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Hilfe beim Einkauf – Stadt organisiert mit Partnern Angebote

Die Solidarität in diesen Tagen innerhalb der Ahlener Bevölkerung ist groß. Gleich mehrere Initiativen haben sich gegründet, um die Risikogruppen während der Corona-Phase zu schützen und zu unterstützen. Weiterhin sind alle älteren und hilfsbedürftigen Leute dazu aufgerufen, diese Angebote zu nutzen.

„Die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist bemerkenswert. Melden Sie sich bitte, wenn Sie zu den genannten Risikogruppen zählen“, appelliert Simon Büscher von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“.

Auf die bestehenden Angebote zur Nachbarschaftshilfe weist eine gemeinsame Aktion der Stadt Ahlen und verschiedener Anbieter hin. Am Freitag sind dafür Werbeplakate in Einzelhandelsgeschäften verteilt worden, die für die Grundversorgung weiterhin geöffnet bleiben dürfen.

Die Stadt bietet von montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr unter 02382/59-450 oder BuescherS@stadt.ahlen.de Vermittlung von Nachbarschaftshilfen an. Die Firma Sanitrans nimmt Aufträge für Einkäufe jeweils dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter der Hotline-Nummer 02382/7041415 entgegen.

Weitere Hilfsangebote gibt es zudem vom Jugendwerk der AWO in Zusammenarbeit mit den Jusos und vom Stadtteilbüro Süd-Ost. Das Jugendwerk ist unter 0176/73798454 erreichbar, das Stadtteilbüro unter 02382/702149.

„Bitte vermeiden Sie während der Übergabe der Einkäufe, Rezepte oder Medikamente jeglichen persönlichen Kontakt, um das Infektionsrisiko für sich und Ihre Mitmenschen auf ein Minimum zu reduzieren“, erklärt Simon Büscher. Auch gut gemeinte Hilfe dürfe nicht zur Gefahr werden für einen selbst oder andere.

Foto: (v.l.) Gabriyel Irgav, Simon Büscher und Anne Althaus machen auf Hilfsangebote aufmerksam.

(v.l.) Gabriyel Irgav, Simon Büscher und Anne Althaus machen auf Hilfsangebote aufmerksam.