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„Optimistisch mit Gottvertrauen ins neue Jahr“

Ein Zeichen für das Miteinander der Religionen und Kulturen hat der Neujahrsempfang der Stadt Ahlen gesetzt, zu dem Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Donnerstagabend in die Stadthalle eingeladen hatte.

Etwa 180 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und gesellschaftlichen Gruppierungen verfolgten die Friedensbotschaft, die Vertreter der fünf größten Glaubensgemeinschaften an die Bürgerinnen und Bürger von Ahlen richteten. Die symbolisch entzündete Friedenskerze erhält künftig zur Erinnerung an das Treffen der Religionen einen Platz in dem von Werner Fischer ins Leben gerufenen Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus. Musikalisch umrahmte die Gruppe „Querbeet“ den Empfang in der Stadthalle kurzweilig. Besonders begrüßte Berger Ehrenbürger Herbert Faust, Landrat Dr. Olaf Gericke sowie den Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum.
 
Bürgermeister Berger blickte in seiner Ansprache auf das abgelaufene Jahr zurück, das in Ahlen vor allem durch zahlreiche Baustellen geprägt gewesen sei. Diese hätten allen Menschen viel Geduld abverlangt. Mehrheitlich seien heute jedoch Stimmen zu vernehmen, die den Umbaumaßnahmen an Weststraße und Gebrüder-Kerkmann-Platz trotz anfänglicher Skepsis gute Noten gäben. Der heiße und trockene Sommer sowie Starkregen zu allen Jahreszeiten habe gezeigt, dass der Klimawandel auch Ahlen im Griff hält. „Die Vegetation in der Stadt wird sich langfristig wandeln, effektiver Hochwasserschutz noch größere Bedeutung erlangen“, blickte Berger in die Zukunft. Im Jahr 2019 sei vor allem die Rathausfrage anzugehen. Mit Blick auf das Zinsniveau am Kapitalmarkt dulde ihre Beantwortung keinen weiteren Aufschub, ob im Wege der Sanierung oder eines Neubaus.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gäben Anlass, „optimistisch, zuversichtlich und mit Gottvertrauen ins neue Jahr zu gehen.“ Die Arbeitslosigkeit sei im letzten Jahr von 9 auf aktuell 8,1 Prozent gesunken, die Investitionstätigkeit der Unternehmen ungebremst. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt seien positiv und eröffneten Gestaltungsspielräume in den kommenden Planungsperioden. Zur Europawahl am 26. Mai sollten sich alle daran erinnern, „dass Verständigung mit unseren Nachbarn absolut keine Selbstverständlichkeit“ sei. Streitigkeiten würden in Europa heute am Verhandlungstisch und nicht mehr in Schützengräber geklärt, zitierte Berger den scheidenden EU-Kommissionsvorsitzenden Jean-Claude Juncker. In den Wochen vor der Wahl will Berger intensiv über „die guten Gründe für Europa“ informieren.

Artikel: „Ahlener Friedensbotschaft für Akzeptanz und Vielfalt"

Foto: Es gibt gute Gründe für Europa: Dr. Alexander Berger wird vor der Europawahl dafür werben.

Es gibt gute Gründe für Europa: Dr. Alexander Berger wird vor der Europawahl dafür werben.


Foto: Blick ins Publikum

Blick ins Publikum


Foto: Entzünden der Friedenskerze

Entzünden der Friedenskerze