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Ein Stück Erinnerungskultur im Ahlener Norden: Stolpersteine im Stadtteilstammtisch

Über das Erinnerungskonzept „Stolpersteine“ spricht Manfred Kehr am Dienstag, 20. Februar, im Rahmen des Stadtteilstammtisches Ahlen-Nord. Seit den Anfängen vor zehn Jahren betreut der städtische Mitarbeiter diesen Beitrag zur Erinnerungskultur, von dem Bürgermeister Dr. Alexander Berger sagt, dass die Verlegung von Stolpersteinen „den Opfern und Überlebenden der Nazi-Diktatur ein Stück der ihnen geraubten Würde zurückgibt."

Im Ahlener Norden erinnern auf dem Handkamp Stolpersteine an Angehörige der Familie Obarzinski.

Gunter Demnig verlegte am 6. Februar drei Steine für die Töchter Obarzanski am Handkamp.

Seinen Vortrag hält Kehr am Dienstag von 14.30 bis 16.30 Uhr im Heimatmuseum der Stadt Ahlen, Wilhelmstraße 12. Dazu lädt ein das Projekt „Altengerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord“. Der Eintritt ist frei.

Die „Stolpersteine“ werden als Gedenktafeln in den Gehweg eingelassen und erinnern seit 2008 an die Ahlener Opfer des Nationalsozialismus und deren letzten Wohnsitz. Das Projekt wurde vom Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen, der am 6. Februar die achte Runde der Stolpersteinverlegung vorgenommen hat. Mittlerweile wird 104 Opfern des Nationalsozialismus in Ahlen mit Stolpersteinen gedacht.

Alle Besucherinnen und Besucher des Stadtteilstammtisches sind herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich im Stadtteil zu engagieren oder wer Rückfragen hat, kann sich an Koordinatorin Cristina Loi wenden unter Tel.: 02382 59467 (E-Mail: loic@stadt.ahlen.de).