Aktuelles zum Coronavirus

Foto: Quelle: Bild von Vektor Kunst auf Pixabay
Quelle: Bild von Vektor Kunst auf Pixabay

Aktuelle Verordnungen

Was aktuell - ab dem 21. Juni - in Ahlen gilt:

Kontaktbeschränkungen
In der Öffentlichkeit erlaubt sind Zusammenkünfte von Personen aus höchstens fünf Haushalten ohne Personenbegrenzung. Immunisierte Personen aus weiteren Hausständen dürfen ebenfalls teilnehmen. Unabhängig von der Anzahl der Haushalte dürfen bis zu 100 Personen mit negativem Schnelltest zusammenkommen. Auch hierbei dürfen Immunisierte zusätzlich teilnehmen. Kinder bis zum Schuleintritt brauchen keinen Negativtest.

Im öffentlichen Raum entfällt die Maskenpflicht im Freien weitgehend. Sie gilt vor allem noch in Warteschlagen bzw. Wartebereichen sowie an Verkaufsständen oder in Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern.

Auf Schulhöfen bei schulischen Nutzungen gilt keine Maskenpflicht mehr. Zudem können Lehrkräfte entscheiden, dass die Maskenpflicht in bestimmten Situationen, etwa bei Prüfungen, in Innenbereichen aufgehoben wird.
 
Bei außerschulischen Bildungsangeboten kann die Maskenpflicht am Sitzplatz aufgehoben werden, wenn für eine ausreichende Durchlüftung der Räume gesorgt ist.

Einzelhandel
Die Regelungen zur Personenbegrenzung in Einzelhandelsgeschäften von mehr als 800 Quadratmetern entfallen.

Friseurbesuche und körpernahe Dienstleistungen 
Für den Friseurbesuch und andere körpernahe Dienstleistungen ändert sich nichts. Hierfür ist kein negativer Schnelltest nötig. Nur für den Fall, dass Kundinnen oder Kunden zulässigerweise keine Maske tragen müssen, bedarf es weiterhin eines bestätigten negativen Schnelltests.

Versammlungen und Veranstaltungen
Nach der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung sind private Veranstaltungen mit bis zu 250 Gästen unter freiem Himmel oder höchstens 100 Gästen in Innenräumen zulässig. Voraussetzung ist ein negativer Schnelltest der Gäste und die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit. Partys und vergleichbare Feiern sind für bis zu 100 Gäste im Freien oder höchstens 50 Gäste in Innenräumen erlaubt, wenn sie einen negativen Schnelltest vorweisen können und die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Tagungen und Kongresse sind mit höchstens 1.000 Teilnehmern in Innenräumen (mit negativem Schnelltest und Rückverfolgbarkeit) erlaubt.

Gastronomie
Besuche der Innengastronomie sind ohne Negativtest erlaubt. Zugewiesene Sitzplätze, eingehaltener Mindestabstand und die Rückverfolgbarkeit der Gäste müssen jedoch weiterhin sichergestellt werden.

Musikunterricht, Sport und Bildung
Musikunterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten ist nun in vollständig durchlüfteten Innenräumen für Gruppen bis 30 Personen ohne Test zulässig. Die Vorgaben für Musikunterricht im Freien bleiben bestehen.

Schwimmkurse für Kinder dürfen sowohl in Hallenbädern als auch in Freibädern ohne Personenbegrenzung stattfinden.

Die Ausübung von Kontaktsport im Freien mit bis zu 100 Personen ohne Negativtestnachweis, aber sichergestellter Rückverfolgbarkeit möglich. Das gilt auch für Kontaktsport in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios. Für hochintensives Ausdauertraining (insbesondere Indoor-Cycling, HIIT und anaerobes Schwellentraining) gilt eine Beschränkung auf bis zu 15 Personen mit Negativtestnachweis und Mindestabstand, wenn die Räume vollständig durchlüftet sind. Bei kontaktfreiem Sport in geschlossenen Räumen kann entweder auf einen negativen Schnelltest oder die Einhaltung der Abstände verzichtet werden. Das gilt auch für Fitness-Studios.

Sportveranstaltungen im Freien sind mit mehr als 1.000 Zuschauern, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität möglich. Bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen sind höchstens 1.000 Zuschauer (maximal aber ein Drittel der Gesamtkapazität) mit Test zugelassen, wenn sie auf fest zugewiesenen Plätzen sitzen oder stehen, die Rückverfolgbarkeit sichergestellt und der Mindestabstand eingehalten wird.

Die Regelungen zur Nutzung von Schwimmbädern, Saunen, Thermen usw. bleiben bestehen. In reinen Freibädern ist nun aber kein Negativtest mehr erforderlich.

Beim Unterricht sowie bei theoretischen und praktischen Prüfungen in Fahrschulen, Bootsschulen und Flugschulen reicht im Kreis Warendorf das Tragen einer medizinischen Maske, da die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt.

Freizeitgestaltung
Clubs und Discos im Freien dürfen für bis zu 100 Personen mit negativem Schnelltestergebnis und sichergestellter Rückverfolgbarkeit öffnen. Auch Prostitutionsstätten und Swingerclubs dürfen von Gästen mit Negativtest und unter Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit besucht werden.

Gemeinsames Singen auf privaten Veranstaltungen ist zulässig, wenn die Teilnehmer einen negativen Schnelltest vorweisen können oder alle Teilnehmer eine medizinische Maske tragen oder eine räumliche Personenbegrenzung sichergestellt ist.

Kunst und Kultur
Gäste von Kultureinrichtungen müssen ab sofort keinen Termin mehr für ihren Besuch vereinbaren.

Kulturveranstaltungen im Freien sind bei festen Sitzplätzen, Einhaltung des Mindestabstands und der Rückverfolgbarkeit auch ohne negativen Schnelltest erlaubt, wenn nicht mehr als 200 Personen teilnehmen. Mit negativem Testergebnis dürfen bis zu 1.000 Personen an einer Kulturveranstaltung teilnehmen. Bei mehr als 1.000 Gästen (höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität) muss ein behördlich genehmigtes Hygienekonzept vorliegen.
In Innenräumen dürfen bis zu 1.000 Zuschauer anwesend sein, wenn die Durchlüftung sichergestellt ist, die Zuschauer einen negativen Test vorweisen können sowie die Rückverfolgbarkeit und der Mindestabstand eingehalten werden.

Führungen in Kultureinrichtungen sind mit bis zu 20 Personen bei einfacher Rückverfolgungsmöglichkeit möglich.

Der Probenbetrieb von Spielmannszügen, Chören, etc. ist in Innenräumen für Gruppen mit 30 (bei Gesang bzw. Blasinstrumenten) bzw. 50 Personen möglich, wenn die Musiker einen negativen Test vorweisen können und die Räumlichkeiten ständig durchlüftet sind. Gesang und Musik mit Blasinstrumenten ist auch in sehr großen Räumen, wie Kirchen oder Konzertsälen, mit bis zu 50 Personen mit negativem Test möglich.

Tourismus
Bei mehrtägigen Aufenthalten in Hotels, Pensionen usw. benötigen die Gäste keinen neuen Schnelltest nach drei Tagen. Stadtführungen dürfen mit bis zu 20 Personen durchgeführt werden, wenn die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Ein negativer Schnelltest ist auch dann nicht mehr nötig, wenn die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.
Touristische Busreisen dürfen mit negativem Schnelltest der Gäste auch ohne Kapazitätsbegrenzung oder Mindestabstand im Bus durchgeführt werden. Die Gäste müssen dann jedoch eine medizinische Maske tragen. Diese Regelung gilt nur, wenn alle Gäste aus einem Kreis mit der Inzidenzstufe 1 kommen.

Fußball-Europameisterschaft
Für das Public Viewing der Fußball-EM gelten die Regeln der Coronaschutzverordnung zu Veranstaltungen bzw. zur Gastronomie.

Foto: Corona-Schutzimpfung (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)
Corona-Schutzimpfung (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay)

Umfangreiche Infos zur Corona-Schutzimpfung

Nachdem die Corona-Schutzimpfungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen bereits seit dem 27. Dezember laufen, erfolgen seit dem 8. Februar die ersten Impfungen der zu Hause oder in betreuten Wohnformen lebenden über 80-Jährigen. Seit dem 25. Januar können dazu Termine vereinbart werden. Der Kreis Warendorf hat dazu umfangreiche Informationen zusammengestellt.

Eine Sonderseite des Kreises zum Thema Impfung bietet dazu einen Überblick.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.


Corona-Telefon und -Postfach der Stadt Ahlen

Das Corona-Telefon für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ahlen ist werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr unter der Rufnummer 02382 59-444 zu erreichen. Anfragen rund um die aktuelle Corona-Lage können an die Stadt Ahlen aber auch über ein eigens dafür eingerichtetes E-Mail-Postfach gerichtet werden: fragen-corona@stadt.ahlen.de lautet die Adresse, unter der allgemeine Fragen gestellt werden können. Die Stadt ist bemüht, sämtliche Fragen möglichst zügig zu beantworten.

NRW-Bürgertelefon

Erster Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürgern rund um das Coronavirus ist der jeweilige Hausarzt.

Daneben bietet das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen unter Tel. 0211 9119 1001 ein „Bürgertelefon Corona-Virus“ an. Dieses ist täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema erreichbar.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten unter Tel. 116 117 (freitags von 15.00 bis 22.00 Uhr sowie samstags / sonntags von 8.00 bis 22.00 Uhr)

Hotline Coronavirus des Kreisgesundheitsamtes

Anfragen zu Verdachtsfällen und Vorbeugung - unter Tel. 02581 53-5555 Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr und Sa., So. sowie an Feiertagen 10 bis 14 Uhr

Verbraucheralltag in Corona-Zeiten – Hilfe bei akuten Fragen durch die Verbraucherzentrale Ahlen

Informationen und rechtliche Hilfestellungen zu vielen akuten Verbraucherfragen liefert auch die Beratungsstelle im Ahlener Rathaus der Verbraucherzentrale NRW – bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch (0 23 82/ 96 131 01) oder per E-Mail (ahlen@verbraucherzentrale.nrw).

Stadt vermittelt Nachbarschaftshilfe

Zahlreiche Menschen bieten zurzeit ihre Hilfe an, um älteren und geschwächten Menschen Unterstützung bei Einkäufen zu geben. „Wir möchten helfen, dieses Engagement zu bündeln“, sagt Simon Büscher, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Ahlen. Er sammelt Hilfsangebote und Hilfsnachfragen, um Kontakte zu vermitteln. Davon ausdrücklich ausgenommen sind Betreuungen. Angebote und Anfragen nimmt er entgegen unter der Telefonnummer 02382 59450 oder per Email bueschers@stadt.ahlen.de.


Ahlener Gedenkfeier für die Corona-Opfer

Das Gedenken der Stadt Ahlen für ihre Pandemieopfer fand am Sonntag, 18. April 2021, statt – am selben Tag, an dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einer zentralen Gedenkfeier in Berlin eingeladen hatte. Die Gedenkfeier sollte den Hinterbliebenen der zum damaligen Zeitpunkt 69 Verstorbenen eine Stimme geben. Bürgermeister Dr. Alexander Berger lud dazu ein, in der Gedenkfeier würdevoll an die Verstorbenen zu erinnern, den Hinterbliebenen Trost und den Erkrankten Aufmunterung zuzusprechen. 

Neben dem Bürgermeister kam mit persönlichen Worten Anne Troester zu Wort. Sie leitet das Elisabeth-Tombrock-Haus für Seniorinnen und Senioren. Auch ihre Einrichtung war von zahlreichen Sterbefällen infolge der Pandemie betroffen. Aus Sicht eines Angehörigen schilderte seine Empfindungen Bernd Schulze-Beerhorst, dessen Mutter an Covid-19 verstarb.

Als Vertreter der drei großen Glaubensrichtungen sprachen in Einspielfilmen der leitende katholische Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig und Pfarrer Markus Möhl für die Evangelische Kirche, für die Muslime Imam Mohamed Zahid Belek sowie Vorsteher Sharon Fehr von der Jüdischen Gemeinde Münster, zu deren Bezirk Ahlen gehört.  

Musikalisch begleitete der in Ahlen bekannte Tenor Sebastiano Lo Medico und die Pianistin Tomoka Oki die Gedenkfeier. Durch das Programm führte Daniela Noack. Eine Produktion der „Media Continuo Stefan Braunsmann“.