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Int. Frauenfrühstück im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Fischer

Am Samstag, 16. September, bittet Werner Fischer das Internationale Frauenfrühstück zwischen 10 und 12 Uhr in sein Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus am Marienplatz. Wie immer bringt jede Teilnehmerin einen kulinarischen Beitrag zum gemeinsamen Frühstück mit.

Diesmal wird im Goldschmiedehaus Fischer gefrühstückt.

Nach dem Essen führt Museumsleiter Werner Fischer die Frauen durch seine reichhaltige Sammlung mit Objekten sakraler Goldschmiedekunst des Christentums, jüdischer Kultgeräte, Schätze des Hinduismus und Buddhismus sowie Gegenstände des muslimischen Lebens. Da nur noch wenige Restplätze verfügbar sind, bittet Laina Remer um telefonische Anmeldung unter 02382 / 74 635.

Das Museum im Goldschmiedehaus Gold Fischer zählt zu den wenigen interreligiösen Museen in Europa. Eröffnet wurde es im Jahr 1984. Seitdem trugen Werner Fischer und seine Frau Anni mit unermüdlichem Einsatz zahlreiche Exponate aus dem In- und Ausland zusammen. Dabei bildeten sich zwei Sammlungsschwerpunkte heraus: die sakrale Kunst, Werke der Gold- und Silberschmiedekunst, beginnend mit dem frühen Mittelalter, und die Zeitmesstechnik, eine Uhrendemonstration durch vier Jahrhunderte von der Elementaruhr bis hin zu Uhrenexponaten des 20. Jahrhunderts. Dem Schönen zu dienen, Respekt vor der Leistung des Menschen zu haben und Gutes zu bewahren lautet dabei eine Devise der Familie Fischer, was sich nicht zuletzt in Respekt und Wertschätzung vor den Religionen der Welt widerspiegelt. Entsprechend konnten im Interreligiösen Museum seit seinem Bestehen Besucher nicht nur aus Ahlen und der gesamten Bundesrepublik, sondern auch aus Europa, Afrika, Asien und Amerika begrüßt werden. Diese Willkommenskultur, die aus der Verantwortung für die Bewahrung des religiösen Erbes eines Großteils der Menschheit erwächst, verdeutlicht nicht zuletzt das Bildprogramm an der Fassade des Goldschmiedehauses: hier prangt eine Skulptur des italienischen Goldschmiedes und Bildhauers der Renaissance Benvenuto Cellini, dessen Vorname übersetzt „Willkommen“ heißt. Sie wurde im Juli 1989 als Mahnung zur Toleranz gegenüber den ausländischen Mitbürgern in Ahlen auf der rechten Seite des Eingangs zum Goldschmiedehaus angebracht.

Wie an jedem dritten Samstag im Monat treffen sich Frauen aus Ahlen und Umgebung jeden Alters und jedweder Herkunft zum gemeinsamen Frühstück, um miteinander in freundlicher und offener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Unterstützt wird das Internationale Frauenfrühstück von der Familienbildungsstätte und vom Integrationsteam der Stadt Ahlen. Auch Neulinge sind jederzeit willkommen!