Stadt erneuert flächendeckend Radwege

Mehr als fünfundzwanzig Kilometer Radwege erneuern die Ahlener Umweltbetriebe (AUB) in diesem Jahr. „So viel wie schon lange nicht mehr“, sagt stellvertretender Betriebsleiter Robert Reminghorst. Möglich macht es der sogenannte Wegehobel, ein Kleingerät, das an einen Schlepper angehängt werden kann.

„Der kann zwei Arbeitsschritte miteinander verbinden“, nennt Reminghorst die Vorzüge des neuen Gerätes, das zunächst die Grasnarbe abzieht und anschließend mit Dolomitsand eine wassergebundene Decke planiert. „Schnell, qualitativ sicher und effektiv“, gehe das. Im gesamten Stadtgebiet und in den Ortsteilen sei die Technik schon zum Einsatz gekommen, erkennbar an der hellen und frischen Wegeoberfläche. Vier Wege warten noch darauf, „in neuwertigen Zustand versetzt zu werden“, wie Reminghorst ankündigt. Die Stadt stelle damit unter Beweis, welch hohen Stellenwert für sie das Fahrrad im Konzept der Nahmobilität genießt.   

Hinter sich hat die Erneuerung schon der Verbindungsweg zwischen Droste-zu-Vischering-Weg und Enniger Straße in Vorhelm. Gemeinsam mit der Gräflichen Verwaltung ist nicht nur der Oberbau des Radweges verstärkt und verbreitert worden, auch die Absturzsicherung zu einem der Außenarme der Gräfte von Haus Vorhelm haben Stadt und gräfliche Familie erneuert. „Das ist der Hauptverkehrsweg für Radfahrer von Vorhelm nach Tönnishäuschen“, beschreibt Philipp Graf von Schall-Riaucour die Bedeutung des Weges für das Radwegenetz. Das Fichtenholz für die 230 Meter lange Absicherung stammt aus dem Grafenwald. Für Robert Reminghorst eine perfekte und nachhaltige Kooperation: „Keine langen Lieferwege und aus heimischer Produktion.“ Erstmals runderneuert zeigte sich der beliebte Fuß- und Radweg einer breiten Öffentlichkeit anlässlich der traditionellen Prozession zu Fronleichnam.    

Foto: Umweltbetriebe und Haus Vorhelm zeigen das Ergebnis ihrer gelungenen Kooperation: Radweg und Absturzsicherung an der Gräfte sind erneuert - (v.l.) Robert Reminghorst, Philipp Graf von Schall-Riaucour, Ansgar Drees und Mathias Wehmeyer (beide AUB)

Umweltbetriebe und Haus Vorhelm zeigen das Ergebnis ihrer gelungenen Kooperation: Radweg und Absturzsicherung an der Gräfte sind erneuert - (v.l.) Robert Reminghorst, Philipp Graf von Schall-Riaucour, Ansgar Drees und Mathias Wehmeyer (beide AUB)