflanzrunde suchen die Umweltbetriebe unvermindert nach weiteren Baumpaten. „Es ist eine Freude zu erleben, dass die Idee der Bürgerbäume noch immer sehr gut ankommt“, freut sich Marianne Dams über das nicht nachlassende Interesse. Das ganze Jahr hindurch erreichen sie Anfragen, ob Bäume gestiftet werden können. „Gerne wird dies für Kinder oder Enkelkinder gemacht, aber auch aufgrund von persönlichen Anlässen wie Eheschließungen oder Jubiläen.“ Ob Äpfel, Birnen, Quitten oder Pflaumen: Die städtische Fachfrau berät Interessierte und findet mit ihnen gemeinsam den passenden Baum, der zudem einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leistet.

So reichhaltig die Auswahl an möglichen Gehölzen ist, so sehr gehen auch die preislichen Möglichkeiten auseinander, macht Dams deutlich: „Bäume gibt es in zwei Kategorien, je nach Sorte und Größe.“ Die Bäume gibt es in zwei Größenordnungen: Kleiner Baum mit Ballen, Stammdurchmesser circa drei Zentimeter für 65 Euro und großer Baum, Stammdurchmesser circa sechs Zentimeter für 130 Euro. „Günstigere Bäume ohne Ballen bieten wir nicht mehr an“, bittet Marianne Dams um Verständnis. Es habe sich gezeigt, dass die kleinen Bäume erhebliche Anwachsschwierigkeiten hatten.

Wer sich für eine Obstbaumpatenschaft interessiert erhält weitere Auskünfte bei Marianne Dams unter Tel. 02382 / 985828 oder per E-Mail: damsm@stadt.ahlen.de.