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Partnerstadt Penzberg: Ahlener feierten Jubiläum mit

Mehr als 100 Gäste aus Ahlen konnte Bürgermeisterin Elke Zehetner am vergangenen Wochenende zur Einweihung des Partnerschaftsplatzes in der oberbayerischen Stadt begrüßen. Neben dem „Ahlener Mammut“, das in Penzberg auf den Namen Hannibal hört, schmückt nun auch eine Westfälische Eiche als Zeichen für die dauerhafte Freundschaft beider Städte den neu eingerichteten Platz.

„Der Baum möge die nächsten 500 Jahre ein ständiger Gruß aus Ahlen sein“, wünschte Bürgermeister Dr. Alexander Berger den Penzbergern bei der Einweihungsfeier. Ahlen und Penzberg verbinde eine herzliche Städtepartnerschaft, die von vielen Menschen gelebt werde, freute sich Berger darüber, dass so viele „seiner“ Bürger anlässlich des Penzberger Stadtjubiläums den Weg ins bayerische Oberland fanden.

Die Beziehung beider Städte reicht weit zurück. Mit Penzberg im Landkreis Weilheim-Schongau verbindet die Stadt Ahlen seit 1964 eine Städtefreundschaft, die sich aus der gemeinsamen Partnerschaft beider Städte mit dem Berliner Bezirk Schöneberg entwickelt hat. Am 1. September 2007 wurde aus der langjährigen Städtefreundschaft eine offizielle Städtepartnerschaft. Der Bergbau habe Penzberg wie Ahlen den Stempel aufgesetzt, erinnerte Berger an die gemeinsamen Wurzeln beider Städte. „Wo Menschen unter großer Gefahr für den Wohlstand aller in den Berg einfahren, entsteht eine besondere Mentalität. Sie ist geprägt von Solidarität und Verantwortungsbewusstsein.“ Die in der Tradition des Bergbaus stehenden Städte seien geprägt von kultureller Vielfalt und Weltoffenheit. „So verwundert es nicht, dass wir in dieser großen Herzlichkeit miteinander feiern und uns so gut verstehen.“

Der von Ahlen gespendeten Trauben-Eiche wünschte Berger „ein langes und gutes Leben an diesem Platz“. Die Penzberger mögen unter ihr verweilen und sich erholen, gern auch auf der Ruhebank, die der Ahlener Städtepartnerschaftsverein gestiftet hat. Auf dem Reiseprogramm der Ahlener Gäste standen neben der Einweihungsfeier auch eine Ausfahrt mit historischen Fahrzeugen ins Oberland sowie eine Seilbahnfahrt auf den Penzberger Hausberg, den mit 1731 Meter hohen zwischen Walchen- und Kochelsee gelegenen Herzogstand. Die offizielle Delegation bestehend aus Dr. Alexander Berger und seinen Stellvertretern Rita Pöppinghaus-Voss und Karl-Heinz Meiwes nahm am Festakt der Stadt Penzberg aus Anlass der Verleihung von Stadtrechten im Jahre 1919 teil. Festredner war Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der die Entwicklung Penzbergs von der Bergbaustadt hin zu einem der größten und wichtigsten europäischen Zentren für Biotechnologie als Erfolgsgeschichte bezeichnete. Der Konzern Roche sichert in der 17.000 Einwohner zählenden Stadt rund 6200 Arbeitsplätze im Bereich medizinischer Forschung.  

Foto: Die Ahlener Reisegruppe grüßt aus Penzberg

Die Ahlener Reisegruppe grüßt aus Penzberg


Foto: Dr. Alexander Berger gießt den von Ahlen gestifteten Eichenbaum an

Dr. Alexander Berger gießt den von Ahlen gestifteten Eichenbaum an


Foto: In betagten Klassikern ging es hinauf zum Herzogstand

In betagten Klassikern ging es hinauf zum Herzogstand


Foto: Trafen beim Festakt zusammen: v.l. Rita Pöppinghaus-Voss, Dr. Alexander Berger, Dr. Markus Söder, Karl-Heinz Meiwes

Trafen beim Festakt zusammen: v.l. Rita Pöppinghaus-Voss, Dr. Alexander Berger, Dr. Markus Söder, Karl-Heinz Meiwes


Foto: Die Stadt- und Bergknappenkapelle Penzberg spielte das Steigerlied nach den Takten von Bürgermeister Berger und Alois Steinkamp, Vors. des Vereins für Städtepartnerschaft Ahlen.

Die Stadt- und Bergknappenkapelle Penzberg spielte das Steigerlied nach den Takten von Bürgermeister Berger und Alois Steinkamp, Vors. des Vereins für Städtepartnerschaft Ahlen.


Foto: Die Stadt- und Bergknappenkapelle Penzberg spielte das Steigerlied nach den Takten von Bürgermeister Berger und Alois Steinkamp, Vors. des Vereins für Städtepartnerschaft Ahlen.

Foto: Hardy Lenk von den Penzberger Jungrittern und Bürgermeisterin Elke Zehetner bekamen Präsente aus Westfalen überreicht.

Hardy Lenk von den Penzberger Jungrittern und Bürgermeisterin Elke Zehetner bekamen Präsente aus Westfalen überreicht.