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Freibad-Saison endet am Mittwoch

Wenn am morgigen Mittwoch das Ahlener Freibad letztmalig seine Pforten für dieses Jahr öffnet – dann sogar bei freiem Eintritt -, können die Verantwortlichen auf eine zufriedenstellende Saison mit rund 54.000 Gästen zurückblicken.

„An den sensationellen Sommer des Vorjahres konnten wir wetterbedingt nicht anschließen“, zieht Betriebsleiter Thomas Schliewe Bilanz. Am 17. Mai startete die Freibad-Saison in Ahlen zunächst in einen kühlen und nassen Monat. „Der heiße Juni lockte indes 25.000 Besucher in die Becken“, ergänzt Bäderchef Hans Jürgen Tröger, „während Juli und August die Zahlen ein wenig hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.“

„Bis Ende August hatten wir insgesamt 18 sogenannte Extrem-Badetage“, so Thomas Schliewe und erklärt weiter, „das sind Tage über 30 Grad“. Im Vergleich zum Vorjahr sind das immerhin elf Tage weniger. Besucherstärkster Tag war der 30. Juni. Alleine an diesem Sonntag suchten rund 3.200 Menschen Abkühlung im Ahlener Freibad. „Da konnten wir innerhalb einer Stunde 470 Kassiervorgänge verzeichnen“, strahlt Thomas Schliewe.

Auf den Eingangsbereich haben die Verantwortlichen aber bereits ein besonderes Augenmerk geworfen. Nicht nur, dass es sich dort zu Stoßzeiten ziemlich tummelt, auch eine neue Registrierkassenverordnung gibt den Weg vor. Hier soll der Service für die Badegäste für das kommende Jahr verbessert werden, und ein zweites Drehkreuz die Eingangssituation entspannen und für mehr Platz sorgen. Zudem soll ein separater Ausgang zur Heisenbergstraße eingerichtet werden. „Wir werden schrittweise weitere Investitionen vornehmen“, sagt Hans Jürgen Tröger zu, „um auch künftig ein attraktives Freibad am Standort Ahlen zu bieten.“ Dem stimmt auch sein Prokurist Uwe Friedrichs zu und erinnert an die stückweise Weiterentwicklung, die sich auch im Parkbad bewährt. „Wenn der Aufsichtsrat zustimmt, wird es im nächsten Jahr noch eine besondere Fun-Attraktion für Jugendliche geben“, plant Hans Jürgen Tröger und ergänzt augenzwinkernd „eine mit Alleinstellungsmerkmal.“

Für die Aufwertung des Freibades macht sich auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger stark: „Wir können Sommer, aber wir müssen in Zukunft noch mehr Sommer können“, und richtet dabei den Blick auf den sich abzeichnenden Klimawandel mit weiter steigenden Besucherzahlen. „Wir können froh sein, jahrelang für diesen Standort gekämpft zu haben. Es hat sich gelohnt und wird sich weiter lohnen“, so der Bürgermeister. An ihren Öffnungszeiten möchte die Bädergesellschaft auch weiterhin festhalten, heißt werktags von 6.30 bis 20 Uhr. Länger, auch bei großer Hitze, sei personell nicht umsetzbar, macht Thomas Schliewe deutlich, hier fehle es im Vergleich zu den Bädern in Drensteinfurt oder Ennigerloh an der Unterstützung durch DLRG oder anderen Ehrenamtlichen.

Mit Ende der Freibad-Saison am Mittwoch, erweitert einen Tag später das Parkbad sein Angebot für die nächsten Monate. Dann können die Frühschwimmer auch dort ab 6.30 Uhr wieder ihre Bahnen ziehen.

Foto: Ziehen eine durchschnittliche Freibad-Bilanz 2019 (v.l.): Uwe Friedrichs, Dr. Alexander Berger, Hans Jürgen Tröger und Thomas Schliewe

Ziehen eine durchschnittliche Freibad-Bilanz 2019 (v.l.): Uwe Friedrichs, Dr. Alexander Berger, Hans Jürgen Tröger und Thomas Schliewe




Foto: Thomas Schliewe zeigt die erneuerten Umkleiden und Duschen.

Thomas Schliewe zeigt die erneuerten Umkleiden und Duschen.



Foto: Der Eingangsbereich soll für die nächste Saison umgestaltet werden.

Der Eingangsbereich soll für die nächste Saison umgestaltet werden.


Foto: Stammschwimmerin Irene Aulbur freut sich auf die Umgestaltung des Eingangsbereiches.

Stammschwimmerin Irene Aulbur freut sich auf die Umgestaltung des Eingangsbereiches.