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Kleine Plakette erinnert im JuK-Haus an großen Künstler

Wieder sichtbar und öffentlich zugänglich ist die von dem 1985 verstorbenen Ahlener Künstler Paul Heinz Briest geschaffene Installation „Spielende Kinder und Jugendliche“. Bis zum Beginn seiner energetischen und funktionalen Sanierung befand sie sich an der Vorderfassade des heutigen „Jugend- und Kulturhauses“ im Burbecksort.

Ihren neuen Platz hat die Installation nun im Treppenhaus des Treffpunkts aller Generationen gefunden. In Anwesenheit von Briests Witwe Rosemarie ließ Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Donnerstag eine Erinnerungstafel anbringen, die auf das Kunstwerk und dessen Schöpfer hinweist. „Eine kleine Plakette für einen großen Künstler“, würdigte das Stadtoberhaupt Briests Schaffen.

Berger gab seiner Freude darüber Ausdruck, „dass dieses Werk wieder zur Verfügung steht“. Man könne davon sprechen, dass 2019 in Ahlen „das Briest-Jahr“ sei. Bereits zwei andere Gegenstände aus dem Wirkungskreis des Malers, Graphikers und Kunsterziehers an der Städtischen Realschule fanden in den letzten Monaten den Weg zurück ans Licht der Öffentlichkeit. Der Fritz-Winter-Gesamtschule ist auf Vermittlung der städtischen Kulturabteilung eine Kunstdruckpresse vermittelt worden, mit der bereits Alfred Kitzig und Hans Paul Briest gearbeitet haben und die nun den Kunstkursen der Schule zur Verfügung steht. Das in Öl gemalte Bild „Die Kokerei“ kehrte in die örtliche Hauptstelle der Sparkasse Münsterland Ost an der Moltkestraße zurück, nachdem es wegen Umbauarbeiten längere Zeit abgenommen worden war.

„Ich habe diesem Moment entgegengefiebert“, zeigte sich Rosemarie Briest emotional berührt, das Kunstwerk ihres verstorbenen Ehemannes wieder zu sehen. Die ursprünglich für die größere Außenwand entworfene Installation sei geschickt neu angeordnet worden auf der Wand des großen Treppenhauses. „Eine zeitlose Darstellung der vielfältigen Angebote im JuK-Haus“, beschreibt Briest die fünf Piktogramme Spiel, Sport, Musizieren & Lesen, Kochen & Speisen sowie Begegnung & Geselligkeit. Eine weitere Wandgestaltung Briests, der „Vogelschwarm“, ist zu sehen an der Fassade der Fritz-Winter-Gesamtschule.

Foto: Rosemarie Briest, Dr. Alexander Berger und Christian Splett (Zentrales Gebäudemanagement) bringen die Erinnerungsplakette an der Installation „Spielende Kinder und Jugendliche“ im JuK-Haus an.

Rosemarie Briest, Dr. Alexander Berger und Christian Splett (Zentrales Gebäudemanagement) bringen die Erinnerungsplakette an der Installation „Spielende Kinder und Jugendliche“ im JuK-Haus an.


Foto: Der energetisch sanierten Fassade musste das Kunstwerk 2017 weichen. Zu sehen ist sie jetzt im Treppenhaus.

Der energetisch sanierten Fassade musste das Kunstwerk 2017 weichen. Zu sehen ist sie jetzt im Treppenhaus.


Foto: Kunstwerk im Treppenhaus

Foto: Kunstwerk von Briest

Foto: Plakette "Paul Heinz Briest"