Aktuelles zum Coronavirus

Foto: Quelle: Bild von Vektor Kunst auf Pixabay
Quelle: Bild von Vektor Kunst auf Pixabay

Was aktuell in Ahlen gilt:

In Nordrhein-Westfalen ist seit dem 2. November zu befolgen:
• Treffen im öffentlichen Raum sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Mehr als zehn Personen sind aber auch in diesen Fällen nicht erlaubt.
• Für den privaten Bereich gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, Kontakte mit haushaltsfremden Personen gänzlich zu meiden und dort, wo das nicht möglich ist, die AHA-Regel zu achten.
• Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Übernachtungen im Rahmen von Reisen, die vor dem 29. Oktober angetreten worden sind, sind hiervon nicht betroffen. Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.
• Gastronomische Betriebe sind zu schließen. Ausgenommen ist die Lieferung oder Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
• Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung und Freizeitgestaltung dienen, sind abzusagen.

Zu schließen sind:
• Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
• Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte, Trödelmärkte
• Kinos, Freizeitparks, zoologische Gärten und Tierparks und andere Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
• Spielhallen und –banken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
• Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen unter Ausnahme des Individualsports im Freien
• Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
• Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

Untersagt sind zudem körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme des Friseurhandwerks und der Fußpflege sowie medizinisch notwendiger Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien.

Angesichts der weiter stark steigenden Zahl von Neuinfektionen in Ahlen sind die Corona-Regeln für das Stadtgebiet deutlich verschärft worden. Eine eng mit dem Krisenstab des Kreises Warendorf und dem Gesundheitsamt abgestimmte Allgemeinverfügung der Stadtverwaltung geht über die Coronaschutzverordnung des Landes und über die für den ganzen Kreis bereits bestehenden Einschränkungen hinaus.

Die aktuelle Allgemeinverfügung gilt seit Dienstag (3. November). Die zusätzlichen und weiterreichenden Regeln für Ahlen im Überblick:
• Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes („Maske“), wo Menschen dichter und länger zusammenkommen. Ein Straßenkatalog bestimmt, wo die Tragepflicht herrscht. Die Maskenpflicht gilt auch in Schulen, ausgenommen davon sind Grundschulkinder, wenn sie ihren Sitzplatz im Klassenraum eingenommen haben. Die Pflicht gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus nachgewiesen medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können Außerhalb des bestimmten Bereichs wird das Tragen einer Mundnasenbedeckung dringend empfohlen zum Schutz der Gesundheit aller.
• Verkauf und Abgabe von alkoholischen Getränken ist von 23:00 bis 06:00 Uhr des Folgetages untersagt.

Maskenpflicht gilt auf folgenden Straßen, Wegen und Plätzen:

Bahnhofsplatz
Bahnhofstraße
Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz
Gebrüder-Kerkmann-Platz
Gemmericher Straße
Gerichtsstraße
Hansastraße zwischen Hansaplatz und Keplerstraße
Marienplatz
Marktplatz
Nordstraße
Ostbredenstraße
Ostenmauer
Oststraße
Rathausvorplatz
Rottmannstraße zwischen Gebr. Kerkmann-Platz und Hansaplatz
Weststraße zwischen Westenmauer und Südstraße

(Stand: ab 3. November)

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Aktuelle Situation im Kreis Warendorf

Foto: Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim
Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim

Das Gebot der Stunde lautet nun Hygiene, Hygiene und noch einmal Hygiene

Jeder Fall, der durch einfache Verhaltensregeln verhindert werden kann, braucht später nicht versorgt zu werden. Beachten Sie vor allem diese vier Grundregeln:

• Husten- und Nieshygiene (in die Armbeuge husten bzw. niesen)
• Einmal-Taschentücher benutzen und dann umgehend entsorgen
• Regelmäßig gründlich Hände waschen
• Auf Händeschütteln verzichten

Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Was kann man tun, um sich und andere zu schützen?

Um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen, sollte die sogenannte AHA+L+A-Formel beachtet werden. AHA+L+A bedeutet:

A - Abstand halten

H - Hygiene beachten

A - Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

L - Auch das regelmäßige und richtige Lüften kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 deutlich reduzieren.

A - Corona-Warn-App nutzen: hierdurch können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Bei Krankheitszeichen (Husten, Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche), die auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hindeuten können, sollten Sie wichtige Verhaltensregeln beachten:
• Bleiben Sie zu Hause und schränken Sie auch dort direkte Kontakte ein
• Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116117) auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen
• In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, rufen Sie die Notfallnummer 112
• Falls bei Ihnen ein Test auf das Coronavirus durchgeführt wurde, bleiben Sie bitte bis zum Vorliegen des Ergebnisses zu Haus und reduzieren auch dort direkte Kontakte.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen.html

Corona-Bürgertelefon und Postfach der Stadt Ahlen

Seit dem 16. März schaltet die Stadt Ahlen für Bürgerinnen und Bürger ein Corona-Telefon, das werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr und samstags, sonntags von 11.00 - 14.00 Uhr unter der Rufnummer 02382 59-444 zu erreichen ist. Anfragen rund um die aktuelle Corona-Lage können an die Stadt Ahlen aber auch über ein eigens dafür eingerichtetes E-Mail-Postfach gerichtet werden: fragen-corona@stadt.ahlen.de lautet die Adresse, unter der allgemeine Fragen gestellt werden können. Die Stadt ist bemüht, sämtliche Fragen möglichst zügig zu beantworten.

NRW-Bürgertelefon

Erster Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürgern rund um das Coronavirus ist der jeweilige Hausarzt.

Daneben bietet das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen unter Tel. 0211 9119 1001 ein „Bürgertelefon Corona-Virus“ an. Dieses ist täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema erreichbar.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten unter Tel. 116 117 (freitags von 15.00 bis 22.00 Uhr sowie samstags / sonntags von 8.00 bis 22.00 Uhr)

Bürgertelefon des Kreisgesundheitsamtes

Anfragen zu Verdachtsfällen und Vorbeugung - unter Tel. 02581 53-5555 Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr und Sa. und So. 10 bis 14 Uhr

Kostenlose Telefonhotline für Eltern und Kinder

Verbraucheralltag in Corona-Zeiten – Hilfe bei akuten Fragen durch die Verbraucherzentrale Ahlen

Der Corona-Virus bringt das öffentliche und soziale Leben zum Stillstand. Kitas, Schulen, Museen, Theater und Kinos sind geschlossen, Konzerte und Veranstaltungen abgesagt. Um die weitere Verbreitung von Covid-19 zu verlangsamen, sollen alle möglichst zu Hause bleiben. Die ungewöhnlichen Maßnahmen führen zu allgemeiner Verunsicherung. Auch Menschen, die sich nicht an Hamsterkäufen beteiligen wollen, wissen nicht immer, welche Notvorräte sinnvoll sind oder wer im Falle einer vorübergehenden Geschäfts- oder Firmenschließung die Versorgung übernimmt. Erholungssuchende, die Tickets für ein Konzert oder die Buchung einer Reise schon in der Tasche haben, wollen wissen, welche Rechte sie bei einer Absage haben. Antworten und Tipps zu diesen und anderen aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/corona finden sich hilfreiche Hinweise zur Orientierung im Verbraucheralltag. Die Liste wird ständig aktualisiert und erweitert.

Informationen und rechtliche Hilfestellungen zu vielen akuten Verbraucherfragen liefert auch die Beratungsstelle im Ahlener Rathaus der Verbraucherzentrale NRW – bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch (0 23 82/ 96 131 01) oder per E-Mail (ahlen@verbraucherzentrale.nrw).

Allgemeine Informationen für Unternehmen

NRW.Bank Service-Center: Tel. 0211 9174 1480 0

Informationen zur Entschädigung bei Verdienstausfall im Quarantänefall

Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Tel. 0251 5911 500 (9.00 bis 12.00 Uhr)

Liquiditätshilfen (bis 2,5 Mio. Euro)

Bürgschaftsbank NRW: Tel. 02131 5107 200

Kurzarbeitergeld

Service-Hotline für Arbeitgeber: Tel. 0800 4555 520

Landwirtschaftsministerium mit zusätzlichem Info-Service für die Landwirtschaft

Darüber hinaus schaltet das Ministerium ab sofort auch eine telefonische Hotline: Unter der Rufnummer 0211 / 4566765 stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung, um Fragen zu beantworten oder weiterführende Hinweise zu geben.

Stadt vermittelt Nachbarschaftshilfe

Zahlreiche Menschen bieten zurzeit ihre Hilfe an, um älteren und geschwächten Menschen Unterstützung bei Einkäufen zu geben. „Wir möchten helfen, dieses Engagement zu bündeln“, sagt Simon Büscher, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Ahlen. Er sammelt Hilfsangebote und Hilfsnachfragen, um Kontakte zu vermitteln. Davon ausdrücklich ausgenommen sind Betreuungen. „Soziale Kontakte müssen in diesen Zeiten auf ein Minimum reduziert werden“, wiederholt der Mitarbeiter der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ die dringenden Appelle der Gesundheitsbehörden in Bund und Land. „Minimum bedeutet, den Einkaufszettel an der Tür in Empfang zu nehmen, den Einkauf zu erledigen und anschließend die Waren an der Tür abgeben“, sagt Büscher. Angebote und Anfragen nimmt er entgegen unter der Telefonnummer 02382 59450 oder per Email bueschers@stadt.ahlen.de.

Leitlinie für Personal in kritischen Infrastrukturen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 13. März 2020 ein Betretungsverbot von sämtlichen Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege und die Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen erlassen. Ausgenommen davon sind Kinder bestimmter Personengruppen, die beruflich in sogenannten Kritischen Infrastrukturen tätig sind. Die Landesregierung hat sich auf Leitlinien verständigt, die diesen Personenkreis genauer bestimmen. Mehr