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Haldenkreuzweg strahlt über die Stadtgrenzen hinaus

Seit bald einem Jahr gehört der Haldenkreuzweg zu den besonderen Orten in Ahlen. Rund 450 Gläubige waren Zeugen, als Münsters Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am 13. April letzten Jahres die 15 Stelen weihte, die den Weg zum „Gipfelkreuz“ der Osthalde säumen. Eine jetzt vorgelegte farbig bebilderte Dokumentation erinnert an das Ereignis.

Das erste Exemplar überreichten Martina Jotzeit und Inge Piskorski vom Förderverein Ahlener Haldenkreuz an Bürgermeister Dr. Alexander Berger. „Gut, dass er da ist“, dankte Berger den Vorstandsvertreterinnen für ihr unermüdliches Engagement, das Projekt zum Erfolg geführt zu haben. Der Haldenkreuzweg bereichere Ahlen und strahle über die Stadtgrenzen hinaus.

Die zurückliegenden beiden Jahre seien enorm von Arbeit geprägt gewesen, ließen Jotzeit und Piskorski wissen. So habe nicht nur die Herstellung des Kreuzweges Körner gekostet, zu allem Überfluss legte Sturm „Friederike“ das alte Haldenkreuz um. Kreuzweg und erneuertes Kreuz lüden nun die Gläubigen zu Besinnung und Gebet ein. „Wir können jetzt mit großer Freude auf das Werk blicken.“ Die Besucher reichten von der Walking-Gruppe bis zu Einzelpersonen, die sich in die Kreuzwegstationen vertieften. QR-Codes an den Stelen erlauben mit einem Smartphone den Zugriff auf die Internetseite des Fördervereins. „Zu jeder Station erscheint dann der passende Text“, erklärt Martina Jotzeit.

Ohne Sponsoren und die Hilfe der Stadt Ahlen sei die Umsetzung der Pläne für den Haldenkreuzweg wohl nicht möglich gewesen, dankten die Vereinsvorstände allen Unterstützern. Der Verein hat nichts unversucht gelassen, finanzielle und ideelle Beiträge zu mobilisieren. Ahlens Strukturförderer Lutz Henke nennt exemplarisch die städtische Richtlinie zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements und den „Heimatscheck NRW“, mit dem das Land Projekte der Heimat- und Brauchtumspflege fördert. „Ihr Verein ist einer der wenigen in Ahlen, die das Landesprogramm praktisch nutzen“, so Henke.

Das nächste größere Ereignis des Fördervereins steht am 4. April an. Um 19.00 Uhr beginnt ein Haldenkreuzweg, der vom Fackelschein in ein feierliches Licht getaucht wird. Eingeladen sind hierzu alle Gläubigen aus der Stadt Ahlen.

Informationen zur Richtlinie bürgerschaftliches Engagement und zum „Heimatscheck NRW“ erteilt bei der Stadt Ahlen Lutz Henke unter Tel. 02382 59488 (henkel@stadt.ahlen.de).

www.haldenkreuz.de

Foto: Die Dokumentation zum Ahlener Haldenkreuzweg überreichten Inge Piskorski (2. v.l.) und Martina Jotzeit an Lutz Henke (l.) und Dr. Alexander Berger.

Die Dokumentation zum Ahlener Haldenkreuzweg überreichten Inge Piskorski (2. v.l.) und Martina Jotzeit an Lutz Henke (l.) und Dr. Alexander Berger.