Aktuelles zum Coronavirus

Foto: Quelle: Bild von Vektor Kunst auf Pixabay
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Was aktuell - ab dem 11. Januar - in Ahlen gilt:

Kontaktbeschränkungen
Treffen im öffentlichen Raum sind nur zwischen Angehörigen eines Hausstands sowie einer weiteren Person zulässig. Diese Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden; im Rahmen der Wahrnehmung von Umgangsrechten kann auch der getrennt lebende Elternteil von den betreuungsbedürftigen Kindern begleitet werden.

Religiöse Feiern
Es bleibt bei der bewährten Vorgehensweise, dass die Religionsgemeinschaften ihre internen Veranstaltungsregeln an das verschärfte Infektionsgeschehen anpassen. Dabei ist vor Ort auch über die Frage zu entscheiden, ob das lokale Infektionsgeschehen Gottesdienste etc. in Präsenz überhaupt zulässt. Die örtlichen Behörden können im Einzelfall aber auch Anordnungen treffen, wenn besondere Infektionsgeschehen das erfordern.

Handel
Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs; das sind

* der Lebensmitteleinzelhandel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte,
* Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs,
* Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte und Drogerien,
* Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
* Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
* Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte,
* Verkauf von Weihnachtsbäumen sowie Schnitt- und schnell verderblichen Topfblumen
* Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und – beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln – auch für Endkunden.

Zulässig bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt genau wie im Frühjahr Folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen, ihre sonstigen Sortimente aber auch nicht ausweiten. Liegt der Schwerpunkt in den anderen Sortimenten, dürfen nur die täglichen Bedarfsgüter verkauft werden, die anderen Sortimente aber nicht. Die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (zum Beispiel durch die Tafeln) bleibt gestattet.

Dienstleistungen
Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, auch Friseure), sind untersagt.

Davon ausgenommen sind weiterhin medizinisch notwendige Leistungen von Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischen Fußpflegern, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern.

Sonstige Handwerker- und Dienstleistungen, die den Mindestabstand einhalten und nicht ausdrücklich verboten sind, bleiben zulässig. Es dürfen dabei aber auch keine anderen Waren verkauft werden als im zulässigen Einzelhandel oder mit der Handwerksleistung/Dienstleistung unmittelbar verbundenes Zubehör.

Grundsätzlich verboten sind bestimmte Freizeitdienstleistungen (Spielhallen, Sonnenstudios, Saunen etc.).

Pflegeheime
Besucher müssen grundsätzlich FFP2-Masken tragen. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden.
Beschäftigte müssen alle drei Tage getestet werden und beim direkten Kontakt etwa mit Pflegebedürftigen ebenfalls FFP2-Masken tragen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner sind regelmäßig zu testen.

Bildungsangebote
Bei Bildungsangeboten an Hochschulen und anderen staatlichen und nichtstaatlichen außerschulischen Bildungseinrichtungen bleiben Präsenzveranstaltungen grundsätzlich untersagt. Ausnahmen durch besondere Anordnungen oder behördliche Ausnahmegenehmigungen sind nur zulässig, wenn Bildungsangebote eine besondere Bedeutung für die nachhaltige Sicherung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere der Polizei und Feuerwehren, der medizinischen Versorgung oder Pandemiebewältigung haben und die Bildungseinrichtungen über ausreichende Hygienekonzepte verfügen. Ausnahmen sind auch möglich, wenn die Angebote nicht ohne schwere Nachteile (Versäumen von Prüfungen, Verlust von Ausbildungsfinanzierungen und so weiter) für die Teilnehmer entweder ohne Präsenz durchgeführt oder auf einen Zeitpunkt nach dem Lockdown verschoben werden können.

Praktische Ausbildungsabschnitte im Rahmen der beruflichen Ausbildung sind nur unter Berücksichtigung der Vorgaben für die jeweilige Branche oder den jeweiligen Beruf zulässig. Es müssen also die Hygienevorgaben für den Einsatzort bzw. Ausbildungsbetrieb beachtet werden.

In Bibliotheken und Archiven ist künftig die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie deren Rückgabe zulässig.

Maßgaben für Schulen und den Betreuungsbereich von Kinder und Jugendlichen sind gesondert in der Coronabetreuungsverordnung geregelt.

Fahrschulen
Der Betrieb von Fahrschulen ist weiterhin nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt. Eine Ausnahme gilt für Fahrschüler, die bereits mehr als die Hälfte der verpflichtenden Ausbildungsstunden absolviert haben. Diese dürfen ihre Ausbildung einschließlich der Prüfung abschließen. Beim praktischen Fahrunterricht besteht künftig die Pflicht, eine Maske mit FFP2-Schutzstandard zu tragen.

Versammlungen und Veranstaltungen
Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen untersagt.

Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen und die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht verlegt werden können. Hierzu gehören zum Beispiel Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine.

Schulen
Der Präsenzunterricht wird bis zum 31. Januar ausgesetzt. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht mit dem Start nach den Weihnachtsferien für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt. Diese Regelung gilt auch für alle Abschlussklassen.

Alle Schulen bieten ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert, z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung, muss diese in Absprache mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden. Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regelhafter Unterricht statt. Die Betreuungsangebote dienen dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzlernen im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.

Grundsätzlich werden bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden. Weitere Informationen unter www.schulministerium.nrw.de/startseite/regelungen-fuer-schulen-vom-11-bis-31-januar-2021.

Kindertagesbetreuung
Die Angebote der Kindertagesbetreuung bleiben grundsätzlich geöffnet. Es wird kein Betretungsverbot wie im Frühjahr ausgesprochen. Die Betreuungsgarantie gilt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Eltern, die die Möglichkeit haben, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, sind dringend gebeten, dies in den nächsten Wochen zu tun. Wenn Eltern jedoch Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen sie diese. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kinder- und Familienministeriums: https://www.mkffi.nrw/lockdown-hinweise-fuer-die-kindertagesbetreuung-vom-1412-bis-101

Mensen und Kantinen
Der Betrieb von Mensen und Kantinen ist untersagt. Sie dürfen nur noch ausnahmsweise betrieben werden, wenn sonst die Arbeitsabläufe bzw. ein nach Coronschutzverordnung noch zulässiger Bildungsbetrieb nicht aufrechterhalten werden könnten.

Home-Office
Die Landesregierung richtet zudem einen dringenden Appell an Arbeitgeber, dort, wo es möglich ist, Home-Office-Lösungen zu nutzen beziehungsweise zu ermöglichen.

Sport, Freizeit, Reisen
Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie im Frühjahr auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Das gilt auch für Individualsportarten in Sporteinrichtungen/-vereinen, wie Tennis oder Golf.
Zulässig bleibt damit nur noch die sportliche Bewegung alleine oder zu zweit in der „freien Natur”.

Auch Angebote des Rehabilitationssports sind in der aktuellen Infektionslage nicht mehr vertretbar. Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt. Damit bleiben nur beruflich veranlasste Übernachtungen zulässig.

Partys und vergleichbare Feiern sind generell untersagt. Der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ist ebenso untersagt wie der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum unabhängig von der Uhrzeit.

Die aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Ahlen trifft zusätzliche und weiterreichende Regeln:

• Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes („Maske“), wo Menschen dichter und länger zusammenkommen. Ein Straßenkatalog bestimmt, wo die Tragepflicht herrscht. Die Maskenpflicht gilt auch in Schulen, ausgenommen davon sind Grundschulkinder, wenn sie ihren Sitzplatz im Klassenraum eingenommen haben. Die Pflicht gilt nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus nachgewiesen medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können Außerhalb des bestimmten Bereichs wird das Tragen einer Mundnasenbedeckung dringend empfohlen zum Schutz der Gesundheit aller.

Maskenpflicht gilt auf folgenden Straßen, Wegen und Plätzen: (Stand: 11. Januar 2021

Bahnhofsplatz
Bahnhofstraße
Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz
Gebrüder-Kerkmann-Platz
Gemmericher Straße
Gerichtsstraße
Hansastraße zwischen Hansaplatz und Keplerstraße
Marienplatz
Marktplatz
Nordstraße
Ostbredenstraße
Ostenmauer
Oststraße
Rathausvorplatz
Rottmannstraße zwischen Gebr. Kerkmann-Platz und Hansaplatz
Weststraße zwischen Westenmauer und Südstraße

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Wo kann sich wer testen lassen?

Personen ab 16 Jahren, die symptomfrei sind, können sich in Ahlen auf dem Parkplatz am Wersestadion, August-Kirchner-Str. 14, testen lassen. Durch Anmeldung und Registrierung im Vorfeld sparen Sie 5 Euro und können eventuelle Wartezeiten vor der Testung verkürzen. Alle Infos auf www.schnelltest-ahlen.de. Bitte beachten: Bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Infektion hinweisen (Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns) wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Hausarzt.

Personen mit Symptomen können beim Hausarzt getestet werden. Vor dem Gang zum Arzt muss jedoch eine telefonische Anmeldung erfolgen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hat zudem eine Suchfunktion eingerichtet, mit der die nächstgelegene Praxis angezeigt wird, in der man auf das Coronavirus getestet werden kann. Diese finden Sie hier: www.coronatestpraxis.de Informationen erhalten Sie auch telefonisch bei der KV unter 0251 / 929-9000 oder unter der Nummer der KV-Arztrufzentrale 116 117. Bitte beachten Sie: Termine für Testungen werden hierüber allerdings nicht vermittelt.

Das Gebot der Stunde lautet nun Hygiene, Hygiene und noch einmal Hygiene

Jeder Fall, der durch einfache Verhaltensregeln verhindert werden kann, braucht später nicht versorgt zu werden. Beachten Sie vor allem diese vier Grundregeln:

• Husten- und Nieshygiene (in die Armbeuge husten bzw. niesen)
• Einmal-Taschentücher benutzen und dann umgehend entsorgen
• Regelmäßig gründlich Hände waschen
• Auf Händeschütteln verzichten

Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Was kann man tun, um sich und andere zu schützen?

Um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen, sollte die sogenannte AHA+L+A-Formel beachtet werden. AHA+L+A bedeutet:

A - Abstand halten

H - Hygiene beachten

A - Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen.

L - Auch das regelmäßige und richtige Lüften kann das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 deutlich reduzieren.

A - Corona-Warn-App nutzen: hierdurch können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Bei Krankheitszeichen (Husten, Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemeine Schwäche), die auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hindeuten können, sollten Sie wichtige Verhaltensregeln beachten:
• Bleiben Sie zu Hause und schränken Sie auch dort direkte Kontakte ein
• Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116117) auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen
• In Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, rufen Sie die Notfallnummer 112
• Falls bei Ihnen ein Test auf das Coronavirus durchgeführt wurde, bleiben Sie bitte bis zum Vorliegen des Ergebnisses zu Haus und reduzieren auch dort direkte Kontakte.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen.html

Corona-Bürgertelefon und Postfach der Stadt Ahlen

Seit dem 16. März schaltet die Stadt Ahlen für Bürgerinnen und Bürger ein Corona-Telefon, das werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr und samstags, sonntags von 11.00 - 14.00 Uhr unter der Rufnummer 02382 59-444 zu erreichen ist. Anfragen rund um die aktuelle Corona-Lage können an die Stadt Ahlen aber auch über ein eigens dafür eingerichtetes E-Mail-Postfach gerichtet werden: fragen-corona@stadt.ahlen.de lautet die Adresse, unter der allgemeine Fragen gestellt werden können. Die Stadt ist bemüht, sämtliche Fragen möglichst zügig zu beantworten.

NRW-Bürgertelefon

Erster Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürgern rund um das Coronavirus ist der jeweilige Hausarzt.

Daneben bietet das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen unter Tel. 0211 9119 1001 ein „Bürgertelefon Corona-Virus“ an. Dieses ist täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema erreichbar.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten unter Tel. 116 117 (freitags von 15.00 bis 22.00 Uhr sowie samstags / sonntags von 8.00 bis 22.00 Uhr)

Bürgertelefon des Kreisgesundheitsamtes

Anfragen zu Verdachtsfällen und Vorbeugung - unter Tel. 02581 53-5555 Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr und Sa. und So. 10 bis 14 Uhr

Kostenlose Telefonhotline für Eltern und Kinder

Verbraucheralltag in Corona-Zeiten – Hilfe bei akuten Fragen durch die Verbraucherzentrale Ahlen

Der Corona-Virus bringt das öffentliche und soziale Leben zum Stillstand. Kitas, Schulen, Museen, Theater und Kinos sind geschlossen, Konzerte und Veranstaltungen abgesagt. Um die weitere Verbreitung von Covid-19 zu verlangsamen, sollen alle möglichst zu Hause bleiben. Die ungewöhnlichen Maßnahmen führen zu allgemeiner Verunsicherung. Auch Menschen, die sich nicht an Hamsterkäufen beteiligen wollen, wissen nicht immer, welche Notvorräte sinnvoll sind oder wer im Falle einer vorübergehenden Geschäfts- oder Firmenschließung die Versorgung übernimmt. Erholungssuchende, die Tickets für ein Konzert oder die Buchung einer Reise schon in der Tasche haben, wollen wissen, welche Rechte sie bei einer Absage haben. Antworten und Tipps zu diesen und anderen aktuellen Verbraucherfragen rund um Corona, hat die Verbraucherzentrale NRW im Internet zusammengestellt. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/corona finden sich hilfreiche Hinweise zur Orientierung im Verbraucheralltag. Die Liste wird ständig aktualisiert und erweitert.

Informationen und rechtliche Hilfestellungen zu vielen akuten Verbraucherfragen liefert auch die Beratungsstelle im Ahlener Rathaus der Verbraucherzentrale NRW – bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch (0 23 82/ 96 131 01) oder per E-Mail (ahlen@verbraucherzentrale.nrw).

Allgemeine Informationen für Unternehmen

NRW.Bank Service-Center: Tel. 0211 9174 1480 0

Informationen zur Entschädigung bei Verdienstausfall im Quarantänefall

Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Tel. 0251 5911 500 (9.00 bis 12.00 Uhr)

Liquiditätshilfen (bis 2,5 Mio. Euro)

Bürgschaftsbank NRW: Tel. 02131 5107 200

Kurzarbeitergeld

Service-Hotline für Arbeitgeber: Tel. 0800 4555 520

Landwirtschaftsministerium mit zusätzlichem Info-Service für die Landwirtschaft

Darüber hinaus schaltet das Ministerium ab sofort auch eine telefonische Hotline: Unter der Rufnummer 0211 / 4566765 stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung, um Fragen zu beantworten oder weiterführende Hinweise zu geben.

Stadt vermittelt Nachbarschaftshilfe

Zahlreiche Menschen bieten zurzeit ihre Hilfe an, um älteren und geschwächten Menschen Unterstützung bei Einkäufen zu geben. „Wir möchten helfen, dieses Engagement zu bündeln“, sagt Simon Büscher, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Ahlen. Er sammelt Hilfsangebote und Hilfsnachfragen, um Kontakte zu vermitteln. Davon ausdrücklich ausgenommen sind Betreuungen. „Soziale Kontakte müssen in diesen Zeiten auf ein Minimum reduziert werden“, wiederholt der Mitarbeiter der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ die dringenden Appelle der Gesundheitsbehörden in Bund und Land. „Minimum bedeutet, den Einkaufszettel an der Tür in Empfang zu nehmen, den Einkauf zu erledigen und anschließend die Waren an der Tür abgeben“, sagt Büscher. Angebote und Anfragen nimmt er entgegen unter der Telefonnummer 02382 59450 oder per Email bueschers@stadt.ahlen.de.

Leitlinie für Personal in kritischen Infrastrukturen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 13. März 2020 ein Betretungsverbot von sämtlichen Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege und die Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen erlassen. Ausgenommen davon sind Kinder bestimmter Personengruppen, die beruflich in sogenannten Kritischen Infrastrukturen tätig sind. Die Landesregierung hat sich auf Leitlinien verständigt, die diesen Personenkreis genauer bestimmen. Mehr