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Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung

Es besteht in Deutschland noch erheblicher Verbesserungsbedarf, um die soziale Absicherung von Pflegenden zu gewährleisten. Darauf hat Christian Pälmke vom Verein „Wir pflegen NRW“ hingewiesen, der jetzt im Rahmen des Projekts „Altersgerechte Quartiersentwicklung Ahlen-Nord“ einen Vortrag beim Stadtteilstammtisch hielt.

Gut besucht war der Stadtteilstammtisch zum Thema pflegende Angehörige.

In seinen Erläuterungen rund um das Thema Familie und Pflege informierte Pälmke über das Anliegen seines Vereins. „Wir wollen als wichtiges Sprachrohr die Interessen der pflegenden Angehörigen vertreten und setzen uns dafür ein, deren Probleme in die Politik zu tragen.“

Dreiviertel der pflegerischen Versorgung geschehe in Deutschland im häuslichen Umfeld durch pflegende Angehörige, so Pälmke. Umso bedeutender sei es, dass pflegende Angehörige durch Unterstützungsleistungen wie Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege entlastet werden. Wichtig sei es zudem, dass Angebote und professionelle Hilfen wie die Pflege- und Wohnberatungen in Anspruch genommen werden.

Über das große Interesse am Stadtteilstammtisch freute sich Koordinatorin Cristina Loi von der städtischen Leitstelle „Älter werden in Ahlen“. Es bleibe eine Daueraufgabe, die Situation von Angehörigen und Pflegebedürftigen in Deutschland weiter zu verbessern, so Loi.

Informationen zum Stadtteilstammtisch und der Pflegesituation in Ahlen erteilt Cristina Loi unter Tel. 02382 59467, E-Mail: loic@stadt.ahlen.de

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