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Ist das Klima noch zu retten?

Inwieweit stellen die zu erwartenden klimatischen Veränderungen überhaupt ein moralisches Problem dar? Können wir als Einzelne überhaupt etwas gegen den Klimawandel tun, oder verpuffen nicht jegliche persönliche Bemühungen angesichts der globalen Ausmaße des Problems?

Über diese und weitere Fragen der Klimaethik setzten sich Philosophieschülerinnen und -schüler des Städtischen Gymnasiums unter der Leitung des Philosophiedozenten Dr. Johann Ach anlässlich des diesjährigen Welttages der Philosophie auseinander.

Dr. Ach ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Bioethik der Universität Münster. Die Fachschaft Philosophie des Städtischen Gymnasiums pflegt mit dem philosophischen Seminar der Uni Münster eine seit Jahren bestehende Kooperationspartnerschaft.

In seinem Vortrag erinnerte Dr. Ach auch noch einmal an das bedrohliche Artensterben, an die extremen Wetterbedingungen der letzten Jahre, z.B. an den überaus heißen und verhältnismäßig trockenen letzten Sommer 2018 in Deutschland und Europa, die noch andauernden Waldbrände in Australien sowie an das ungewöhnlich starke Hochwasser in Venedig. Sicher sind dies zunächst einmal nur singuläre Wettererscheinungen, für den Bioethiker allerdings sind sie in ihrer Zunahme auch untrüglicher Ausdruck eines Klimawandels.

In der an den Vortrag anschließenden Gruppenarbeit und Diskussion im Plenum diskutierten die Schüler Fragen der Generationengerechtigkeit sowie der institutionellen und individuellen Verantwortung.

Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung vom Förderverein der Schule finanziell unterstützt.

Foto: (v.l.) Amina Madmar, Michael Kuhnholdt, Shanithya Ravindran, Meinolf Thiemann, Birgit Strasser, Tobias Meemann, Nelly Paul, Dozent Dr. Johann Ach

(v.l.) Amina Madmar, Michael Kuhnholdt, Shanithya Ravindran, Meinolf Thiemann, Birgit Strasser, Tobias Meemann, Nelly Paul, Dozent Dr. Johann Ach