Was jeder über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen wissen sollte

Wer denkt daran, dass sich alles von heute auf morgen ändern könnte? Ein Unfall oder eine Krankheit können jeden in eine Situation bringen, in der selbstverantwortliches Handeln verwehrt ist und sinnvolle Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können. Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen bieten Möglichkeiten, um für diesen Fall vorzusorgen.

Cornelia Lindstedt informiert am Mittwoch, 25. September, um 17:30 Uhr im Alten Rathaus am Markt über das Thema. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Die Teilnahmegebühr beträgt an der Abendkasse 4 Euro. Es laden hierzu ein die Volkshochschule und der Betreuungsverein Innosozial.

Wie wichtig das Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ist, zeigte auch eine Veranstaltung in der vergangenen Woche im Pflegestützpunkt NRW, der im Hause der IKK classic ansässig ist. Auf Einladung der Kooperationspartner Innosozial, Integrationsagentur der AWO, AGS Pflegedient und Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ referierte im Rahmen des Projekts „Altengerechten Quartiersentwicklung Ahlen Ost“ Klaus Krause über die Notwendigkeit, rechtzeitig Verfügungen zu treffen, die den eigenen Willen durchsetzen. „Das ist unter Partnern oder zwischen Familienmitgliedern oftmals ein heikles Thema“, weiß Krause, der in Hamm die Selbsthilfegruppe Herz leitet, aus Erfahrung und vielen Gesprächen.

Man müsse sich Gedanken dazu machen, wer als Vertreter handeln und welche Entscheidungen treffen darf, falls man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. „Gerade im Bereich Patientenverfügung hat der Bundesgerichtshof jüngst neue Urteile gesprochen“, empfahl Krause allen, sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut zu machen.

Foto: Informierten über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen: v.l. Felix Ridder (Leitstelle „Älter werden in Ahlen“), Betül Yavas (Integrationsagentur AWO), Hatice Yesilyaprak (Innosozial), Gülcan Holetzek-Tüney (AGS Pflegedienst), Angelika und Klaus Krause (Selbsthilfegruppe Herz), Birgit Linnemann (Pflegestützpunkt im Haus IKK classic).

Informierten über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen: v.l. Felix Ridder (Leitstelle „Älter werden in Ahlen“), Betül Yavas (Integrationsagentur AWO), Hatice Yesilyaprak (Innosozial), Gülcan Holetzek-Tüney (AGS Pflegedienst), Angelika und Klaus Krause (Selbsthilfegruppe Herz), Birgit Linnemann (Pflegestützpunkt im Haus IKK classic).