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Ernährung mit regionalen Produkten bei Landwirten im Fokus

Beim alljährlichen „Bauernfrühstück“, das diesmal auf dem Hof Storkamp ausgerichtet wurde, stand das Thema Ernährung mit regionalen Produkten im Vordergrund. „Die Idee ist, dass in Ahlener Schulmensen zukünftig vermehrt Produkte aus den heimischen Regionen verwendet werden“, erklärte Ralf Storkamp, Gastgeber und Vertreter der Ahlener Landwirte.

Dazu wollen Landwirte und Stadtverwaltung in nächster Zeit Kontakt mit Schulen und jeweiligen Schulpflegschaften aufnehmen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger begrüßt die Überlegung: „Damit werden lokale Betriebe unterstützt. Es entsteht ein geringer Transportaufwand und die wirtschaftliche Leistung wird innerhalb der Region erbracht.“

Ein weiteres Thema war die Anbringung von Photovoltaikanlagen. „Es gibt noch viele ungenutzte Potenziale auf verschiedenen Gebäuden, auch in der Landwirtschaft. Diese gilt es zu nutzen“, so Berger. Große Dach- und Freiflächen, über die landwirtschaftliche Betriebe oftmals verfügen, sind für Photovoltaikanlagen besonders gut geeignet. 

Gut funktioniert habe die Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner mit einem zugelassenen Biozid, welches auch im ökologischen Landbau eingesetzt werden darf. Dies bekannten Ralf Storkamp und die Landwirte Hermann Stratmann jun. (Dolberg), Ulrich Averberg (Vorhelm) und Martin Post, Vorsitzender des Bauerschaftsbeirates. 

Zudem tauschten sich Landwirtschaft und Stadtverwaltung kurz über die Wirtschaftswege, die Kläranlage, Gewerbefreiflächen, die Osttangente und den geförderten Glasfaserausbau aus. 

Diskutiert wurde auch das Thema Löschwasserversorgung im Außenbereich. Mittelfristig soll ein neues Konzept aufgestellt werden. „Teilweise müssen Alternativen zu den vorhandenen Löschteichen her, um auch in Trockenperioden eine Löschwasserversorgung gewährleisten zu können“, erläutert Christian Reeker, Leiter der Ahlener Feuerwehr.  

Besonderes Wachstum sei in diesem Jahr bei Bäumen und Sträuchern zu beobachten gewesen. Hierzu äußerten die Landwirte den Wunsch, dass die Stadt zukünftig intensiver zurückzuschneide. Robert Reminghorst, der die Ahlener Umweltbetriebe vertrat, versprach, hier Lösungen zu finden und mit den Landwirten dazu in Kontakt zu bleiben. 

Abschließend betonten die Landwirte und die Vertreter der Stadt, die Wichtigkeit der regelmäßigen Austauschtreffen. „Bei sämtlichen Themen, egal ob regionale Ernährung oder erneuerbare Energien, ist die Kooperation mit der heimischen Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung“, unterstrichen Berger und WLV-Geschäftsführer Dr. Matthias Quas am Ende der jährlichen Generalbesprechung. 

Foto: Auf dem Hof Storkamp trafen sich Vertreter der Landwirtschaft und der Stadt zum alljährlichen informellen Austausch (v.l.): Susanne Faust (Feuerwehr Ahlen), Dr. Matthias Quas (WLV), Ulrich Averberg (Vorhelm), Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe), Christian Reeker (Leiter Feuerwehr Ahlen), Dr. Alexander Berger, Hermann Stratmann jun. (Dolberg), Martin Post (Bauerschaftsbeirat) und Ralf Storkamp (Ahlen)

Auf dem Hof Storkamp trafen sich Vertreter der Landwirtschaft und der Stadt zum alljährlichen informellen Austausch (v.l.): Susanne Faust (Feuerwehr Ahlen), Dr. Matthias Quas (WLV), Ulrich Averberg (Vorhelm), Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe), Christian Reeker (Leiter Feuerwehr Ahlen), Dr. Alexander Berger, Hermann Stratmann jun. (Dolberg), Martin Post (Bauerschaftsbeirat) und Ralf Storkamp (Ahlen)