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Volksbund ruft zu Spenden auf

Die Corona-Pandemie wirkt sich weiter nachteilig auf Organisationen aus, die auf Spenden angewiesen sind. Im Dezember sollte die jährliche Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) stattfinden. „Um unsere ehrenamtlichen und freiwilligen Helferinnen und Helfer zu schützen, führen wird die Sammlung in Ahlen, Dolberg und Vorhelm in diesem Jahr nicht durch“, sagt Ahlens VDK-Ortsgeschäftsführer Wilfried Hejnal.

Betroffen ist davon auch die traditionelle „Prominenten-Sammlung“, wenn Bürgermeister Dr. Alexander Berger sowie Abordnungen aus Bundeswehr und Ahlener Politik auf öffentlichen Plätzen um eine Spende bitten.

Der Volksbund rechnet in diesem Jahr mit erheblichen Mindereinnahmen. Die über Europa verteilten Jugendbegegnungsstätten des Vereins waren in 2020 und 2021 infolge des Pandemiegeschehens nur wenig ausgelastet. Mehr denn je ist der der Volksbund auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um sein Friedenswerk fortsetzen zu können. „Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass die Jugendbegegnungsstätten als wichtige Infrastruktur für Verständigung und Frieden dauerhaft aufrecht erhalten werden können“, bittet Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Gerade in Zeiten der Pandemie und der daraus folgenden aktuellen sowie zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen sei der Einsatz für Frieden und Verständigung notwendig. 

Die Spendenfreudigkeit in Ahlen sei laut Hejnal „grundsätzlich recht erfreulich.“ Ohne die Haussammlungen sei aber auch hier das Aufkommen von über 8000 Euro in 2019 auf rund 900 Euro im letzten Jahr zurückgegangen. Für Spenden hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Konto eingerichtet:

IBAN: DE71 4005 0150 0000 0115 85 (Sparkasse Münsterland Ost).
Inhaber: VDK Stadtverband Ahlen

Hintergrund:

Der VDK pflegt Kriegsgräber beider Weltkriege - aktuell mehr als 2,8 Millionen Gräber auf 832 Friedhöfen in 46 Staaten Europas und Nordafrikas. Seit 1989 hat der Volksbund in Osteuropa über 950.000 Kriegstote geborgen, zum Großteil identifiziert, auf neuen Friedhöfen bestattet und die Angehörigen informiert. In seiner öffentlich zugänglichen Online-Datenbank befinden sich mehr als 4,8 Millionen Daten über Kriegstote und Vermisste.  
 

Foto: Um Spenden für den VDK bitten Dr. Alexander Berger und Wilfried Hejnal. Unterhalten werden davon Jugendbegegnungs- und Gedenkstätten wie hier in Langemark (Belgien).

Um Spenden für den VDK bitten Dr. Alexander Berger und Wilfried Hejnal. Unterhalten werden davon Jugendbegegnungs- und Gedenkstätten wie hier in Langemark (Belgien).