Zum Hauptinhalt springen

Nach Wünschen der Nachbarschaft: Spielplatz auf dem Knüppelsberg wird runderneuert

Grünflächenleiter Jörg Pieconkowski hätte nichts dagegen gehabt, wenn schon in den Osterferien Kinder von „ihrem“ neuen Spielplatz am Knüppelsberg Besitz genommen hätten. Stattdessen stehen heute noch Baugeräte dort und schrauben Monteure Teile zusammen, wo es spätestens im Laufe der kommenden Woche heißen wird „Spiel frei!“ Es waren die unvermeidbaren Lieferzeiten für Spielgeräte, die die Punktlandung zur schulfreien Zeit verhinderten.

Rund 90.000 Euro lässt sich die Stadt den Spielplatzumbau kosten, an dessen Planung die Nachbarschaft aktiv eingebunden war. Im vergangenen Sommer trafen sich Anwohnerinnen und Anwohner mit der städtischen Jugendförderung und den Ahlener Umweltbetrieben, um Wünsche zu äußern und Machbares auszuloten. 

„Für die größeren Kinder gibt es zwei mit einer Hängebrücke verbundene Baumhäuser, die über Netze und Leitern zu erreichen sind sowie eine Barrenrutsche“, beschreibt Pieconkowski die Attraktionen, die derzeit entstehen. Zusätzlich gebe es eine schlangenförmige Kletterspirale und für kleinere Kinder ein kleines Baumhaus mit klassischer Rutsche und Klettermöglichkeiten. Als bekannte und beliebte Elemente kehren Drehscheibe und Wipplöwen auf den Spielplatz im Ahlener Osten zurück. „Damit konnten wir die meisten Anregungen umsetzen“, freut sich der städtische Gruppenleiter.

Unterstützung für das neue Spielparadies kommt unter anderem aus der Städtebauförderung. Aus dem Integrierten Handlungskonzept Süd-Ost hatte die Bezirksregierung Ende letzten Jahres die Erlaubnis zum vorzeitigen Beginn der Maßnahme erhalten.

Foto: Impressionen von der Spielplatzbaustelle auf dem Knüppelsberg

Impressionen von der Spielplatzbaustelle auf dem Knüppelsberg