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Erdöl oder Frieden um jeden Preis? Im Spannungsfeld zwischen Malea, Lufar und Nongi

Im Zusammenhang mit der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Deutschen Roten Kreuzes haben 26 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs der Fritz-Winter-Gesamtschule während eines dreitägigen Projektseminars in der vergangenen Woche das Planspiel „h.e.l.p.“ vom Jugendrotkreuz durchgeführt.

Bei dem Planspiel geht es um die prozessorientierte Lösung eines internationalen Konflikts zwischen fiktiven Ländern, wobei  der internationale Konflikt durchaus einen realen und gegenwärtigen Erdöl-Hintergrund hat.

Das Planspiel ist handlungs- und  prozessorientiert, d.h., dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in die Rollen der Delegationen der verschiedenen Länder hineinschlüpfen müssen und jeweils ihre Positionen und Ansprüche vor den Vereinten Nationen und der Presse rechtfertigen und für ihr Land akzeptable Ergebnisse erkämpfen müssen.

Ziel dieses Spiels ist es unter anderem, dass die teilnehmenden Jugendlichen für politische und internationale Themen sensibilisiert werden und ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass internationale Konflikte interessenorientiert sind und bei der Bewältigung dieser Probleme alle Standpunkte der beteiligten Länder berücksichtigt werden müssen.

Nach durchaus heftigen Diskussionen und Verhandlungen konnten die Delegationen der Länder eine für alle Beteiligten akzeptable und umsetzbare Lösung finden und sich einigen. Dieser „Friedensvertrag“ musste von allen Delegierten der beteiligten Länder und der UN unterzeichnet werden.

Foto: Die 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Fritz-Winter-Gesamtschule, die im Rahmen eines Planspiels die Lösung eines internationalen Konflikts erarbeiteten.

Die 26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Fritz-Winter-Gesamtschule, die im Rahmen eines Planspiels die Lösung eines internationalen Konflikts erarbeiteten.