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Stadtbücherei: Volles Haus zu später Stunde

Der Aufforderung „Mach es! - Spiel es!" folgten auch in Ahlen erfreulich viele Besucherinnen und Besucher bei der langen Nacht der Bibliotheken. Unter diesem Motto lud die Stadtbücherei ein, Spiele zu testen und die Angebote der öffentlichen Bücherei kennenzulernen. Knapp 150 Spielbegeisterte konnten im kompletten Erdgeschoss neue und alte Spiele ausprobieren.

Dazu gehörten unter anderem die Spiele „Lucky Lachs“, „Speed Cups“, „Hoppla Hoppel“ und „Wizard“. „Deutlich ruhiger ging es bei den komplexeren Spielen zu, die der Ahlener Spieletreff vorgestellt hatte“, sagte in ihrer Nachlese Büchereileiterin Ewa Salamon. Unter Leitung der Familie Leifeld, die seit mehreren Jahren den Spieletreff organisiert, konnten hier Spiele wie „Azul“ oder „Die Siedler von Catan“ ausprobiert werden.

Unterstützt wurde das Team der Stadtbücherei vom Fachgeschäft für Spiele „Die Spielerei“. Ruth Rätze und ihre Mitarbeiterinnen brachten viele neue und alte Gesellschaftsspiele mit und erklärten diese den Interessierten. Das Team der Spielerei hatte auch Spaß beim gemeinsamen Spiel. Neben den herkömmlichen analogen Spielen wurde auch die Gaming-Ecke gut genutzt, größtenteils von Kindern und Jugendlichen. Diese konnten sowohl die Playstation 4 als auch die beiden Nintendo 3DS der Stadtbücherei ausprobieren, wobei die PS4 deutlich größeren Zulauf hatte.

Sehr beliebt war der nächtliche Bücherflohmarkt im Erdgeschoss und im 2. Obergeschoss. Krimis, Romane, Spiele und Zeitschriften wechselten für wenig Geld den Besitzer. Gut nachgefragt war ebenso die Mitmachaktion „Corpus Libris“. Annika Neumann, Fachkraft für Jugendmedienschutz bei der Stadt Ahlen, zeigte dabei, wie sich Buchcover mit der Realität verschmelzen lassen. Zu späterer Stunde schaute Bürgermeister Dr. Alexander Berger herein, der von Tisch zu Tisch ging, um sich über aktuelle Trends zu informieren und die Kreativangebote zu testen.

Vorgestellt wurde an einem Informationstisch der „Elterntalk NRW“. Elterntalk-Moderatoren und -Moderatorinnen sind Mütter und Väter, wie Annika Neumann erklärte. Angesprochen seien Eltern, die sich mit anderen Eltern austauschen möchten. „Sie besuchen Eltern-Gesprächsrunden und helfen dabei, über Erziehungsfragen zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden“, so Neumann. Interessierte werden geschult und bekommen eine Aufwandsentschädigung. Erste Eltern haben bei der Nacht der Bibliotheken bereits ihr Interesse an weiterem Austausch bekundet. Unterstützung bekam das Stadtbücherei-Team wie immer von den Mitarbeiterinnen des Lesecafés. Sie verkauften „Fairtrade“-Produkte und verfolgten die die gemütliche und lockere Stimmung der spielbegeisterten Besucher.

Foto: Das Orga-Team hatte viele Angebote vorbereitet…,

Das Orga-Team hatte viele Angebote vorbereitet…,


Foto: …die gut angenommen wurden.

…die gut angenommen wurden.


Foto: Andrang auch beim nächtlichen Buchverkauf.

Andrang auch beim nächtlichen Buchverkauf.