Zum Hauptinhalt springen

Jugendliche sprechen über die Berufsorientierung

Jugendliche stehen immer mehr unter dem Druck, sich nach dem erreichten Schulabschluss für einen Beruf zu entscheiden. Konfuzius sagte in diesem Zusammenhang mit Recht: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ Doch wie kommen sie zu dieser wichtigen Entscheidung? Werden sie gut darauf vorbereitet? Üben sie am Ende wirklich ihren Traumberuf aus oder bleibt er nur in ihren Träumen?

Um die Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen ging es in der 4. Jugendkonferenz am 04.04.2019 im Ahlener Rathaus.

Rund 20 Jugendliche aus den weiterführenden Schulen haben daran teilgenommen. Vertreten waren die Sekundar-, Fritz-Winter-Gesamt- und die Overbergschule sowie das Städtische Gymnasium und das St. Michael Gymnasium. Gemeinsam mit den eingeladenen Experten haben sie sich mit Fragen rund um das Thema Berufsorientierung beschäftigt: Wer trägt zur Berufswahlentscheidung bei? Wie gut fühlen sich Jugendliche informiert? Welche Vorteile hat eine Ausbildung gegenüber einem Studium? Wann haben die Jugendlichen angefangen, sich mit den eigenen Berufswünschen zu beschäftigen? Von wem würden sie sich noch Unterstützung wünschen?

Vladyslav Baranyuk (19), der junge Macher des Polit-Cafés Ahlen und selbst ein ehemaliger Konferenzteilnehmer, führte die Jugendlichen locker durch die Veranstaltung. 

Als Einstieg erlebten die Teilnehmenden eine entspannende Fantasiereise in ihre berufliche und private Zukunft. Diese wurde von Ulrike Gerhards moderiert. Anschließend erfolgte eine kritische Auseinandersetzung mit der Realität und den gegebenen Rahmenbedingungen am Übergang Schule-Beruf. Diese nahmen sie in kleinen „Gesprächskreisen“ genauer unter die Lupe. Begleitet wurden die Jugendlichen von den spannenden Gästen:

  • Pia Klüter, Ausbildungsleiterin LR Health & Beauty
  • Sascha Abel , Werbetechniker und Existenzgründer
  • Thomas Schwarzrock, Vorstandsmitglied Ahlener Industrie- und Wirtschaftsclub
  • Andreas Bode, Selbstständiger in der Finanzberatung

Die Experten gaben den Jugendlichen anregende Impulse, die dafür sorgten, dass sie ihre Wünsche und Anliegen frei äußern konnten. Die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Marina Bänke, Ulrike Gerhards und Annika Neumann versicherten den Jugendlichen, aus ihren wertvollen Beiträgen konkrete Maßnahmen abzuleiten und diese in die zukünftige Arbeit zu integrieren. Auch die Jugendlichen verließen die Konferenz mit einem positiven Gefühl.