Erziehungskonsens wird in der diesjährigen Fachkonferenz der sozialen Arbeit diskutiert

Gute Zusammenarbeit intensivieren, den fachlichen Austausch zu den aktuellen Themen der sozialen Arbeit stärken und für ein Höchstmaß an Transparenz sorgen – mit diesen Zielen kommen die Einrichtungen und Träger aus dem Sozial- und Bildungsbereich jährlich zu einer stadtweiten Fachkonferenz zusammen. Im November 2018 war es wieder soweit. Rund 50 Fachkräfte und Entscheidungsträger fanden sich in den Räumen der Familienbildungsstätte ein.

Die diesjährige Zusammenkunft nutzten die Teilnehmenden, um den „Ahlener  Konsens zur Elternarbeit und Erziehung“ gemeinsam weiterzuentwickeln und zu konkretisieren. Das Ziel war es, seine Bedeutung für die jeweiligen Institutionen sowie die Rahmenbedingungen und die ersten Schritte zur Umsetzung zu erläutern.

Die Begrüßung und den inhaltlichen Einstieg machte Ursula Woltering, Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Integration: „Die Kooperation mit Eltern und die Bedeutung der Eltern für eine erfolgreiche Sozialisation der Kinder sind Dauerthemen in der sozialen Arbeit. Deshalb ist eine grundsätzliche Haltung besonders wichtig, aus der heraus wir als Fachkräfte den Eltern spiegeln, dass wir sie in ihrer Situation sehen, sie wertschätzend wahrnehmen und ihnen unsere Begleitung anbieten.“ In ihrem Fachvortrag zum Thema „Haltung als Grundlage des gemeinsamen Handelns in Politik, Gesellschaft und Erziehung“  ging Ursula Woltering insbesondere auf die Herausforderungen, vor denen die Familien heute stehen und die Bedeutung einer gemeinsamen, professionellen Haltung für eine gelungene Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern. 

In der anschließenden Arbeitsphase fassten die Teilnehmenden den Umsetzungsprozess vom Ahlener Konsens konkret ins Auge und entwickelten Meilensteine, wie eine Implementierung in die tägliche Arbeit gelingen kann. Dabei wurden die notwendigen Rahmenbedingungen, nächste Schritte und Kommunikationsstrategien besprochen. Die Arbeitsgruppen wurden auch mit der Frage konfrontiert, welche Bedeutung der Ahlener Konsenses für die Arbeit der einzelnen Institutionen haben könnte. 

Als Koordinatorin der Ahlener Präventionskette dankte Marina Bänke abschließend den Teilnehmenden für ihre Bereitschaft, sich auf den Prozess einzulassen und betonte, dass die Suche nach einer gemeinsamen Haltung nie als abgeschlossen betrachtet werden kann.

Die Dokumentation der Veranstaltung wird in Kürze hier veröffentlicht.

Foto: Ursula Woltering

Ursula Woltering begrüßte die Teilnehmenden


Foto: Lars Koenig

Leiter der Familienbildungsstätte Lars Koenig führte durch die Veranstaltung


Foto: Birgit Marquardt

Birgit Marquardt moderierte eine der Arbeitsgruppen


Foto: Marina Bänke

Marina Bänke fasste die Ergebnisse zusammen und bedankte sich für die engagierte Mitarbeit