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Mackie Messer am Städtischen Gymnasium

Und der Haifisch, der hat Zähne ... Wer kennt sie nicht, die Moritat von Mackie Messer. Schließlich gelang Kurt Weil und Berthold Brecht 1928 mit diesem Lied ein Welthit, und „Die Dreigroschenoper“, aus der die Moritat stammt, avancierte zu einem der erfolgreichsten Theaterstücke des 20. Jahrhunderts.

Es erzählt die Geschichte vom Bettlerkönig Peachum und dem Gangsterchef Mackie Messer, die geschäftlich und privat in Clinch miteinander geraten, von Mackies Liebe zu Polly, vom korrupten Polizeichef Tiger Brown und von den Huren und Halunken im Londoner Stadtviertel Soho.

Was wie eine einfache Gaunergeschichte daherkommt, entpuppt sich bei näherem Hinhören als ein Hinweis auf den brutalen Existenzkampf der Armen und als eine sozialkritische Anklage an die bürgerliche Doppelmoral. Die Dreigroschenoper kommt in Ahlen am Montag, den 8. und am Mittwoch, den 10. Juli, jeweils um 19.00 Uhr, in einer Inszenierung des Literaturkurses Q1 des Städtischen Gymnasiums unter der Leitung von Michael Kuhnholdt und Martin Schumacher zur Aufführung. Um sich noch intensiver auf das große Theaterereignis vorbereiten zu können, hat sich der Kurs in der letzten Woche auf das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg zurückgezogen. Der Aufenthalt wurde durch den Förderverein des Städtischen Gymnasiums ermöglicht.

Foto: Auf Kulturgut Haus Nottbeck in Stromberg probte der Literaturkurs des Städtischen Gymnasiums Ahlen für die Aufführung von Brechts „Dreigroschenoper“.

Auf Kulturgut Haus Nottbeck in Stromberg probte der Literaturkurs des Städtischen Gymnasiums Ahlen für die Aufführung von Brechts „Dreigroschenoper“.