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Schwimmen im Freibad „absolut sicher“ - Saisonstart vor Pfingsten anvisiert

Die Menschen in Ahlen dürfen sich auch in diesem Sommer auf Abkühlung und Sonnenbäder in ihrem Freibad freuen. Für rund 200.000 Euro ist das bei kleinen und großen Wasserfreunden gleichermaßen beliebte Freibad am Bürgermeister-Corneli-Ring während der letzten Wochen und Monate aufgefrischt worden.

Neu sind die Kletterwand im Springerbecken, breitere Drehkreuze im Eingangs- und Ausgangsbereich sowie zwei Schatten spendende Sonnensegel auf den Liegewiesen. „Es wird allen eine Freude sein, das zu nutzen“, sieht Bürgermeister Dr. Alexander Berger das Ahlener Freibad für die bevorstehende Badesaison sehr gut vorbereitet.

Um attraktiv zu bleiben, müssten die Anlagen kontinuierlich erneuert werden, ist sich das Stadtoberhaupt mit Stadtwerke-Chef Dr. Alfred Kruse einig. Ohne Einschränkungen wird der Badespaß in Corona-Zeiten aber nicht zu haben sein. Regeln zu Abständen und zur Hygiene sorgen für einen mehr als üblich geordneten Badebetrieb. Am Wochenende hat das Land verbindliche Vorgaben gemacht, die nun von der Bäderleitung bis zum Monatsende umzusetzen sind. Der Stadtwerke-Geschäftsführer gibt das Ziel vor: „Spätestens zu Pfingsten wollen wir öffnen“.

Dass dann an sehr guten Tagen bis zu 3000 Besuchende sich im Freibad tummeln werden, von dieser Vorstellung müsse man sich wohl trennen, meint Thomas Schliewe, Geschäftsführer der Bädergesellschaft. „Das wird nicht passieren.“ Der Zutritt zum Freibad ist laut Land so zu regeln, dass nicht mehr Kundinnen und Kunden in das Freibad gelangen als Plätze und Anlagen unter Wahrung der allgemeinen Abstandsregeln nutzbar sind. Pro 10 Quadratmeter Fläche im Freibad ist maximal ein Gast zuzulassen. Gedacht wird bei den Stadtwerken zudem an einen geteilten Betrieb. „Im Rahmen der Öffnungszeiten ein Durchgang bis zum Mittag und ein zweiter ab dem Mittag.“ Dazwischen müssen alle Gäste das Freibad verlassen. Die Pausenzeit werde genutzt, um zu reinigen und das Personal auszutauschen.

Den Sprung in die blauschimmernden Becken braucht wegen des Corona-Virus in diesem Sommer niemand zu fürchten. Schliewe beruhigt, dass das gechlorte Wasser absolut sicher ist. Mit einem Appell wendet sich Stadtwerke-Prokurist Uwe Friedrichs vor Öffnung der Badesaison an die Öffentlichkeit: Solidarität sei nun wichtig. Die Saison werde von Umständen begleitet, mit denen niemand Erfahrung habe. „Ich vertraue aber auf die Eigendisziplin unserer Gäste.“

Foto: Die Neuerungen im Freibad stellten vor (v.l.) Uwe Friedrichs, Dr. Alfred Kruse, Dr. Alexander Berger.

Die Neuerungen im Freibad stellten vor (v.l.) Uwe Friedrichs, Dr. Alfred Kruse, Dr. Alexander Berger.


Foto: Prunkstück ist die „Climbing“-Wand am Sprungbecken. 4,40 Meter hoch und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgestattet.

Prunkstück ist die „Climbing“-Wand am Sprungbecken. 4,40 Meter hoch und mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgestattet.


Foto: Moderne Drehkreuze und ein neues Kassensystem empfangen die Gäste. Der Ausgang erfolgt über ein Drehkreuz an der Heisenbergstraße.

Moderne Drehkreuze und ein neues Kassensystem empfangen die Gäste. Der Ausgang erfolgt über ein Drehkreuz an der Heisenbergstraße.


Foto: Schatten spenden zwei Sonnensegel. Eines in Rot, eines in Anthrazit, vor dem Thomas Schliewe auf den Startschuss zur Badesaison wartet.

Schatten spenden zwei Sonnensegel. Eines in Rot, eines in Anthrazit, vor dem Thomas Schliewe auf den Startschuss zur Badesaison wartet.


Foto: Noch liegt Ruhe über dem Freibad.

Noch liegt Ruhe über dem Freibad.


Foto: Weitläufige Flächen erlauben ausreichend großen Abstand zwischen den Badegästen.

Weitläufige Flächen erlauben ausreichend großen Abstand zwischen den Badegästen.