Schüler erklären Vätern die Welt der Physik

Um den physikalischen Superkräften auf die Spur zu kommen, haben Schülerinnen und Schüler der Mammutschule jetzt an zwei Wochenenden gerne freiwillig nachgesessen. Zusammen mit ihren Vätern rätselten sie unter anderem darüber, wie Flieh- und Hebelkräfte die Dinge bewegen, und wie hoch man eigentlich auf dem Mond springen kann.

Das kostenfreie Vater-Kind-Forschen machte die neue Kooperation des Familienzentrums „Mammut“ mit dem Schülerlabor des Phänomexx möglich. Das Labor stand den Familien für jeweils zwei Stunden zur Verfügung. Unterstützt und begleitet wurden die Forscherteams von Anna Weber, didaktische Leiterin des Phänomexx, und Denise Runge, Koordinatorin des Familienzentrums an der Mammutschule. Besonders beindruckend war für alle die Veranschaulichung der Superkraft des menschlichen Herzens.

Bierernste Bildung im naturwissenschaftlichen Bereich stand an beiden Samstagen jedoch weniger im Mittelpunkt. Vielmehr ging es um die intensive Zeit zwischen Vater und Kind. „Die Kinder waren die Experten und konnten ihren Vätern mal zeigen, wie man sich im Labor richtig verhalten muss“, sagt Anna Weber. Gelernt hatten sie das bereits beim Besuch mit der Schulklasse zuvor. Ein solcher Vormittag hat aber noch weitere positive Folgen. Denise Runge weiß, „dass er enorm das Selbstwertgefühl der Schüler steigert, die nach den Sommerferien die Grundschule verlassen und in die weiterführende Schule wechseln.“

Die Kosten für beide Vormittage übernahm der Kooperationspartner „Haus der kleinen Forscher“, das im regionalen Bildungsbüro des Kreises Warendorf angesiedelt ist.

Foto: Auf naturwissenschaftliche Erkundung begaben sich Väter und Kinder der Mammutschule.

Auf naturwissenschaftliche Erkundung begaben sich Väter und Kinder der Mammutschule.