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„Die Unsichtbaren“

Ein Höhepunkt der diesjährigen „Woche der Brüderlichkeit“ ist die Mitwirkung von Regisseur und Drehbuchautor Claus Räfle an der Aufführung seines neuen Films „Die Unsichtbaren“ am Donnerstag, 15. März, um 19.00 Uhr im CinemAhlen.

Der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilmer präsentiert nach ca. 40 TV-Produktionen („Die Marianne-Rosenberg-Story“, „Die Hardenbergs“, „Die Bismarcks“) nun seinen ersten abendfüllenden Spielfilm. Nach dem Film stellt sich Claus Räfle unter der Moderation von VHS-Leiter Rudolf Blauth den Fragen des Publikums. 

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft sind es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor der Gestapo bewahren.

Nur wenige wissen von ihrer Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der Pässe fälscht und so das Leben anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Le´vy blondiert sich die Haare, um als „Arierin“ unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts Flugblätter und versteckt sich tagsüber in der Uniform der Hitlerjugend. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als „Kriegswitwe“ NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein.

Das Drehbuch des herausragenden Spielfilms (Prädikat „Besonders wertvoll“) basiert auf Zeitzeugen-Interviews, die in den Film integriert wurden. Sie erzählen die spannende Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands.

Platzreservierung: www.cinema-ahlen.de (Tel. 02382 / 9409-805)

Foto: Regisseur und Drehbuchautor Claus Räfle

Regisseur und Drehbuchautor Claus Räfle


Foto: „Die Unsichtbaren“

„Die Unsichtbaren“