Umfassende Transparenz und gegenseitige Offenheit

Am 17. November im Rahmen der Präventionswoche organisierte der Fachbereich Jugend, Soziales und Integration die erste Fachkonferenz der sozialen Arbeit in Ahlen. Eingeladen waren alle Träger, Dienste und Fachkräfte, die in Ahlen aktiv sind. Fast 50 Teilnehmende fanden im Sitzungssaal des Rathauses Platz. Ziel der zweistündigen Veranstaltung war es, den fachlichen Austausch zu den aktuellen Themen der sozialen Arbeit zu stärken, Transparenz über Themen und Projekte zu schaffen, an denen die Stadtverwaltung arbeitet sowie Kooperation und Vernetzung zu intensivieren.

Die soziale Arbeit steht in Ahlen zunehmend vor großen Herausforderungen, an deren Bewältigung die Stadtverwaltung und die verschiedensten Träger und Fachkräfte gemeinsam arbeiten. „Die gegenseitige Offenheit und Kommunikation sind die Grundlage für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Fachkonferenz soll ein Forum für offene Diskussion, Impulse und Anregungen, aber auch Sorgen und Kritik bieten“, betonte Ursula Woltering die Bedeutung der Veranstaltung.

Um die gewünschte Transparenz zu gewährleisten, stellten zu Beginn die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter des Fachbereiches die aktuellen Arbeitsschwerpunkte in ihrem jeweiligen Bereich vor. Die Kurzreferate behandelten Themen wie    Situation der Kita-Plätze in Ahlen, Umgang mit zugewanderten Familien und Unterbringung von geflüchteten Menschen oder Stadtentwicklung mit Schwerpunkt Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes Süd-Ost. „Armut in Ahlen: Fakten und Daten sowie Möglichkeiten der Intervention“ – so lautete ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung. Markus Piotti, Fachdienstleiter von der Caritas-Sozial-Beratung, gab im Gespräch mit Ursula Woltering kurz und knapp einen Überblick und seine Einschätzung darüber, wie man an dem Thema gemeinsam weiter arbeiten kann.

Auch eine gut geplante Veranstaltung kann mal anders laufen und eine Premiere sowieso: Während der Kurzreferate aus den Gruppen der Stadtverwaltung hatten die beteiligten Fachkräfte die Möglichkeit, ihre Fragen und Anregungen auf die Moderationskarten zu schreiben und somit zu der späteren Gesprächsrunde anzumelden. Doch diese musste leider aufgrund der knappen Zeit ausfallen.

Die Moderation der Veranstaltung übernahm Tobias Winopall vom evangelischen Kirchenkreis Hamm. Selbst im pädagogischen Bereich tätig, stellte er sich perfekt auf das Publikum ein und sorgte für eine sehr gute Atmosphäre. Dass man dazu noch viel Flexibilität mitbringen muss, merkte er sich für die nächste Veranstaltung, denn die Fachkonferenz soll nun jährlich stattfinden.

Foto: Fachbereichsleitering Ursula Woltering

Foto: Thomas Schürmeyer

Foto: Teilnehmer Fachkonferenz

Foto: Fachlonferenz

Foto: Tobias Winopal