Aktuelles zum Coronavirus

Foto: Quelle: Bild von Vektor Kunst auf Pixabay
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Aktuelle Verordnungen

Aktuelles zur Coronaschutzverordnung vom 13. Januar 2022

Bis wann gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung?
Die aktuell gültige Coronaschutzverordnung gilt bis einschließlich 9. Februar 2022.

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?
Kontaktbeschränkungen gelten sowohl für nicht immunisierte als auch für immunisierte Menschen.

Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Treffen im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts und maximal zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Dabei zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit. Bei der Bestimmung des Haushalts gelten Ehegatten, Lebenspartner/innen und Partner/innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft als ein Haushalt, auch wenn sie nicht zusammenwohnen.

Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, können darüber hinaus auch mit insgesamt bis zu 10 Personen stattfinden, ohne dass es darauf ankommt, aus wie vielen Haushalten diese bis zu 10 Personen stammen. Auch hier zählen KInder unter 14 Jahren nicht mit.

Gilt weiterhin eine Maskenpflicht?
Ja. Es besteht auch weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in folgenden Bereichen:

  • im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr,
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr, z. B. in Einkaufsgeschäften,
  • im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern,
  • im Freien, soweit die zuständige Behörde dies für konkret benannte Bereiche durch Allgemeinverfügung ausdrücklich anordnet.

Bei Veranstaltungen und Versammlungen im Freien richtet sich die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske nach der jeweiligen Zugangsregelung oder den folgenden Maßgaben:

1. Haben alle Personen unabhängig von einem Test- oder Immunisierungsnachweis Zugang zu der Veranstaltung oder Versammlung, ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

2. Haben nur getestete oder immunisierte Personen Zugang zu der Veranstaltung oder Ver-sammlung, ist nur bei einer Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

3. Haben nur immunisierte Personen Zugang, besteht keine Pflicht zum Tragen einer Maske. Es wird jedoch empfehlen eine Maske zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Die für die Veranstaltung oder Versammlung verantwortlichen Personen haben die teilnehmenden Personen über die geltenden Regelungen zu informieren und bei Verstößen auf die Einhaltung hinzuweisen.

Darüber hinaus wird überall dort auch im Außenbereich das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Welche Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es?
Auf das Tragen einer Maske kann ausnahmsweise beispielsweise in folgenden Fällen verzichtet werden:

  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
  • in Restaurants und anderen gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen,
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr usw.,
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  • von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest notwendig),
  • zum Essen und Trinken,
  • von immunisierten Mitgliedern von Chören beim gemeinsamen Singen oder von immunisierten Sängerinnen und Sängern oder Schauspielerinnen und Schauspielern bei Auftritten im Rahmen kultureller Angebote einschließlich der erforderlichen Proben, wenn die jeweiligen künstlerischen Tätigkeiten nur ohne das Tragen einer Maske möglich sind,
  • sowie aus sonstigen Gründen, falls das Absetzen der Maske unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern nur wenige Sekunden dauert.

Sämtliche Ausnahmen von der Maskenpflicht sind in § 3 Absatz 2 der Coronaschutzverordnung aufgelistet. Das Dokument ist zu finden auf der Internetseite www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw.

Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Was bedeutet die 3G-Regel?
Vollständig Geimpften und Genesenen stehen die Einrichtungen und Angebote, die der 3G-Regel unterfallen, offen. Alle anderen Personen müssen nachweislich negativ getestet sein. Anerkannt werden PCR-Tests, die nicht älter sind als 48 Stunden, und Schnelltests, die nicht älter sind als 24 Stunden.

In welchen Bereichen gilt 3G?
Die 3G-Regel (Zutritt für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete) gilt unter anderem für:

  • Beerdigungen und standesamtliche Trauungen;
  • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der frühkindlichen Bildung in Kitas, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse;
  • nicht-touristische Übernachtungen (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und jeweils nach Ablauf der Gültigkeit einen negativen Testnachweis vorlegen);
  • Friseurdienstleistungen (sofern die dienstleistende Person und die Kundin oder der Kunde eine FFP-2-Maske und nicht lediglich eine medizinische Maske tragen);
  • Messen und Kongresse für gewerbliche Anbieter und Interessenten sowie Veranstaltungen, an denen ausschließlich Angehörige von Firmen und Unternehmen teilnehmen und die unter Beachtung der arbeitsrechtlichen Infektionsschutzvorgaben durchgeführt werden;
  • Versammlungen im Sinne von Artikel 8 GG (regelt die Versammlungsfreiheit) im öffentlichen Raum in Innenräumen;
  • Versammlungen im Sinne von Artikel 8 GG im Freien bei gleichzeitig mehr als 750 Teilnehmenden;
  • Sitzungen kommunaler Gremien und rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen politischer Parteien ohne geselligen Charakter;
  • die Nutzung von Hochschulbibliotheken (einschließlich der kontaktfreien Ausleihe und Rückgabe von Medien) und Hochschulmensen durch Hochschulangehörige;
  • die kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien in Bibliotheken;
  • Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial benachteiligte Jugendliche sowie Angebote gemäß § 16 des Achten Buches Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe);
  • Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und erneut nach vier Tagen einen negativen Testnachweis vorlegen bzw. einen gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest durchführen);
  • Im Bildungsbereich gilt 3G für für Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung (einschließlich Ausbildungsmessen, Jobbörsen und Berufsorientierungsveranstaltungen), der frühkindlichen Bildung in der Kindertagesbetreuung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse und die Nutzung von Hochschulbibliotheken und Hochschulmensen durch Personen, die als Beschäftigte beziehungsweise Studierende der Hochschule oder der Einrichtung unmittelbar angehören.

Für den Bereich der Hochschulen hat das Land eine eigene Corona-Epidemie-Hochschulverordnung erlassen. Danach dürfen Universitäten und Hochschulen je nach Infektionsgeschehen zudem Teilnehmerzahlen bei Präsenzveranstaltungen reduzieren und Frei- und Rücktrittsversuche so anpassen, dass Studierenden durch die Pandemie keine Nachteile entstehen.

Was bedeutet die 2G-Regel?
Die 2G-Regel bedeutet, dass Einrichtungen und Angebote nur noch von vollständig geimpften und genesenen Personen genutzt werden dürfen. Die 2G-Regel gilt grundsätzlich für alle Freizeitangebote und -einrichtungen. Alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, haben keinen Zutritt zu diesen Einrichtungen oder Angeboten. Davon ausgenommen sind nur Menschen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, sowie Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre.

Wo gilt die 2G-Regel? Welche Bereiche dürfen nur noch von immunisierten Personen (geimpft oder genesen, 2G) besucht werden?
Die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene) gilt unter anderem für:

  • Ladengeschäfte und Märkte, mit Ausnahme von Lebensmittelhandel, Getränkemärkten, Reformhäusern, Babyfachmärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien, Optikern, Hörakustikern, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäften, Tierbedarfsmärkten, Futtermittelmärkten, Gartenmärkten und dem Großhandel;
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstige Kultureinrichtungen;
  • Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen, etwa in Theatern und Kinos;
  • Weihnachtsmärkte, Volksfeste und vergleichbare Freizeitveranstaltungen;
  • Tierparks und zoologische Gärten;
  • Freizeitparks;
  • Spielhallen;
  • die gemeinsame Sportausübung (einschließlich Training und Wettkampf) im Freien  (Profi- und Amateursport);
  • Bildungsangebote, die nicht explizit unter 3G fallen (siehe oben);
  • körpernahe Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen);
  • Friseurleistungen, bei denen die dienstleistende Person oder die Kundin oder der Kunde statt einer FFP-2-Maske lediglich eine medizinische Maske trägt;
  • touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben sowie touristische Busreisen.

Die 2G-Regel gilt NICHT für:

  • Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der maximal sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können bzw. konnten. Diese Personen müssen aber einen negativen Testnachweis vorzeigen;
  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren. Sie brauchen wegen der regelmäßigen Schultestungen außerhalb der Ferien auch keinen negativen Testnachweis vorzuzeigen. 
  • Bis einschließlich 16. Januar 2022 sind auch Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten den immunisierten Personen gleichgestellt. Auch sie brauchen außerhalb der Schulferien keinen Negativtestnachweis vorzuzeigen.
  • für die gastronomische Versorgung von Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern auf Rastanlagen und Autohöfen, wenn diese über einen negativen Testnachweis verfügen.

Was bedeutet 2G-plus?
Die 2G-plus-Regel bedeutet, dass nur vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt haben und diese zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen müssen. Dies kann in Form eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.

Wo gilt die 2G-plus-Regel?
Die 2G-plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene mit aktuellem, negativem Coronatest) gilt unter anderem für:

  • die gemeinsame Sportausübung in Innenräumen (Sporthallen, Fitnessstudios etc.) - Ausnahmen gelten unter anderem für den Profisport;
  • die Nutzung von Hallenschwimmbädern und Wellnesseinrichtungen (Saunen, Thermen, Sonnenstudios etc.);
  • Betriebskantinen, Schulmensen, Hochschulmensen und vergleichbare Einrichtungen bei der Nutzung durch Personen, die nicht als Beschäftigte, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Lehrgangsteilnehmende etc. unmittelbar dem Betrieb oder der Einrichtung angehören, wenn diese Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt;
  • alle sonstigen gastronomischen Angebote, wenn die Nutzung sich nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt;
  • das gemeinsame Singen von Chormitgliedern, sowie andere künstlerische Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches);
  • Karnevalsveranstaltungen und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen (Maßstab: Mitsingen/Schunkeln/Tanzen);
  • Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz (z.B. Hochzeiten);
  • sexuelle Dienstleistungen.

Der Test - ein Schnelltest reicht aus - darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Welche Personen sind von der zusätzlichen Testpflicht bei 2G-plus-Angeboten ausgenommen?
Die zusätzliche Testpflicht in Bereichen, in denen 2G+ gilt, entfällt für immunisierte Personen, die zusätzlich zur vollständigen Grundimmunisierung

  • entweder über eine Auffrischungsimpfung (Booster) verfügen
  • oder in den letzten drei Monaten von einer Infektion genesen sind.

Die Ausnahme gilt für alle Anwendungsbereiche von 2G+, also auch etwa für den Sport in Innenräumen. Sie gilt unmittelbar ab Erhalt der Auffrischungsimpfung.

Sind bei der Nutzung von 3G- und 2G+-Angeboten Testungen vor Ort möglich?
An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht fachkundigen geschulten Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des fachkundigen oder geschulten Trainers/Übungsleiters.

Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen.

Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung. Das Angebot einer Vor-Ort-Testung ist nicht verpflichtend und muss durch den jeweiligen Betreiber nicht kostenfrei angeboten werden.

Was gilt für Menschen, die nicht geimpft werden können?
Für Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, werden wie immunisierte Personen behandelt, wenn sie über einen höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest oder einen von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Test verfügen.

Was gilt bei Veranstaltungen?
Bei Veranstaltungen gelten relative Kapazitätsgrenzen je nach Größe des Veranstaltungsraums und eine absolute Höchstzahl von 750 Teilnehmenden. Dies gilt künftig einheitlich auch für überregionale Veranstaltungen wie Spiele der Fußball-Bundesliga etc.

Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und andere vergleichbare Personen werden nicht mitgezählt.

Eine Zugangskontrolle muss gewährleistet sein.

Was gilt in Clubs, Diskotheken oder bei Tanzveranstaltungen und Karnevalsfeiern mit Tanz?
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. Vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches) sind ebenfalls aufgrund des hohen Infektionsrisikos nicht gestattet.

Dies erfolgt aufgrund der überregionalen Einzugsgebiete bewusst unabhängig von der lokalen Inzidenz und gilt somit für ganz Nordrhein-Westfalen. 

Was gilt bei privaten Feiern?
Private Tanz- und Diskopartys und ähnliches sind derzeit untersagt.  Private Zusammenkünfte im Innen- und Außenbereich auch von Geimpften und Genesenen sind seit 28. Dezember 2021 nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Es gibt keine Begrenzung auf eine bestimmte Zahl an Haushalten. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind davon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, dürfen neben dem eigenen Haushalt nur noch zwei Personen eines weiteren Haushalts teilnehmen.

Welche Regelungen gelten für Beschäftigte?
Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und vergleichbare Personen, die in Bereichen mit 3G-,  2G- oder 2Gplus-Zugangsbeschränkung tätig sind und Kontakt zu Gästen, Kundinnen und Kunden oder Nutzerinnen und Nutzern der Angebote oder untereinander haben, müssen immunisiert oder getestet sein.

Sind sie nicht immunisiert, müssen sie in Bereichen mit 2G- oder 2Gplus-Zugangsbeschränkung zusätzlich zu dem Erfordernis eines aktuellen Testnachweis während der gesamten Tätigkeit eine medizinische Maske tragen. Sofern das Tragen einer Maske während der Berufsausübung nicht möglich ist, muss ein PCR-Test vorliegen.

Wie werden die Regelungen überprüft und kontrolliert?
Die Überprüfung der Impf- und Testnachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber, wobei auch ein Abgleich mit einem amtlichen Ausweisdokument vorgenommen wird. Es besteht deshalb für die Nutzer, Kunden, Besucher usw. die Pflicht zum Mitführen und Vorzeigen des jeweiligen Nachweises samt amtlichem Ausweispapier.

Bei Kindern und Jugendlichen, die noch nicht über ein amtliches Ausweispapier verfügen, genügt es ersatzweise, dass sie ihre Identität erklären oder durch das Ausweispapier der Eltern, Schülerausweis oder ähnliches glaubhaft machen.

Personen, die den erforderlichen Impf-/Test-Nachweis und Identitätsnachweis nicht vorzeigen, sind von der Nutzung oder Ausübung auszuschließen.

Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden.

Unterlassene Kontrollen werden mit Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren, um die Zuverlässigkeit der Betreiber überprüfen zu können.

Gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln weiterhin?
Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen.

Und: Einrichtungen mit Besucher- oder Kundenverkehr sind verpflichtet, bestimmte Lüftungs- und Hygieneregeln umzusetzen.

Weitere Informationen sind in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur Corona-Schutzverordnung insbesondere für Betriebsinhaberinnen und -inhaber zusammengefasst. Sie steht auf der Übersichtsseite zu den rechtlichen Regelungen während der Corona-Pandemie

Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?
Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

Mit der neuen Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes ergeben sich auch für den Kreis Warendorf deutliche Änderungen.

Gesundheitsamtsleiterin Dr. Anna Arizzi Rusche: „Sehr viel weniger Menschen müssen sich ab sofort in Quarantäne begeben, wenn sie Kontakt zu einem Coronafall hatten. Auch wenn die Omikron-Variante deutlich ansteckender ist, beobachten wir mildere Krankheitsverläufe. Tausende Menschen in Quarantäne zu schicken, steht daher nicht mehr im Verhältnis zu den gesundheitlichen Risiken.“

 
Die Neuerungen im Überblick:

Personen mit dem Verdacht einer Infektion 
Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder einem positiven Coronaschnelltest einem PCR-Test unterzogen haben, sind verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben. Mit einem negativen PCR-Testergebnis endet die Quarantäne.

Infizierte Personen 
Personen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, müssen sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer beträgt zehn Tage und endet automatisch ohne Test. Die Quarantäne dauert an, wenn und solange noch Symptome vorliegen. Personen, die seit 48 Stunden symptomfrei sind, können die Quarantäne vorzeitig nach sieben Tagen beenden, wenn sie über ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests oder eines in einer Teststelle durchgeführten Coronaschnelltests oder einen PCR-Test mit einem CT-Wert über 30 verfügen, der frühestens am siebten Tag der Quarantäne vorgenommen wurde.

Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe ist zur Beendigung immer ein negativer PCR-Testnachweis oder der Nachweis eines PCR-Tests mit einem CT-Wert über 30 erforderlich. Ein Schnelltest reicht nicht aus.

Das Testergebnis ist für mindestens einen Monat aufzubewahren und muss auf Verlangen der Behörde vorgezeigt werden können.

Positiv Getestete müssen sofort alle Personen informieren, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor der Durchführung des Tests und bis zum Erhalt des Testergebnisses engen persönlichen Kontakt hatten.

Die infizierten Personen erhalten zwar eine Ordnungsverfügung über die Quarantäne, jedoch genügt grundsätzlich der positive Testnachweis, insbesondere auch als Nachweis für den Arbeitgeber. Zum Ende der Quarantäne – auch bei einer Verkürzung - ergeht keine weitere behördliche Anordnung.

Die Bescheinigung über den Nachweis der Genesung wird vom Gesundheitsamt passend zum Gültigkeitsbeginn (28 Tage nach PCR-Test) per Post zugesandt.

Personen, die mit einer infizierten Person in einem Haushalt leben 
Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt leben, müssen sich sofort nach Bekanntwerden des Testergebnisses ihres Haushaltsmitglieds in Quarantäne begeben. Ausnahmen gelten hierbei für vollständig immunisierte Personen, z.B. Geboosterte. Eine detaillierte Übersicht dazu ist hier einsehbar. Ohne Befreiung von der Quarantänepflicht gilt eine Quarantänedauer von zehn Tagen. Sie beginnt gleichzeitig mit dem Quarantänebeginn der infizierten Person und endet automatisch nach zehn Tagen. Bei einem negativen Testergebnis eines PCR-Tests oder eines in einer Teststelle durchgeführten Coronaschnelltests kann die Quarantäne nach sieben Tagen vorzeitig beendet werden. Der Test darf frühestens am siebten Tag durchgeführt werden.

Für Schülerinnen und Schüler und Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, kann die Quarantäne bereits nach fünf Tagen beendet werden, wenn ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests oder eines in einer Teststelle durchgeführten Coronaschnelltests vorliegt. Der Test darf frühestens am fünften Tag durchgeführt werden.

Das Testergebnis ist für mindestens einen Monat aufzubewahren und muss auf Verlangen der Behörde vorgezeigt werden können.

Treten innerhalb des Quarantänezeitraums Krankheitszeichen auf, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, muss unverzüglich ein PCR-Test erfolgen.

Haushaltsangehörige Kontaktpersonen erhalten keine Ordnungsverfügung über die Quarantäne. Zum Nachweis genügen der positive Testnachweis sowie ein Nachweis des (gemeinsamen) Wohnsitzes, z. B. durch eine Kopie der Ausweise. Zum Ende der Quarantäne – auch bei einer Verkürzung - ergeht keine weitere behördliche Anordnung.

Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten und nicht mit ihr in einem Haushalt leben 
Personen, die von einer positiv getesteten Person über deren Testergebnis informiert wurden und keine Haushaltsangehörigen sind, wird empfohlen, sich auch für zehn Tage nach dem Kontakt bestmöglich abzusondern, engen Kontakt mit anderen haushaltsfremden Personen (insbesondere in Innenräumen und größeren Gruppen) zu vermeiden, möglichst im Homeoffice zu arbeiten und bei einem unvermeidbaren Kontakt mit anderen Personen die bekannten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen (insbesondere das Tragen einer mindestens medizinischen Maske) strikt einzuhalten. Sie stehen jedoch nicht unter Quarantäne.

Treten innerhalb der ersten zehn Tage nach Kontakt zu der positiv getesteten Person Krankheitszeichen auf, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, sollte unverzüglich ein PCR-Test erfolgen.

Bei besonderen Ereignissen (z. B. bei einem großen Ausbruch in vulnerablen Bereichen) kann das Gesundheitsamt im Einzelfall eine Quarantäne verhängen.

Neue Öffnungszeiten im Impfzentrum

Foto: Neue Öffnungszeiten im Impfzentrum des Kreises ab dem 24. Januar.
Neue Öffnungszeiten im Impfzentrum des Kreises ab dem 24. Januar.

Presse-Info des Kreises Warendorf vom 20.01.2022

Die Nachfrage nach Impfterminen im Impfzentrum des Kreises ist seit einigen Tagen stark zurückgegangen. Deshalb gelten ab Montag, 24. Januar, neue Öffnungszeiten:

Montag und Dienstag: geschlossen
Mittwoch: Kinderimpfungen von 14 Uhr bis 20 Uhr Donnerstag und Freitag: Erwachsenenimpfung von 14 Uhr bis 20 Uhr (BioNTech und Moderna)
Samstag: Erwachsenenimpfungen von 8 Uhr bis 20 Uhr (BioNTech und Moderna)
Sonntag: geschlossen

Neben der Terminvereinbarung sind auch spontane Besuche des Impfzentrums innerhalb der neuen Öffnungszeiten möglich. Hierbei ist der letzte Einlass um 19.30 Uhr. Es gibt jedoch eine Termingarantie – wer vorher einen Termin gebucht hat, muss sich nicht in der Schlange anstellen und kommt sofort dran.

Das Team des Impfzentrums weist darauf hin, dass eine freie Impfstoffwahl nicht besteht. Die Impfstoffe werden je nach Verfügbarkeit und gemäß der Altersgruppen verimpft.

Sollte die Impfnachfrage wieder steigen, werden die Öffnungszeiten natürlich bedarfsgerecht angepasst. 
 

 

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.


Corona-Telefon und -Postfach der Stadt Ahlen

Das Corona-Telefon für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ahlen ist werktags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr, mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr unter der Rufnummer 02382 59-444 zu erreichen. An Feiertagen ist das Corona-Telefon nicht besetzt. Anfragen rund um die aktuelle Corona-Lage können an die Stadt Ahlen aber auch über ein eigens dafür eingerichtetes E-Mail-Postfach gerichtet werden: fragen-corona@stadt.ahlen.de lautet die Adresse, unter der allgemeine Fragen gestellt werden können. Die Stadt ist bemüht, sämtliche Fragen möglichst zügig zu beantworten.

NRW-Bürgertelefon

Erster Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürgern rund um das Coronavirus ist der jeweilige Hausarzt.

Daneben bietet das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen unter Tel. 0211 9119 1001 ein „Bürgertelefon Corona-Virus“ an. Dieses ist täglich von 7.00 bis 20.00 Uhr für allgemeine Fragen zum Thema erreichbar.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten unter Tel. 116 117 (freitags von 15.00 bis 22.00 Uhr sowie samstags / sonntags von 8.00 bis 22.00 Uhr)

Hotline Coronavirus des Kreises

(Update vom 29.07.2021) Die Corona-Hotline des Kreises, an die sich Bürgerinnen und Bürger mit allgemeinen Fragen zum Coronavirus wenden können, wird nicht mehr so stark nachgefragt. Deshalb ist sie ab sofort an Sonn- und Feiertagen nicht mehr besetzt. Von montags bis samstags ist die Hotline unter der Rufnummer 02581 / 53-5555 wie gewohnt zu folgenden Sprechzeiten erreichbar: montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr, samstags von 10 Uhr bis 14 Uhr.

Verbraucheralltag in Corona-Zeiten – Hilfe bei akuten Fragen durch die Verbraucherzentrale Ahlen

Informationen und rechtliche Hilfestellungen zu vielen akuten Verbraucherfragen liefert auch die Beratungsstelle im Ahlener Rathaus der Verbraucherzentrale NRW – bis auf Weiteres ausschließlich telefonisch (0 23 82/ 96 131 01) oder per E-Mail (ahlen@verbraucherzentrale.nrw).

Stadt vermittelt Nachbarschaftshilfe

Zahlreiche Menschen bieten zurzeit ihre Hilfe an, um älteren und geschwächten Menschen Unterstützung bei Einkäufen zu geben. „Wir möchten helfen, dieses Engagement zu bündeln“, sagt Simon Büscher, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Ahlen. Er sammelt Hilfsangebote und Hilfsnachfragen, um Kontakte zu vermitteln. Davon ausdrücklich ausgenommen sind Betreuungen. Angebote und Anfragen nimmt er entgegen unter der Telefonnummer 02382 59450 oder per Email bueschers@stadt.ahlen.de.


Ahlener Gedenkfeier für die Corona-Opfer

Das Gedenken der Stadt Ahlen für ihre Pandemieopfer fand am Sonntag, 18. April 2021, statt – am selben Tag, an dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einer zentralen Gedenkfeier in Berlin eingeladen hatte. Die Gedenkfeier sollte den Hinterbliebenen der zum damaligen Zeitpunkt 69 Verstorbenen eine Stimme geben. Bürgermeister Dr. Alexander Berger lud dazu ein, in der Gedenkfeier würdevoll an die Verstorbenen zu erinnern, den Hinterbliebenen Trost und den Erkrankten Aufmunterung zuzusprechen. 

Neben dem Bürgermeister kam mit persönlichen Worten Anne Troester zu Wort. Sie leitet das Elisabeth-Tombrock-Haus für Seniorinnen und Senioren. Auch ihre Einrichtung war von zahlreichen Sterbefällen infolge der Pandemie betroffen. Aus Sicht eines Angehörigen schilderte seine Empfindungen Bernd Schulze-Beerhorst, dessen Mutter an Covid-19 verstarb.

Als Vertreter der drei großen Glaubensrichtungen sprachen in Einspielfilmen der leitende katholische Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig und Pfarrer Markus Möhl für die Evangelische Kirche, für die Muslime Imam Mohamed Zahid Belek sowie Vorsteher Sharon Fehr von der Jüdischen Gemeinde Münster, zu deren Bezirk Ahlen gehört.  

Musikalisch begleitete der in Ahlen bekannte Tenor Sebastiano Lo Medico und die Pianistin Tomoka Oki die Gedenkfeier. Durch das Programm führte Daniela Noack. Eine Produktion der „Media Continuo Stefan Braunsmann“.