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Kulturrat Münsterland tagte in Ahlen

Das kulturpolitische Spitzengremium im Münsterland ist der Kulturrat. Seine Herbstsitzung hielt die illustre Runde aus kommunalen Kulturverantwortlichen und Vertretern diverser Kultureinrichtungen jetzt im Lokschuppen auf der früheren Zeche Westfalen ab.

Das kulturpolitische Rad drehte der Kulturrat Münsterland auf seiner Sitzung in Ahlen.

Über die Verwendung von rund 500.000 bis 700.000 Euro an regionalen Kulturfördermitteln berät das für die Kulturregion Münsterland zuständige Gremium, das seine Empfehlungen der Bezirksregierung vorlegt.  

Wiederholt waren es Ahlener Veranstaltungen, die schon von dem Geldsegen des Landes profitieren konnten. Für das kommende Jahr lagen erneut Projekte mit Ahlener Bezug der Runde vor. So soll das Projekt „Heimat X“ fortgesetzt werden, das geflüchtete Künstler vorstellt und in Ahlen mit Unterstützung des Bürgerzentrums Schuhfabrik realisiert wurde. Auch der Kunstverein Ahlen war mit einem Antrag vertreten.

„Der Kulturrat ist das größte Netzwerk Kulturschaffender in der Region, da war es naheliegend, ihn auch einmal nach Ahlen einzuladen“, sagte Gastgeber und Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Rande der Sitzung. Er selbst vertritt im Kulturrat die Belange der Bürgermeisterkonferenz im Kreis Warendorf. Von hoher Expertise seien die Beratungen des Kulturrates geprägt. „Das ist mitunter anstrengend, aber immer spannend“, so seine Erfahrung.

Insgesamt stehen im kommenden Jahr für die regionale Kulturpolitik 4,5 Millionen Euro für alle zehn Kulturregionen des Landes zur Verfügung.