Mobilität ist in Ahlen jetzt Chefsache

„Ich freue mich, dass in 40 weiteren NRW-Kommunen heute Mobilität zur Chefsache wird“, sagte Landesverkehrsminister Hendrik Wüst auf einer Festveranstaltung in Düsseldorf, bei der neben Ahlen 39 weitere Kommunen des Landes dem „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ offiziell beigetreten sind.

„Mit dem Zukunftsnetz bieten wir den Städten eine Plattform, um Wissen auszutauschen, Projekte zu vernetzen und das kommunale Mobilitätsmanagement voranzutreiben“, unterstrich Wüst im Rahmen der feierlichen Urkundenübergabe noch einmal die Rolle des Zukunftsnetz Mobilität NRW - und seiner vier regionalen Koordinierungsstellen - als Unterstützungsnetzwerk der Kommunen.

Dass Ahlen von der Mitarbeit im Netzwerk nicht nur selbst profitieren wird, sondern die teilnehmenden NRW-Kommunen auch von Ahlen, davon ist Dr. Alexander Berger überzeugt. „Wir haben in den letzten beiden Jahren sehr viel angestoßen, was auch im Land Beachtung gefunden hat“, so der Bürgermeister. Die konsequente Umsetzung des Radverkehrskonzeptes „PEDAHLEN“ habe schon wiederholt Anerkennung erfahren und Nachfragen ausgelöst.

Als Mitglied des Zukunftsnetz Mobilität NRW steht Ahlen ab sofort ein breites Angebot an Lehrgängen, Vorträgen oder Netzwerktreffen sowie eine individuelle Beratung seitens der Koordinierungsstelle Westfalen zur Verfügung. „Wir werden diesen Prozess in Ahlen nach Kräften unterstützen“, verspricht Mathis Perkert, Leiter der Koordinierungsstelle Westfalen. Er ist sich wie Bürgermeister Berger sicher, dass Ahlen beispielsweise mit der neu geschaffenen Begegnungszone in der Weststraße spannende und kreative Ideen für ein kommunales Mobilitätsmanagement in das Zukunftsnetz einbringen werden.

Hintergrund:
Die Koordinierungsstelle Westfalen ist eine von vier regionalen Koordinierungsstellen des Zukunftsnetzes Mobilität NRW. Sie hat ihren Sitz in Münster bei der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH, der Servicegesellschaft der RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH. Sie bietet den Kommunen Beratung, Vernetzung und Qualifizierung bei der Umsetzung eines integrierten Mobilitätsansatzes. Dazu zählen insbesondere ein kommunales Mobilitätsmanagement und die Stärkung der Verkehrssicherheit, ob zu Fuß, mit dem Rad, ÖPNV oder Pkw. Die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW ist für die Kommunen kostenlos. Insgesamt 158 Kommunen Nordrhein-Westfalens sind bereits Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW, 32 davon in Westfalen.

Foto: Wie man neue Ziele der Mobilitätsentwicklung innerhalb der Verwaltung erfolgreich organisieren kann, stellten (v.l.) Rainer Vidal Garcia (Bürgermeister Stadt Nieheim), Dr. Alexander Berger, Sabine Zilger (Mobilitätsmanagerin Gemeinde Alfter) und Hans Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Stadt Mönchengladbach) im Gespräch mit Matthias Bongard vor.

Wie man neue Ziele der Mobilitätsentwicklung innerhalb der Verwaltung erfolgreich organisieren kann, stellten (v.l.) Rainer Vidal Garcia (Bürgermeister Stadt Nieheim), Dr. Alexander Berger, Sabine Zilger (Mobilitätsmanagerin Gemeinde Alfter) und Hans Wilhelm Reiners (Oberbürgermeister Stadt Mönchengladbach) im Gespräch mit Matthias Bongard vor.


Foto: Mobilität neu denken: Verkehrsminister Hendrik Wüst überreicht Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Mitgliedsurkunde für das Zukunftsnetz Mobilität NRW

Mobilität neu denken: Verkehrsminister Hendrik Wüst überreicht Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Mitgliedsurkunde für das Zukunftsnetz Mobilität NRW