„Soziale Stadtführung“ durch Ahlen

Im Rahmen der Präventionswoche fand am 14. November eine Stadtführung besonderer Art statt. Vor allem die ortsfremden, einpendelnden Lehrkräfte aus Ahlener Schulen hatten dabei die Möglichkeit, die Stadt und vor allem ihre sozialen Strukturen, Akteure und Angebote gut kennenzulernen. Fast 25 Fachkräfte aus vier Schulen nahmen daran teil und waren am Ende begeistert.

Ahlen verfügt traditionell über ein breites Spektrum an sozialen Angeboten. Wohlfahrtsverbände, kommunale und kirchliche Institutionen, Beratungs- und Hilfsorganisationen, bürgerschaftliche Vereine und Initiativen stellen sich in außergewöhnlicher Vielfalt engagiert, innovativ und zunehmend kooperativ den unterschiedlichen sozialen Herausforderungen. Doch wie bekannt sind sie? Viele Lehrkräfte, die in unseren Schulen arbeiten, sind nicht in Ahlen wohnhaft. Deshalb beschränkt sich oft ihre Ortskunde auf den Weg von dem Ortseingangsschild bis zu der jeweiligen Dienststelle. Dabei ist es für die Lehrerinnen und Lehrer von heute extrem wichtig, gut informiert und vernetzt zu sein, um Kinder und Familien bedarfsorientiert unterstützen, beraten und begleiten zu können. Mit diesem Grundgedanken wurde im November 2017 die erste soziale Stadtführung initiiert.

Die kurzweilige und informative Busfahrt startete am Glückaufheim im Osten der Stadt. Auf dem Weg zum Innosozial-Zentrum machten die Teilnehmenden dann einen kurzen Spaziergang durch die Hansa- und Rottmannstraße an der Moschee und dem Rosenbaumplatz vorbei. Anschließend ging es weiter mit dem Bus durch Siedlungen, Stadtteile und einzelne Einrichtungen. Dabei wurden einige besonders wichtige Stationen angefahren. Dort bekamen die Teilnehmenden Informationen direkt aus erster Hand. Die großen Träger - AWO, Caritas und Innosozial – sowie die engagierten Vereine, wie „Forum gegen Armut“ nahmen die Gäste gerne in Empfang, stellten ihre Arbeit und einzelne Angebote vor und beantworteten die Fragen der Lehrkräfte.

Die Stadtführung wurde in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Ahlen organisiert und durch die Glückauf-Stiftung finanziell unterstützt. Begleitet wurde sie von Benedikt Ruhmöller, der nicht nur grundlegende Informationen sondern auch spannende Details zu der Stadt und ihrer Geschichte erzählte.

Foto: am Glückaufheim

Foto: Gruppe

Foto: Glashaus am Innosozialzentrum

Foto: Caritas Rottmannstraße

Foto: Innosozialzentrum