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Seitenlader ist ab Januar im Einsatz

Ab Januar ist auf Ahlens Straßen das neueste Pferd im Stall des städtischen Fuhrparks zu sehen: Ein 26-Tonner Seitenlader von Mercedes-Benz. Das vom Ausstatter Faun mit „Sidepress“-Aufbauten versehene Fahrzeug kommt stadtweit zum Einsatz. „Die Fahrt nach Ahlen hat sich schon gut angefühlt“, sagte Einsatzleiter Michael Morisse, nachdem er den Lkw vom Werk Osterholz-Scharmbeck in die Wersestadt sicher überführt hatte.

Das Rechtslenken ist für Morisse, der früher auf der Kehrmaschine unterwegs war, nichts Neues. Kollegen, die darin noch keine Übung haben, werden sich in den nächsten Wochen intensiv mit dem Fahrzeug vertraut machen.

Die Haushalte, in deren Straßen der Seitenlader Restmüll-, Bio- und Papiertonnen abfahren wird, haben in diesen Tagen von den Umweltbetrieben Post bekommen. Erläutert ist darin, worauf künftig zu achten ist. „Am wichtigsten ist es, die Tonnen in Auskipprichtung zur Straße zu stellen“, sagt Betriebsleiter Bernd Döding. Der seitliche Greifarm hakt sich dann mit Zähnen am Tonnenrand ein und zieht bis zu zwei Abfallbehälter gleichzeitig zu sich heran. Maximal zehn Tonnen Abfälle schluckt der Wagen, dessen Technik dem zeitgemäßen Stand der Technik entspricht und für die Beschäftigten der Abfallentsorgung gesundheitsschonenderes Arbeiten ermöglicht. Auf die Männer, die beim Hecklader die schweren Tonnen schleppen müssen, kann nämlich gänzlich verzichtet werden. Per Joystick steuert der Fahrer sämtliche Vorgänge, was auch zu erheblicher Zeitersparnis führt. 

Anders als die Hecklader, die im Übrigen vollständig im Bestand und Einsatz bleiben werden, verfügt der Seitenlader über einen entscheidenden weiteren Vorteil: „Er ist flüssigkeitsdicht“, so Fuhrparkchef Peter Rademacher. Ein Umstand, der vor allem bei Rasenschnitt und Biomüll von großem Nutzen ist und zu weniger Geruchsbelästigung führt. Wer Fragen zu der neuen Abfuhrtechnik hat, kann sich ab 2. Januar an die Ahlener Umweltbetriebe unter Tel. 02382 985810 (muellmarke@stadt.ahlen.de) wenden.

Foto: Peter Rademacher, Michael Morisse und Bernd Döding (v.l.) zeigen, wie die Tonnen zur Straße stehen müssen, damit der Greifarm die Tonnen sicher fassen kann.

Peter Rademacher, Michael Morisse und Bernd Döding (v.l.) zeigen, wie die Tonnen zur Straße stehen müssen, damit der Greifarm die Tonnen sicher fassen kann.


Foto: Der Greifer hakt sich mit Zähnen am Tonnenrand ein.

Der Greifer hakt sich mit Zähnen am Tonnenrand ein.



Foto: Die Technik funktioniert auch auf engem Raum.

Die Technik funktioniert auch auf engem Raum.